Rems-Murr-Sport

Herbe Heimniederlagen für Badminton-Erstligist SG Schorndorf

Dunn
Alexander Dunn (links) und Alan Erben landeten im Doppel gegen den TV Refrath einen Achtungserfolg für die SG. © ULRICH KOLB

Der Badminton-Erstligist SG Schorndorf hat am Wochenende herbe Heimniederlagen hinnehmen müssen. Die SG kam gegen den SC Union Lüdinghausen mit 0:7 unter die Räder, gegen den TV Refrath fiel die Niederlage mit 2:5 glimpflicher aus. Nun muss die SG kämpfen, den neunten Tabellenplatz zu verteidigen.

Pech hatte Schorndorf schon vor den beiden Partien, da der für das erste Einzel vorgesehene Joshua Apiliga krankheitsbedingt nicht anreisen konnte. Für den Schotten musste David Kramer aufrücken. Er durfte sich auf Partien gegen die deutschen Topspieler Max Weißkirchen (Lüdinghausen) und Fabian Roth (Refrath) freuen. Zu befürchten war schon vor den Partien, dass in den Männereinzeln für Schorndorf nichts zu holen sein würde. Und so kam es auch.

Nichts zu holen in den Männerdoppeln

Die Schorndorfer Hoffnung war im Spiel gegen den SC Union Lüdinghausen, Punkte in den beiden Männerdoppeln und im Mixed zu holen. Das gelang aber nicht. Benjamin Wahl/Alexander Dunn waren im zweiten Doppel mit 11:9, 11:7 exzellent gestartet. Max Weißkirchen/Aram Mahmoud drehten das Spiel aber noch mit 11:7, 11:8, 11:6. Umkämpft war auch das erste Doppel, das mit 11:4, 13:11, 9:11, 12:10 an die SC-Spieler Nick Fransman/Ties van der Lecq ging.

Nach weiteren Niederlagen für die SG im Frauendoppel, Fraueneinzel und ersten Männereinzel war die Partie beim Zwischenstand von 0:5 vor dem Mixed schon so gut wie gelaufen. Josefine Jensen/Ivan Sozonov kämpften und unterlagen in fünf Sätzen Eva Janssens/Ties van der Lecq.

Dunn und Erben machen Hoffnung

Auch gegen den TV Refrath setzte die SG ihre Hoffnungen in die Doppel. Im ersten Männerdoppel kamen Ivan Sozonov/Benjamin Wahl gegen Fabian Roth/Daniel Hess nicht ins Spiel und unterlagen 8:11, 4:11, 3:11. Auch Xenia Kölmel/Jennifer Löwenstein mussten glatt in drei Sätzen passen. Im Schorndorfer Lager kam aber durch das zweite Männerdoppel wieder Stimmung auf: Alexander Dunn/Alan Erben setzten sich im vierten Satz gegen Raphael Beck/Max Schwenger mit 15:13 durch.

Die Entscheidung zugunsten des TV Refrath fiel in den Einzeln. Nationalspieler Fabian Roth spielte gegen David Kramer stark und konzentriert und gewann mit 11:5, 11:6, 11:7. Eindrucksvoll war auch der Auftritt von Ann-Kathrin Spöri. Die Refratherin präsentierte sich enorm laufstark und schlagsicher und ließ Josefine Jensen nicht zur Entfaltung kommen.

Vor dem abschließenden Mixed stand es 5:1 für Refrath. Jensen/ Dunn kämpften um einen weiteren Punkt für die SG und setzten sich in vier Sätzen durch.

SG Schorndorf – SC Union Lüdinghausen 0:7. Männerdoppel 1: Erben/Sozonov - Fransman/van der Lecq 4:11, 11:13, 11:9, 10:12. Frauendoppel: Zimmerman/Kölmel - Efler/Janssens 4:11, 5:11, 2:11. Männerdoppel 2: Wahl/Dunn - Weißkrichen/Mahmoud 11:9, 11:7, 7:11, 8:11, 6:1. Männereinzel 1: Kramer - Weißkirchen 4:11, 7:1, 7:1. Fraueneinzel: Jensen - Li 7:11, 11:6, 4:11, 6:11. Mixed: Sozonov/Jensen - van der Lecq/Janssens 6:11, 11:7, 11:5, 4:11, 3:11. Männereinzel 2: Tausch - Mahmoud 5:11, 4:11, 3:11.

SG Schorndorf - TV Refrath 2:5. Männerdoppel 1: Ivan Sozonov/Benjamin Wahl - Fabian Roth/Daniel Hess 8:11, 4:11, 3:11. Frauendoppel: Kölmel/Löwenstein - Michalski/Spöri 8:11, 5:11, 5:1. Männerdoppel 2: Dunn/Erben - Beck/Schwenger 14:15, 11:5, 11:7, 15:3. Männereinzel 1: David Kramer -Roth 5:11, 6:1, 7:11. Fraueneinzel: Jensen - Spöri 6:11, 9:11, 4:11. Mixed: Jensen/Dunn - Michalski/Hess 11:8, 11:9, 9:11, 11:7. Männereinzel 2: Simon Kramer - Holtschke 4:1, 3:11, 5:11.

Der Badminton-Erstligist SG Schorndorf hat am Wochenende herbe Heimniederlagen hinnehmen müssen. Die SG kam gegen den SC Union Lüdinghausen mit 0:7 unter die Räder, gegen den TV Refrath fiel die Niederlage mit 2:5 glimpflicher aus. Nun muss die SG kämpfen, den neunten Tabellenplatz zu verteidigen.

Pech hatte Schorndorf schon vor den beiden Partien, da der für das erste Einzel vorgesehene Joshua Apiliga krankheitsbedingt nicht anreisen konnte. Für den Schotten musste David Kramer

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper