Fußball im Rems-Murr-Kreis

Hinkel gegen Schlotterbeck: Zwei Rems-Murr-Sportler im DFB-Pokalfinale

DFB Pokal Endspiel 2022 im Berliner Olympiastadion am 21.05.2022 in Berlin
Enttäuschte Gesichter: Nico Schlotterbeck und der SC Freiburg zogen im Elfmeterschießen des DFB-Pokals den Kürzeren. © Laci Perenyi

Das DFB-Pokalfinale war nicht nur aufgrund seines Spielverlaufs mitsamt Verlängerung und Elfmeterschießen ein spannendes Duell. Es war auch ein Spiel mit Rems-Murr-Beteiligung auf beiden Seiten. Während Co-Trainer Andreas Hinkel zum Schluss mit dem RB Leipzig zu jubeln hatte, mussten die aus Waiblingen stammenden Spieler Nico und Keven Schlotterbeck nach ihrer Niederlage mit dem SC Freiburg ihre Enttäuschung verarbeiten.

Dabei fiel vor allem einer ins Auge: Nico Schlotterbeck, der zur Borussia Dortmund wechseln wird, machte ein überzeugendes Spiel. Er wurde zum „Spieler des Spiels“ gewählt, als „Matchwinner“ bezeichnet. Seine Aktionen brachten dem SC Freiburg, der im ersten DFB-Pokalfinale seiner Vereinsgeschichte stand, den Sieg zwar nahe, aber am Ende konnte einer allein nicht alles richten. Die Fans feierten ihn nach der 2:4-Niederlage mit Gesängen, und auch Bundestrainer Hansi Flick fand lobende Worte für den Innenverteidiger, den er für die kommenden vier Nations-League-Partien nominiert hat: „Er ist ein Spieler, der sehr selbstbewusst ist und auch mit dem Ball weiß, was er zu tun hat“, sagte er im Interview mit der ARD.

Andreas Hinkel holt mit RB den Pott

Auf der anderen Seite hatte einer mächtig zu feiern. VfB-Urgestein Andreas Hinkel holte als Trainer an der Seite von Domenico Tedesco den Pokal. Die beiden lernten sich als Jugendtrainer beim VfB kennen. „Das Vertrauen zueinander ist sehr groß. Es wäre ein Traum, mit ihm zusammen diesen DFB-Pokal zu gewinnen“, sagte Hinkel noch vor dem Finale zu T-Online. Nun ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Zwar als Zitterpartie, in der der RB Leipzig zuerst 0:1 hinten lag und nach einer Notbremse von Marcel Halstenberg auch noch nur zu zehnt auf dem Platz stand. Doch der Co war schon überzeugt vom Leipziger Kader, als er und Tedesco im Winter den Trainerposten übernahmen: „Der Kader ist gut, gespickt mit sehr viel Talent. Wir haben eine junge Mannschaft mit viel Potenzial, mit individuell guter Qualität. Unsere Aufgabe ist, das zusammenzufügen: ein gutes Mannschaftsgefüge, in das jeder seine Stärken mit einbringt.“ Das haben die beiden geschafft und dem RB mit diesem Erfolg den ersten DFB-Pokalsieg der noch kurzen Vereinsgeschichte beschert.

Das DFB-Pokalfinale war nicht nur aufgrund seines Spielverlaufs mitsamt Verlängerung und Elfmeterschießen ein spannendes Duell. Es war auch ein Spiel mit Rems-Murr-Beteiligung auf beiden Seiten. Während Co-Trainer Andreas Hinkel zum Schluss mit dem RB Leipzig zu jubeln hatte, mussten die aus Waiblingen stammenden Spieler Nico und Keven Schlotterbeck nach ihrer Niederlage mit dem SC Freiburg ihre Enttäuschung verarbeiten.

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Dabei fiel vor allem einer ins Auge: Nico

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