Rems-Murr-Sport

Interessant sind fast nur noch Abstiegsentscheidungen

NachtigallC1_0
© Ramona Adolf

Noch zwei Spieltage stehen im Fußball-Bezirk Rems-Mur an, viele Entscheidungen – vor allem an der Spitze – sind bereits gefallen. Interessant ist vor allem noch die Abstiegsfrage.

Bezirksliga. Der TSV Schornbach ist Meister, die SV Remshalden auf dem Weg in die Aufstiegsrelegation, allerdings nach dem 1:1 in Oberrot wieder stärker unter Druck. Am unteren Ende der Tabelle ist ASGI Schorndorf schon lange abgestiegen, der SV Fellbach II darf mit der Abstiegsrelegation rechnen. Mehr nicht, denn den SV Unterweissach wird er kaum noch einholen, der wird schon am Sonntag gegen ASGI Schorndorf die nötigen Punkte holen, und auch das Fellbacher Restprogramm bietet kaum Anlass zur Hoffnung: Am Sonntag kommt der SV Kaisersbach, zuletzt geht’s zum TSV Schwaikheim. Weniger wohl auch nicht, da der TV Oeffingen mit größter Wahrscheinlichkeit allerhöchstens noch auf den Abstiegsrelegationsplatz in der Landesliga zurückfallen wird. Sollte er dann doch noch absteigen, beeinflusst das den Direktabstieg in der Bezirksliga nicht.

Die meisten Entscheidungen sind also gefallen, der Großteil der Spiele ist nicht mehr von Belang. Das beginnt bei der Partie TSV Sulzbach-Laufen – VfR Murrhardt. Der SC Korb wird angesichts seines guten Laufs in seinem letzten Saisonspiel auch den SV Allmersbach bezwingen, der VfL Winterbach muss selbst im Falle einer Niederlage gegen Nellmersbach nichts mehr befürchten. Der TSV Schwaikheim muss in Oberrot gewinnen, denn er kann darauf hoffen, dass die Remshaldener (diesmal gegen die SG Schorndorf) womöglich weitere Punkte (wie in Oberrot) liegenlassen.

Kreisliga A. Schafft es der SC Urbach noch auf Platz zwei? Die Chancen stehen nicht sonderlich gut. Wesentlich spannender ist die Lage am Ende der Tabelle. Der SV Hegnach ist zwar abgestiegen, der SV Hertmannsweiler genauso, aber wer ist die Nummer drei? Und wer muss in die Abstiegsrelegation? Die besten Chancen, um alles herumzukommen, hat der SSV Steinach-Reichenbach. Er hat zum einen die meisten Punkte der gefährdeten Teams und kann am Sonntag mit einem Sieg gegen Hertmannsweiler schon alles klarmachen. Gelingt das nicht, könnte es am letzten Spieltag ein Abstiegsduell in Weinstadt geben. Dafür jedoch können die Weinstädter ihre Chancen nur dann verbessern, wenn sie nun in Beinstein gewinnen. Es gibt leichtere Aufgaben. Zwischen Steinach und Weinstadt liegt Iraklis Waiblingen derzeit auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Die Griechen könnte es noch direkt erwischen, denn sie haben mit dem KTSV Hößlinswart (auswärts) und danach dem TSV Schmiden (zu Hause) ein schwer einzuschätzendes Programm. Für die Gegner geht es um nichts mehr, und doch könnte Iraklis auch zweimal leer ausgehen. Unerheblich für die relevanten Teile der Tabelle sind die Spiele TV Weiler – SV Breuningsweiler sowie TSV Haubersbronn – VfR Birkmannsweiler.

In der A II sieht es ähnlich aus. Die TSG Backnang II ist Meister, dem SV Hegnach II fehlt noch ein Punkt zu Platz zwei und den sollte er möglichst jetzt gegen den SV Steinbach holen, denn zum Abschluss geht’s zu Meister Backnang. Rudersberg würden dann auch Siege gegen Althütte und in Erbstetten nichts mehr nützen.

Für die Gegner jedoch bedeutete das den sicheren Abstieg. Althütte muss in Rudersberg gewinnen, um am letzten Spieltag gegen Fichtenberg noch eine Chance zu haben.

Kreisliga B. In der Staffel I sind alle Entscheidungen gefallen, in der B II ist für die Spvgg Unterrot und den TAHV Gaildorf weiter alles möglich und für den SV Allmersbach II zumindest noch der Relegationsplatz. Zumindest der TAHV geht diesmal leer aus, er ist spielfrei. In der B IV hat weiter der FC Welzheim II die besten Karten. Alles deutet auf eine Entscheidung erst am letzten Spieltag hin.