Handball im Rems-Murr-Kreis

Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde die weibliche Handball-A-Jugend des VfL Waiblingen Deutscher Meister

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Das Meisterteam des VfL Waiblingen. Hintere Reihe von links nach rechts: Sonja Olkus, Traudl Müller (heute Heinritz), Christel Sachsenmaier, Margret Körner (heute Körner-Rathfelder), Ute Wehleit (heute Wehleit-Günthner), Monika Rummelfanger (heute Randl), Trainer Werner Lange. Vorne von links: Gabi Fischer (heute Wolf), Moni Claus (heute Krause), Bärbel Schweizer, Jutta Berg (heute Rapp), Birgit Sziele. © VfL

Der Handballsport in Waiblingen hat mittlerweile eine über einhundertjährige Tradition, die Wurzeln gehen bis in das Jahr 1921 zurück. Einer der größten Triumphe des VfL Waiblingen hatte nun 50-jähriges Jubiläum: Am 19. März 1972 wurde die weibliche A-Jugend des VfL beim Endrundenturnier in der Fellbacher Zeppelinhalle Deutscher Meister. Das entscheidende Spiel in der Fünfer-Gruppe „Jeder gegen jeden“ gewann der VfL Waiblingen gegen den FSV Borussia Kiel mit 8:7 bei einer Spielzeit von 2 x 15 Minuten.

Grundlage für Bundesligaaufstieg

Der Titelgewinn der VfL-A-Jugend gilt bis heute als größter Erfolg des Waiblinger „Handballvaters“ Werner Lange, der schon im Jahr 1953 damit begonnen hatte, den Waiblinger Jugendbereich aufzubauen. Werner Langes Arbeit legte auch die Basis für den späteren Bundesligaaufstieg der VfL-Frauen in der Saison 1978/1979 unter dem Trainer Ekke Hoffmann. Er beflügelte aber auch die Leistungen im Jungen- und Männerbereich des Waiblinger Handballvereins.

Birgit „Biggo“ Sziele, Kreisläuferin der 1972er-Meistermannschaft und später auch über viele Jahre hinweg Leistungsträgerin im Waiblinger Frauenteam, erinnert sich noch heute mit großer Freude an diesen überraschenden Erfolg. Und natürlich wurde der 50. Jahrestags des Titelgewinns am vergangenen Samstag auch entsprechend gefeiert. „Wir treffen uns schon seit langer Zeit mindestens einmal jährlich, nur die beiden letzten Jahre musste dies wegen Corona leider ausfallen“, so Sziele.

30 Ehemalige auf Verteilerliste

Der Teilnehmerkreis beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Meisterteam von 1972. „Wir laden alle Handballerinnen der Jahrgänge 1950 bis 1959 ein. Ich habe eine Verteilerliste von 30 ehemaligen Spielerinnen, von denen auch meistens rund 25 kommen“, beschreibt Sziele die inzwischen traditionellen Treffen.

Das zeigt, wie sehr die „Mädels“ auch heute noch durch den Handball und ihre Erfolge miteinander verbunden sind. „An diesem Samstag waren wir allerdings nur 14 Leute. Wegen Corona und Skiausfahrten konnten nicht alle kommen“, berichtet Sziele von der fröhlichen Jubiläumsfeier in Weinstadt-Endersbach.

Aus dem Meisterteam von 1972 standen sechs Jahre später neben Birgit Sziele auch die Rückraumspielerinnen Ute Wehleit (heute Wehleit-Günthner) und Monika Rummelfanger (heute Randl) sowie Torhüterin Jutta Berg (heute Rapp) im Team des Bundesligaaufsteigers. Doch zum damaligen Erstligakader gehörten viele weitere Waiblinger Eigengewächse anderer Jahrgänge, wie beispielsweise Ute Handrick, Margret Schiele und Doris Lange.

Treffen am Samstag

„Schade, dass unser Zweitligateam am 19. März kein Heimspiel hatte, sonst hätten wir das gleich mit unserem Treffen verbunden“, berichtet Birgit Sziele weiter. Aber das soll nun am kommenden Samstag im Spitzenspiel der Waiblinger Handballerinnen gegen die Füchse Berlin (18.30 Uhr, Rundsporthalle) nachgeholt werden.

Der Handballsport in Waiblingen hat mittlerweile eine über einhundertjährige Tradition, die Wurzeln gehen bis in das Jahr 1921 zurück. Einer der größten Triumphe des VfL Waiblingen hatte nun 50-jähriges Jubiläum: Am 19. März 1972 wurde die weibliche A-Jugend des VfL beim Endrundenturnier in der Fellbacher Zeppelinhalle Deutscher Meister. Das entscheidende Spiel in der Fünfer-Gruppe „Jeder gegen jeden“ gewann der VfL Waiblingen gegen den FSV Borussia Kiel mit 8:7 bei einer Spielzeit von 2 x

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