Rems-Murr-Sport

Kommen die Steinacher wieder in die Spur?

JubelSSV_0
Die Steinacher hatten in dieser Saison bereits viele Gelegenheiten zum Jubeln. Im letzten Spiel vor Ostern aber gab's eins auf die Nase. Kommt der A-I-Tabellenführer nun wieder in die Spur? © Gisbert Niederführ

Nach einer Woche Osterpause steigen die Rems-Murr-Fußball-Ligen wieder ein. Am Spieltag zuvor haben sich die Spitzenreiter nicht gerade souverän gezeigt. Das hatte in Bezirks- und Kreisliga A I keine Auswirkungen, in der A II aber gab es einen Wechsel auf Platz eins. Und nun könnte der nächste folgen.

Bezirksliga

Der SV Kaisersbach steht souverän an der Spitze, auch wenn er gegen den SV Unterweissach nach der Niederlage im Pokal nun auch in der Liga nur zum Unentschieden kam. Da aber auch Verfolger Nellmersbach in Korb nur 2:2 spielte, blieb vorne alles beim Alten. Konkret: zehn Punkte Vorsprung. Das ändert sich am 24. Spieltag nur, wenn die SG Schorndorf mal wieder etwas Ehrgeiz zeigt und den Spitzenreiter am Samstagabend im eigenen Stadion unter Druck setzt. Die Nellmersbacher dürften am Tag darauf gegen den VfR Murrhardt keine Probleme bekommen. Ob den Unterweissachern auch beim KTSV Hößlinswart Zählbares gelingt, ist dagegen schon eher fraglich. Der KTSV allerdings hat jetzt schon zweimal hintereinander verloren. Gar viermal ist das dem VfL Winterbach passiert, der den Abstiegsrängen zusehends näher kommt. Beim FSV Waiblingen droht Niederlage Nummer fünf in Folge. Immer besser dagegen läuft es beim SC Korb. Da könnte auch beim SV Steinbach etwas möglich sein. Punktgleich mit den Winterbachern ist der TSV Sulzbach-Laufen, der bei zwei Nachholspielen über Ostern nur zu einem Punkt kam. Auch gegen Remshalden läuft er nicht als Favorit auf. Erst am 8. Mai tragen TSG Backnang und TSV Leutenbach ihre Partie aus.

Kreisliga A I

Schwächelt der SSV Steinach-Reichenbach? Gegen den in der Rückrunde starken SV Breuningsweiler II kann man verlieren, aber 2:5 auf eigenem Platz? Der Vorsprung des SSV auf den Zweitplatzierten, TSV Schwaikheim II, ist noch ausreichend, aber die Steinacher sollten nicht den nächsten Punktverlust folgen lassen. Bei der SG Weinstadt ist das nicht zu erwarten. Trifft es dennoch ein, dürfen die Steinach-Verfolger plötzlich wieder hoffen. In erster Linie der TSV Schwaikheim II, der als Favorit zum FSV Waiblingen II fährt. Der SV Breuningsweiler II ist schon zu weit weg, gegen die schwächelnden Urbacher aber müssten ihm die nächsten drei Punkte gelingen. Beim VfR Birkmannsweiler läuft es in der Rückrunde nicht mehr ganz so gut wie in der Vorrunde, aber das ist bei Gastgeber TV Weiler ähnlich. Der TV Stetten wiederum hat sich mit zwei Siegen, darunter ein unerwartet klarer 4:1-Erfolg in Haubersbronn, deutlich von hinten abgesetzt. Gegen Schlusslicht TB Beinstein winkt Sieg Nummer drei in Folge. Der Beinsteiner Abstieg dagegen ist kaum noch zu verhindern, aber vielleicht gelingt ja dem TB Beinstein II der Aufstieg aus der Kreisliga B IV. Er ist aktuell Tabellenführer, allerdings punktgleich mit Steinach-Reichenbach II und nur einen Zähler vor dem TSV Schmiden II.

Der SV Hegnach hat etwas bessere Chancen, müsste nun allerdings den TSV Schmiden schlagen. Dann würde es eng für den TV Oeffingen II, der nach Haubersbronn muss. Die Gastgeber werden sich nicht die zweite Heimniederlage hintereinander leisten wollen.

Kreisliga A II

Der Große Alexander Backnang steht wieder an der Tabellenspitze, muss aber nun zur Spvgg Kirchberg, die ihn durch ihr 1:1 gegen den TSC Murrhardt überhaupt erst wieder zur Nummer eins in der Liga gemacht hat. Verhilft die Spielvereinigung nun wieder dem TSC, der selbst den FC Welzheim zu Gast hat, zur Tabellenführung? Die Welzheimer kommen allerdings mit der Referenz, zuletzt den TSV Oberbrüden bezwungen zu haben. Noch gut im Aufstiegsrennen liegt der TSV Rudersberg. Will er das bleiben, muss er sich auch im schweren Spiel beim SV Allmersbach II durchsetzen. Während sich der TSV Althütte in kleinen Schritten von der Abstiegszone absetzt – und beim FV Sulzbach/Murr den nächsten Schritt machen kann -, rutscht der FSV Weiler zum Stein immer weiter ab. Nach zuletzt 21 Gegentoren in zwei Spielen droht er, gegen Lippoldsweiler zu verlieren und damit von den Gästen überholt zu werden.