Rems-Murr-Sport

Kreisliga A I: Abschluss der Woche der Spitzenspiele

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In Weinstadt (am Ball Daniel Hetz) reichte es dem FSV Waiblingen (rechts Markus Lyska) nur zu einem Unentschieden. Jetzt muss er zum TSV Schmiden. © ZVW

Die englische Woche geht zu Ende, und in der Fußball-Kreisliga A I die Woche der Spitzenspiele.

Bezirksliga.
Deutet sich da eine Dreiteilung der Liga an? Drei Teams vorne weg, ein breites Mittelfeld und am Ende drei, vier Mannschaften, die den Abstieg unter sich ausmachen? Vorne steht derzeit der TSV Nellmersbach völlig souverän vor dem SV Breuningsweiler (fast genauso souverän), dazu der SV Kaisersbach. Hinten der SV Hegnach (noch ohne Punkt und wohl auch noch länger, wenn er nun der TSG Backnang II unterliegt), und der FC Oberrot. Der erwartet die SG Schorndorf, die zwar nur zwei Zähler mehr hat, aber sicher da unten wieder herauskommen wird – vielleicht schon am Sonntag. Das ist dem VfL Winterbach auch zuzutrauen, auch wenn die Chance gering ist, dass ihm nun in Nellmersbach – nach Remshalden – der nächste Coup gelingt. Mehr Punkte hat sich auch die SV Remshalden erhofft. Abstiegsfurcht muss sie wohl nicht haben, selbst wenn es (am Montag) gegen den SV Breuningsweiler erneut eine Niederlage gibt. Vier Punkte, darunter ein Unentschieden beim SV Breuningsweiler hat der SV Unterweissach aus den letzten beiden Spielen vorzuweisen. Deshalb, so Spielertrainer Giuseppe Iorfida, „fahren wir mit breiter Brust“ zum VfR Murrhardt. Der ist angeschlagen: 3:4 am Donnerstag in Allmersbach. Den Allmersbacher dagegen wird der Sieg Mut machen für das Spiel gegen den TSV Sulzbach-Laufen, der sich bisher sehr gut hält. Womöglich wieder weiter nach unten droht der SV Fellbach II zu fallen, der in Korb Außenseiter ist.

Kreisliga A.
Ein Spitzenspiel jagt in der Staffel I das andere. Kaum hat sich der FSV Waiblingen gegen den TB Beinstein durchgesetzt, muss er zur nächsten Mannschaft, die noch vor ihm steht. Tabellenführer TSV Schmiden wartet. Der hat sich offenbar eine neue Taktik zurechtgelegt: Gegen Winnenden und auch ASGI Schorndorf überließ er dem Gegner den ersten Treffer (ASGI sogar zwei) und drehte dann die Partie noch. Gegen Waiblingen kann er sich das jedoch nicht erlauben. Ebenfalls noch vor dem FSV steht die SG Weinstadt, wenn es auch nur um zwei Tore geht. Der SG sollte gegen den dezimierten SV Plüderhausen (vier Platzverweise) der nächste Sieg gelingen. Diese Chance hat auch der TV Weiler. Wer in Urbach 5:0 gewinnt, dürfte gegen die SV Winnenden nicht in Turbulenzen geraten. In völlig unerwartete Turbulenzen befindet sich (neben dem SC Urbach) der VfR Birkmannsweiler. Ein Punkt aus vier Spielen. Da fährt er direkt als Außenseiter nach Hößlinswart. Nicht optimal gestartet ist auch der TV Stetten. Mittlerweile aber hat er fünf Punkte ergattert (inklusive der Abbruch-oder-nicht-Partie in Plüderhausen). Die aber hat Neuling TSV Leutenbach auch zu bieten. Wer sich am Sonntag durchsetzt? Wir schauen mit der Kamera vorbei. Ausschnitte unter Sportvideos.

Der TB Beinstein muss das 0:4 in Waiblingen abschütteln. Gegen Steinach-Reichenbach sollte das möglich sein. Welches Ergebnis die Beinsteiner selbst von sich erwarten – das zeigt unser Video „Der Wochenend-Tipp“ auf zvw.de/rems-murr-sport.

Die Partie TSV Haubersbronn – SC Urbach findet erst am 5. Oktober statt.

In der A II ist der TSC Murrhardt weiter souverän. Da muss man sich um den FC Welzheim sorgen, der nach dem 0:7 in Oberbrüden nun den Spitzenreiter empfängt. Der FSV Weiler zum Stein hingegen ist zurückgefallen und darf (wird) sich gegen Lippoldsweiler nicht die nächste Blöße geben. Gut ins Rollen gekommen ist der TSV Schwaikheim II, der gegen die Viktoria Backnang II die nächsten drei Zähler sammeln sollte. Der TSV Althütte versucht bei der Spvgg Unterrot, etwas mehr aus dem einen Pünktchen zu machen..

Kreisliga B.
Nach drei Spielen liegt in der B I noch alles eng beisammen. Diesmal könnte zumindest ein bisschen Bewegung in die Spitzengruppe kommen. Iraklis Waiblingen und Anagennisis Schorndorf treffen aufeinander. Nach seinem 7:3-Triumph gegen Zrinski muss Rommelshausen nun nach Schlechtbach.