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Landesliga: TSV Schwaikheim braucht einen Sieg

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TSV Schwaikheim: Erster Sieg am Freitagabend? © Gisbert Niederführ

In der Landesliga kann vor dem dritten Spieltag bisher nur der TV Oeffingen zufrieden sein. Am dringendsten benötigt der TSV Schwaikheim einen Sieg. Er ist derzeit Letzter.

TSV Schwaikheim 15. Platz, 1 Punkt) – TV Pflugfelden (11., 1 Punkte; Freitag, 19.30 Uhr). Etwas zwiespältig ist die Bilanz von TSV-Trainer Aleksandar Kalic nach zwei Spielen. Sein Team hat nur einen Punkt, ist Letzter und doch sieht er es auf einem guten Weg. Schon im ersten Spiel hätte etwas mehr Cleverness den Sieg gebracht, in Hall, bei einem der Ligafavoriten, hätte es genauso laufen können. Kalic: „Es war die bisher beste Halbzeit, seit ich hier Trainer bin.“ Die Gastgeber seien schon etwas verzweifelt gewesen, wurden vom eigenen Publikum beschimpft. Doch der TSV legte nach dem 1:0 trotz guter Chancen nicht nach. Der Ausgleich (Kalic: „Ein irregulärer Treffer“) brachte die Sportfreunde zurück. Lange war’s danach ein offenes Spiel, mit dem besseren Ende für Schwäbisch Hall und einem zu hoch ausgefallenen Sieg. Kalic ist aber angesichts der Leistung zuversichtlich, dass sich sein Team bald weiter nach oben kämpfen wird. Gegen Pflugfelden soll’s den ersten Sieg geben. Falco Frank, der sich kurzfristig krank gemeldet hatte, ist zurück im Kader, genauso Denis Solyom und Kevin Salzmann. Felix Weiblen (Fußprellung) jedoch fehlt weiterhin, auch bei Marius Pfender (Zehe) sieht’s schlecht aus.
SF Schwäbisch Hall (4., 4 Punkte) – SV Fellbach (6., 3 Punkte; Freitag, 20 Uhr). Auf die Auftaktniederlage haben die Fellbacher gegen die hochgewetteten Satteldorfer einen Sieg folgen lassen. Trainer Giuseppe Greco war vor allem mit der Einstellung des Teams zufrieden. Nun aber folgt gleich eine noch schwerere Aufgabe. Schwäbisch Hall zählt zu den Titelfavoriten.
TSV Schornbach (8., 3 Punkte) – TSG Öhringen (4., 4 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). 1:5 verloren, nach einer Stunde bereits 0:5 zurückgelegen – das sieht nach einer rechten Klatsche aus. TSV-Spielertrainer Marius Jurczyk aber hat die Partie nicht so schlecht gesehen. „Wir haben aber wieder zu viele Geschenke verteilt.“ Nach dem ersten Fehler zum 0:1 schon in der dritten Minute habe seine Mannschaft die Begegnung sogar dominiert, sagt Jurczyk. „Wir waren zwischen der 15. und 40. Minute die bessere Mannschaft. Aber wir haben es versäumt, den Ausgleich zu erzielen.“ Dafür schenkte Schornbach Crailsheim das 0:2 (32. Minute) und das 0:3 nach 41 Minuten war das endgültige Aus. Die Niederlage sei letztlich deutlich zu hoch ausgefallen. Aber: „Wir müssen uns mehr konzentrieren, von Anfang an frisch im Kopf sein.“ Und, wie schon Vorgänger Giuseppe Greco immer wieder monierte: Die Mannschaft müsse laufen, kämpfen, rackern, das Spielerische komme erst danach. Gegen Verbandsligaabsteiger Öhringen erwartet Jurczyk eine Reaktion der Mannschaft. Nick Meinhardt und Jakob Biedermann sind noch im Urlaub, Dominik Parham ist wohl erstmals im Kader und auch Neuzugang Pascal Werba ist einsatzbereit.
SV Germania Bietigheim (1., 6 Punkte) – SV Allmersbach (10., 1 Punkt; Samstag, 16 Uhr). Erster Punkt in der Landesliga, und doch hätte es auch etwas mehr sein dürfen. Beim 1:1 gegen Mitaufsteiger Aramäer Heilbronn reichte es nur zu einem 1:1 und SVA-Trainer Thomas Sommer hat sich „ein bisschen geärgert.“ Es gab auf beiden Seiten wenig Tormöglichkeiten, „und wenn man dann mal 1:0 führt. Wenn die Truppe etwas erfahrener wäre, hätten wir das nach Haue gebracht.“ Da gebe es noch „die berühmte Luft nach oben“. In der Schlussphase beispielsweise seien noch drei, vier gute Konteransätze verpufft. Allerdings auch in einer Phase, in der mit Laurin Wihofszki und Robin Rühle zwei A-Jugendliche auf dem Platz standen. Sommer sah auch Positives. „Im Vergleich zum Spiel in Schornbach haben wir hinten wesentlich weniger zugelassen.“ Nach Bietigheim fahre seine Mannschaft absolut nicht chancenlos, auch wenn der Mitaufsteiger gerade die Nummer eins ist, während Allmersbach lediglich „Anführer der Ein-Punkte-Mannschaften ist“.
TSV Heimerdingen (15., 1 Punkt) – TV Oeffingen (2., 6 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Platz zwei nach zwei Spieltagen und zwei Siegen – besser hätte es für die Oeffinger nicht laufen können. Gegen Aufsteiger Gaisbach gelang zwar nur ein 1:0, doch die Gastgeber hatten Chancen zu wesentlich mehr Treffern. Jetzt hat der TVOe sogar die Chance, die Siegesserie auszubauen. Den Heimerdingern ist noch nicht viel gelungen, vor allem die Defensive bereitet Sorgen.