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Landesligaderby in Oeffingen

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© Gisbert Niederführ

Die Überraschung der noch jungen Saison in der Fußball-Landesliga ist der TV Oeffingen. Der erwartet diesmal den TV Schornbach. Das Spiel SV Fellbach - TSV Schwaikheim wurde auf Dienstag, 11. September, verlegt.

TV Oeffingen (2. Platz, 9 Punkte) – TSV Schornbach (3., 6 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Drei Spiele, drei Siege und dann auch noch im Verbandspokal erfolgreich – es könnte nicht besser laufen für den TVOe. 4:1 Tore klingen auch recht souverän. Drei der vier Treffer erzielten Neuzugänge: Lutonda Ntiti (2) und Burak Yalman, Siegtorschütze beim 1:0 gegen den TSV Heimerdingen. Die Veränderungen tun den Oeffingern offenbar gut.
Verändert gegenüber dem 1:5 in Crailsheim ist auch der TSV Schornbach beim 2:1 gegen Öhringen aufgetreten. „Die Einstellung hat gepasst von der ersten bis zur letzten Minute“, sagt Spielertrainer Marius Jurczyk. Spielerisch sei’s zwar nicht sonderlich gewesen, „aber es war die Reaktion, die ich von der Mannschaft gefordert habe“. Am Erfolg beteiligt waren auch zwei Neue: Pascal Werba habe im linken Mittelfeld nicht nur läuferisch überzeugt, „er war immer anspielbar und ein Unruheherd“ für den Gegner. Petros Gelis hat den Angriff belebt und den Siegtreffer erzielt. Ein Geschenk jedoch hat der TSV auch wieder verteilt. Beim 0:1 patzte Torwart Carl Zimmermann; nicht zum ersten Mal. Jurczyk: „Er hat uns aber danach auch mit zwei, drei guten Aktionen im Spiel gehalten. Der Auftritt gegen Öhringen hat Mut gegeben. Wir fahren jetzt auch nach Oeffingen, um zu gewinnen.“ Er hat den kompletten Kader zur Verfügung.


SV Allmersbach (15., 1 Punkt) - Spvgg Satteldorf (7., 4 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Wieder auswärts verloren, aber verbunden mit einigem Ärger. Die Allmersbacher waren nicht glücklich mit den Schiedsrichterentscheidungen. Klare Fehler, so SV-Trainer Thomas Sommer, seien dem Referee zwar nicht nachzuweisen gewesen, aber gleich in fünf Fällen, in denen Tore fielen oder hätten fallen können, habe er immer gegen Allmersbach entschieden. Es wäre für den SVA „durchaus mehr möglich gewesen“. Sommer sah sein Team in einigen Punkten weiter verbessert, beispielsweise im Umschaltspiel nach vorn. „Das hat vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut geklappt, wir hatten auch vier hochkarätige Chancen.“ Es hätte 2:0 für die Gäste stehen können. Verbessern müssten sich seine Spieler noch in der Verwertung der Chancen. Auch was „eine gesunde Härte“ anbelangt, sei Bietigheim im Vorteil gewesen. „Da müssen wir noch ein, zwei Schritte weiterkommen.“ Der Blick auf die Tabelle jedoch zeigt Sommer, dass noch alles eng zusammenliegt, es gebe noch „viel Unkonstanz in der Liga“. Deshalb ist viel möglich. Auch gegen die Satteldorfer, die zu den stärkeren Mannschaften der Liga zu rechnen sind. Personell sieht es ganz gut aus, auch wenn Moritz Wahl noch im Urlaub ist und der angeschlagene Niklas Schommer wohl erst in der kommenden Woche wieder eingreifen kann. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Tim Wehrsig, dem zwei Weisheitszähne entfernt wurden.