Fußball in Rems-Murr

Landesligafußballer des TV Oeffingen bis zum 16. Oktober in Quarantäne

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Faton Sylaj (Mitte, hier gegen die Schornbacher Elias Nonnenmann und Niklas Müller) hat erst mal Pause. Die Oeffinger Landesligamannschaft ist in Quarantäne. © Ralph Steinemann Pressefoto

Die Landesligakicker des TV Oeffingen müssen bis zum 16. Oktober in Quarantäne. Wie berichtet, zeigte ein Spieler Symptome nach dem Training am Freitag, 2. Oktober. Beim Spiel gegen Kornwestheim war er deshalb nicht mehr im Kader. Für die Oeffinger fällt nun die Partie in Öhringen aus.

Ob auch das am 18. Oktober folgende Derby gegen den SV Breuningsweiler abgesagt wird, steht im Moment noch nicht fest. Voraussichtlich aber schon, da Mannschaften nach einer Quarantäne vor dem ersten Spiel nach den Verbandsregeln mindestens ein Training zugestanden wird.

Spieler erfahren Quarantänemaßnahme aus den Medien

Am Mittwochnachmittag war alles sehr schnell gegangen. Die Stadt Fellbach verschickte eine Mitteilung an die Presse und an die Oeffinger Geschäftsstelle, dass alle Spieler der ersten Mannschaft, die Kontakt zum infizierten Spieler hatten, in Quarantäne müssen. Da die Oeffinger Spieler über die Verwaltung ihres Wohnortes informiert werden (und dort wegen Coronafällen in Kindertagesstätten und Schulen oft bereits genug zu tun ist), erfuhren viele aus den Medien, dass sie jetzt zwei Wochen zu Hause bleiben müssen.

Ein Test für die Spieler, so Oeffingen-Geschäftsführer Gabriel Bieg, sei nicht vorgesehen, da selbst ein negativer Test nichts an der Quarantäne ändern würde. Nach der Information durch die Stadt Fellbach habe der TVOe die Daten aller betroffener Spieler „innerhalb von weniger als einer Stunde“ liefen können. So habe sich der immense Aufwand der Trainingsdokumentation gelohnt.

Trainer Krak: DIe Gesundheit der Spieler ist das Wichtigste

Beunruhigt habe die Meldung viele Eltern, die sich bei der Geschäftsstelle gemeldet haben. TVOe-Trainer Haris Krak dagegen ist relativ entspannt. Man müsse die Situation nehmen, wie sie ist. Dass dieser Fall irgendwann eintreten kann, sei allen klar gewesen. Zwar werde die Mannschaft nun aus dem Training herausgerissen, letztlich aber „ist die Gesundheit der Spieler das Wichtigste“. Bisher habe sich kein weiterer Spieler gemeldet und von Symptomen bei sich berichtet.

Die zweite Oeffinger Mannschaft ist nicht betroffen, da sie separat trainiert.