Handball im Rems-Murr-Kreis

Lena Klingler verlängert Vertrag beim Bundesligisten VfL Waiblingen

klingler
Beachhandball-Europameisterin Lena Klingler (Nummer 11, davor Sinah Hagen, dahinter Samira Brand und Caren Hammer) hat ihren Vertrag beim Handball-Zweitligisten VfL Waiblingen verlängert. © Heiko Potthoff

(fmo). Nach dem 26:23-Heimsieg über die Füchse Berlin und der Niederlage des HSV Solingen-Gräfrath sind die Handballerinnen des VfL Waiblingen Tabellenführer in der 2. Bundesliga. Was den aktuellen Kader angeht, sind nun die letzten vier Entscheidungen gefallen. Sie betreffen die Spielerinnen Lena Klingler, Julia Schraml, Alina Ridder und Vivien David.

Klingler bleibt dem VfL Waiblingen erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass Lena ihre Entwicklung weiter mit uns bestreiten möchte“, kommentiert Trainer Thomas Zeitz die Vertragsverlängerung mit der 21-Jährigen. „Lena hat einen enormen Schritt gemacht und ist komplett im Team integriert. Sie hat mit ihrer Bereitschaft, auf Linksaußen auszuhelfen, eine Alternative aufgetan, die ihr kurzfristig mehr Einsatzmöglichkeiten gibt.“ Klingler ist eigentlich Rückraumspielerin.

„Ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung und bin mir sicher, dass da noch einiges kommen wird“, schließt Zeitz sein Statement. Lena Klingler feierte 2021 große Erfolge im Beachhandball. Sie wurde mit der deutschen Nationalmannschaft Europameisterin sowie mit den Minga Turtles Deutsche Meisterin und Dritte beim EHF-Champions-Finale.

Julia Schraml wechselt vom VfL Waiblingen zur SG Schozach-Bottwartal

Den VfL Waiblingen zum Saisonende verlassen wird Julia Schraml. Die großgewachsene Linkshänderin (25) wechselt zum VfL-Kooperationspartner SG Schozach-Bottwartal in die 3. Liga. Thomas Zeitz hat Verständnis für die Entscheidung der Spielerin.

Er sagt: „Jule hat sich unheimlich reingebissen in der Saison und ist im Team auch mit ihrer Art geschätzt. Wir haben ihr die Möglichkeiten aufgezeigt, weiter im erweiterten Kreis der ersten Mannschaft zu bleiben. Es ist aber absolut nachvollziehbar, dass Jule sich sportlich einer neuen Herausforderung stellen möchte. Ich habe ihr auch gesagt, dass es aus meiner Sicht für sie wichtig ist, Spielpraxis zu bekommen. Wir alle wünschen ihr viel Glück und Erfolg.“

Alina Ridder vom VfL Waiblingen pausiert oder beendet ihre Karriere

Alina Ridder (22) wird nach der Saison 2021/2022 ihre Handballkarriere unterbrechen oder sogar beenden. Die Linksaußenspielerin möchte sich laut Pressemitteilung des VfL stärker auf Privates und Berufliches konzentrieren.

Ein temporäres Comeback schließt Zeitz aber nicht aus: „Als Backup wird sie uns erhalten bleiben, was aus sportlicher und persönlicher Sicht sehr schön ist, da Alina von ihrer Art her definitiv ein Gewinn für Team und Trainer ist. Ich kann mich nur für ihre ehrliche und offene Art und ihren Einsatz bedanken.“

Vivien David spielt bis zum Saisonende für den Drittligisten TV Nellingen

Die langzeitverletzte VfL-Torhüterin Vivien David (20) wird bis zum Saisonende das Doppelspielrecht für den TV Nellingen in der 3. Liga wahrnehmen, berichtet der Waiblinger Sportkoordinator Fabian König. „Für die nächste Saison suchen wir noch nach einer Lösung.“

Die jetzige Vereinbarung mit Nellingen sei für David optimal, um nach ihrer langen Leidenszeit (Knie) regelmäßiges Training und Spielzeit zu bekommen. „Wir sind im regelmäßigen Austausch mit ihr und den Verantwortlichen von Nellingen und hoffen, dass wir ihr baldmöglichst eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung und Perspektive anbieten können“, schließt König.

(fmo). Nach dem 26:23-Heimsieg über die Füchse Berlin und der Niederlage des HSV Solingen-Gräfrath sind die Handballerinnen des VfL Waiblingen Tabellenführer in der 2. Bundesliga. Was den aktuellen Kader angeht, sind nun die letzten vier Entscheidungen gefallen. Sie betreffen die Spielerinnen Lena Klingler, Julia Schraml, Alina Ridder und Vivien David.

Klingler bleibt dem VfL Waiblingen erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass Lena ihre Entwicklung weiter mit uns bestreiten möchte“,

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper