Handball im Rems-Murr-Kreis

Ligen-Überblick: Der TV Bittenfeld scheitert in der BW-Oberliga an sich selbst

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Johannes Theurer (links) und der TV Bittenfeld scheiterten im Oberliga-Heimspiel am TuS Steißlingen. © Ralph Steinemann

Im Heimspiel gegen den TuS Steißlingen haben die Oberliga-Handballer des TV Bittenfeld eine 25:31-Niederlage kassiert. Die wäre vermeidbar gewesen. In der Württembergliga hat der VfL Waiblingen eine schwierige Aufgabe souverän gelöst. Coronabedingt ausgefallen sind die Partien des TSV Alfdorf/Lorch sowie der Frauen des VfL Waiblingen II und der SF Schwaikheim.

Männer, Baden-Württemberg-Oberliga: TV Bittenfeld – TuS Steißlingen 25:31 (10:15). Es war eine ärgerliche Niederlage für den TVB. Die Abwehr fand im kompletten Spiel nur wenig Zugriff, was die Rückraumschützen der Gäste zu bestrafen wussten. Bis zum 8:8 (15.) hatte sich die Partie trotzdem ausgeglichen gestaltet. Dann versäumten es die Gastgeber, ihre Angriffe erfolgreich zu Ende zu spielen. Zur Halbzeit lag der TV Bittenfeld mit 10:15 im Hintertreffen.

In der zweiten Hälfte verkürzte das Team den Rückstand. Mehrmals hatte es die Chance, auf zwei Tore heranzukommen. Zahlreiche technische Fehler, unglückliche Zeitstrafen und vergebene Strafwürfe machten die Möglichkeiten aber zunichte. Knapp zehn Minuten vor dem Ende gab sich die Mannschaft auf, und der Rückstand wurde wieder größer. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge setzte es eine deutliche 25:31-Niederlage gegen eine Mannschaft, die den Erfolg in dieser Partie mehr wollte.

Knapper Sieg in Oberliga für SV Hohenacker-Neustadt

Frauen-Oberliga: SG Heidelsheim/Helmsheim – SV Hohenacker-Neustadt 27:28 (12:14). Zum ersten Mal in dieser Saison traf Hohenacker auf Heidelsheim. Schon nach den ersten Minuten war klar, dass es ein hart umkämpftes Spiel werden würde. In der Anfangsphase fanden die Gäste keinen Zugriff in der Abwehr. Auch aufgrund vieler vergebener Chancen und einer guten Torhüterleistung beim Gegner blieb die Partie lange ausgeglichen. Deshalb ging Hohenacker-Neustadt trotz seiner Favoritenrolle nur mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte störte die SV durch eine stärkere Abwehr den Spielfluss der SG besser und baute die Führung dank mehrerer Ballgewinne auf vier Tore aus. Doch Heidelsheim nutzte Fehler im Gästeangriff, um sich wieder heranzukämpfen. Dank einer ebenfalls starken Torhüterleistung bei der SV schaffte der Gegner jedoch nie den Ausgleich. Schließlich gewann die SV Hohenacker-Neustadt das Spiel mit einem Tor Vorsprung – 28:27.

SV Hohenacker-Neustadt: Ruppert, Simmler; Bechtloff (11), D. Kindsvater (4), A. Kindsvater (4), Ortwein (3), Förster (3), Friese (2), Koch (1), Restivo, Pichler, Maier, Goller, Brand.

VfL Waiblingen bleibt in Württembergliga auf Erfolgskurs

Männer-Württembergliga: TV Neuhausen/Erms – VfL Waiblingen 27:33 (15:16). Mit dem letztlich souveränen Sieg hat Tabellenführer Waiblingen die nächsten wichtigen Punkte eingefahren. Beiden Teams fehlten Leistungsträger. Das machte sich jeweils vor allem in der Abwehr bemerkbar. In einer sehr temporeichen, ausgeglichenen ersten Hälfte setzte sich keine der Mannschaften mit mehr als einem Tor ab. Der VfL ging mit einer 16:15- Führung in die Kabine.

Trainer Tim Baumgart war zuversichtlich. Trotz der Ausfälle von Sascha Laurenz (Nachwirkungen von Corona), Lukas Baumgarten (Kapselprobleme am Daumen) sowie den schon länger verletzten Mark Leinhos (Innenbandriss im Knie) sowie Niklas Leuckert (Kreuzbandriss) „war ich mir sicher, dass wir die breitere Bank und vor allem hinten raus dann mehr Körner hatten“.

In der zweiten Halbzeit zeigte der VfL, warum er in der Württembergliga eine der besten Abwehrreihen und den zweitbesten Angriff stellt. Auch Keeper Yannick Seeger steigerte sich deutlich. Zur 45. Minute stand es 23:20. Axel Steffens avancierte mit insgesamt zwölf Treffern zum besten Werfer auf dem Feld. Bei den Gastgebern schwanden die Kräfte. Waiblingen zog auf 30:21 davon (53.) und siegte 33:27.

VfL Waiblingen: Seeger, Brecht; Mayer (3), Westner (4), Ader (2), Konzelmann, Stöhr (4), E. Prasolov (3), S. Baumgarten (1), Steffens (12/5), Hellmann (3), A. Prasolov (1).

SF Schwaikheim bringen sich in Württembergliga wieder um Lohn

Männer-Württembergliga: SG Lauterstein – SF Schwaikheim 27:26 (16:13). Die Sportfreunde kassierten erneut eine knappe Niederlage. Kurz nach der Pause (16:13) hatte der Tabellenvierte Lauterstein auf 20:15 erhöht. Doch Schwaikheim zeigte eine tolle Moral. Plötzlich stand die Abwehr, Torhüter Stefan Doll war kaum mehr zu überwinden, und der Angriff stellte die Abwehr der Gastgeber vor große Probleme.

Nach einem 10:3-Lauf lagen die SF zur 52. Minute mit 25:23 in Führung. Doch wie schon so oft in dieser Saison rutschte dem Team nun das Herz in die Hose. Statt das Spiel für sich zu entscheiden, gelang Schwaikheim erst zehn Sekunden vor Schluss das nächste Tor zum unglücklichen 26:27-Endstand. Erneut wurden wichtige Punkte gegen den Abstieg im Spiel bei einem Spitzenteam verpasst.

SF Schwaikheim: Doll, Kellner; Hellerich (2), Schulz (9/1), Würtele, Karcher (2), Lorenz (5), Mamoka (4/3), Wissmann (1), Eckstein (1), Mühlpointner (2), Müller, Schweikhardt.

SV Remshalden wird Favoritenrolle im Spiel beim Vorletzten gerecht

Frauen-Württembergliga: SU Neckarsulm II – SV Remshalden 27:30 (14:16). Im Kampf um den Klassenverbleib hat Remshalden beim Vorletzten gepunktet. Der Kampfgeist und der Wille waren groß. Die SVR erwischte den besseren Start und setzte sich auf drei Tore ab. Neckarsulm spielte über 60 Minuten hinweg mit der siebten Feldspielerin. Auch SVR-Torhüterin Jule Wahler trug sich deshalb in die Torschützenliste ein. Kurz vor der Halbzeit verkürzte die Sportunion aber auf 14:16. Bis zur 50. Minute hielt die SVR den Zwei-Tore-Vorsprung. Zum Ende hin wurde es noch einmal spannend, Remshalden gewann jedoch verdient 30:27.

Weiter geht’s bereits am Mittwoch, 30. März, mit dem Nachholspiel in der Stegwiesenhalle Geradstetten gegen das Schlusslicht HB Ludwigsburg (20.30 Uhr).

SV Remshalden: Melzer, Wahler (1); Medinger (2), Hauser, Görke (8/2), Xander (7/3), Koltermann, Traub (2), Heidenwag (1), K. Nagler, Fischer (3), L. Nagler, Auracher (1), Schandl (5).

SG Weinstadt gewinnt Derby in Württembergliga

Männer-Verbandsliga: SG Weinstadt – HC Oppenweiler/Backnang 28:25 (15:9). Weinstadt hat das erste von drei Spielen innerhalb von sechs Tagen für sich entschieden. In der Beutelsbacher Halle schlug die SG den HC Oppenweiler/Backnang II. Insbesondere in der Anfangsphase hatte das Team dominiert, zur Pause stand es bereits 15:9. Den Vorsprung brachten die Gastgeber sicher ins Ziel. Bereits am Dienstag, 29. März, trifft Weinstadt auswärts auf die HSG Böblingen/Sindelfingen (20 Uhr). Am Freitag ist die HSG Fridingen/Mühlheim in Beutelsbach zu Gast (20 Uhr).

SG Weinstadt: Weidner, Oesterle; Linsenmaier (5), Köngeter (5), Wilhelm (4), Bosch (4), Lidle (3), Stäudle (2), Lederer (2), Volz (1), Pröbsting (1), Meyer (1), Baireuther.

Im Heimspiel gegen den TuS Steißlingen haben die Oberliga-Handballer des TV Bittenfeld eine 25:31-Niederlage kassiert. Die wäre vermeidbar gewesen. In der Württembergliga hat der VfL Waiblingen eine schwierige Aufgabe souverän gelöst. Coronabedingt ausgefallen sind die Partien des TSV Alfdorf/Lorch sowie der Frauen des VfL Waiblingen II und der SF Schwaikheim.

Männer, Baden-Württemberg-Oberliga: TV Bittenfeld – TuS Steißlingen 25:31 (10:15). Es war eine ärgerliche

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