Motorsport Rems-Murr

Miedelsbacher Rallyefahrer Norman Kreuter sucht sein Glück im Ausland

Kreuter
Erfolgreiche Auslandsreise: Der Miedelsbacher Norman Kreuter und seine Beifahrerin Tamara Lutz (Coburg) haben mit ihrem Peugeot 208 Rally4 bei der zur Rallye-Europameisterschaft zählenden Rallye Rom auf Anhieb Platz acht in der Klassenwertung belegt. © Nico Meyer

Norman Kreuter verlässt die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM). Der Miedelsbacher hat seinen Plan aufgegeben, die DRM2-Kategorie für Fronttriebler weiterzuverfolgen. Stattdessen konzentriert er sich ab sofort auf Starts im Ausland. Zusammen mit Beifahrerin Tamara Lutz (Coburg) ist er nun bei der Rallye Rom gestartet, wo er in der Klassenwertung Platz acht belegt hat.

„Im Ausland habe ich auf den dortigen meist sehr langen und fahrerisch reizvollen Strecken auf jeden Fall mehr Spaß als hierzulande und hoffentlich auch mehr Erfolg“, begründete Kreuter seine Entscheidung. Für die Rallye Rom traf dies auf jeden Fall zu, denn bei einem stark besetzten Europameisterschaftslauf mit 21 Startern in der Klasse letztlich Achter zu werden, ist nicht von schlechten Eltern. „Vielleicht fahre ich im nächsten Jahr nur noch in der Europameisterschaft“, überlegt der 49-Jährige nach diesem Erfolg. „Rom war jetzt ein erster Test, der gezeigt hat, dass wir auf so einer anspruchsvollen Rallye in der Klasse gut mithalten können“, sagte Kreuter.

Aushilfsbeifahrerin Tamara Lutz, Tochter von Kai-Uwe Lutz

Die Rallye begann spektakulär mit einer Showprüfung in der Stadt, direkt in unmittelbarer Nähe des Kolosseums und des Circus Maximus. „Dort wurden wir vor großer Zuschauerkulisse auf Anhieb Siebter in der Klasse“, freute sich Kreuter. Dies habe zwar auf der kurzen Prüfung nicht viel über die Leistungsstärke des Teams ausgesagt, doch es sei beim ersten Auftritt in der Europameisterschaft ein gelungener Auftakt gewesen, so Kreuter.

Am nächsten Tag wurde es ernst, denn auf die insgesamt 73 Teilnehmer warteten im Hinterland von Rom zwölf überwiegend schnelle Asphaltprüfungen mit einer Länge von bis zu 32,3 Kilometern. Da Stammbeifahrerin Julia Götzl verhindert war, hörte Norman Kreuter diesmal auf die Ansagen von Tamara Lutz, der Tochter von Kai-Uwe Lutz vom MSC Winnenden. Auf den flüssigen Bergstrecken mit ihrem nicht enden wollenden Kurvenlabyrinth fühlten sich Kreuter/Lutz sichtlich wohl. Durch konstant schnelle Zeiten etablierten sich beide mit ihrem Peugeot 208 Rally4 im Mittelfeld ihrer Klasse und erreichten am Abend das Etappenziel im 60 Kilometer südöstlich von Rom gelegenen Städtchen Fiuggi als Klassenneunte. Tags darauf setzte das Team seine makellose Fahrt durch die hügelige Landschaft der Region Latium unvermindert fort und belegte letztlich in der Klassenwertung den achten Rang. „Es lief perfekt“, sagte Kreuter. „Wir hatten weder technische Probleme noch Reifenschäden oder zeitraubende Ausrutscher.“

Nach dem gelungenen Europameisterschaftseinstand in Italien ist Ende August mit der Barum-Rallye in Tschechien gleich der nächste Lauf zur Rallye-Europameisterschaft als Testeinsatz geplant.

Norman Kreuter verlässt die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM). Der Miedelsbacher hat seinen Plan aufgegeben, die DRM2-Kategorie für Fronttriebler weiterzuverfolgen. Stattdessen konzentriert er sich ab sofort auf Starts im Ausland. Zusammen mit Beifahrerin Tamara Lutz (Coburg) ist er nun bei der Rallye Rom gestartet, wo er in der Klassenwertung Platz acht belegt hat.

„Im Ausland habe ich auf den dortigen meist sehr langen und fahrerisch reizvollen Strecken auf jeden Fall mehr Spaß

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