Rems-Murr-Sport

Neustart mit neuen Hoffnungen

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Symbolbild. © Danny Galm

Bezirksliga

Der SV Hegnach hofft beispielsweise auf den Aufschwung, muss sich aber noch gedulden. Am ersten Spieltag ist das Schlusslicht spielfrei. Mit neuem Mut geht auch der Vorletzte VfL Winterbach in die Rückrunde. Soll der erhalten bleiben, muss der VfL mit einem Sieg gegen den VfR Murrhardt starten. Gelingt der nicht, wird die „ultraschwere Aufgabe“, wie es VfL-Trainer Nico Spina ausdrückt, noch schwerer. Falls das überhaupt möglich ist.

Hart treffen würde die Winterbacher dann ein Sieg des SV Unterweissach beim SV Fellbach II. Der SVU hat sich deutlich verstärkt und würde bei einem Erfolg gleich die Mannschaften vor ihm unter Druck setzen. Den FC Oberrot zum einen, der beim TSV Sulzbach-Laufen als klarer Außenseiter antritt, und den SC Korb. Der einstige Titelmitfavorit kämpft gegen den Abstieg und darf sich deshalb in Allmersbach keinen Fehlstart leisten.

Solche Sorgen hat der SV Breuningsweiler nicht. Der Spitzenreiter aber hat eine schwere Partie vor sich. Knüpft er jedoch an die starken Leistungen der Vorrunde an (ohne Niederlage), dann darf er sich auch beim Tabellendritten SG Schorndorf etwas ausrechnen. Wir schauen uns das mit der Kamera an.

@ Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

Hat Breuningsweiler keinen Erfolg, freut das vor allem den TSV Nellmersbach. Der Zweitplatzierte muss bei der TSG Backnang II den Rhythmus für Teil zwei der Runde aufnehmen. Keine leichte Aufgabe, aber lösbar. Völlig offen dagegen ist die Partie SV Kaisersbach – SV Remshalden.

Kreisliga A.

Mit sechs Punkten Vorsprung geht der FSV Waiblingen in die Rückrunde der A I. Komfortabel. Da sollte es gegen den VfR Birkmannsweiler keine Probleme geben. Oder? Der VfR spielt keine gute Saison, zumindest nicht bis zum 10. Spieltag. Danach gewann er viermal hintereinander. Sollte dem VfR tatsächlich Sieg Nummer fünf in Folge gelingen, käme das dem SSV Steinach-Reichenbach entgegen, der Favorit gegen den TSV Leutenbach ist und dem FSV drei Zähler näherrücken könnte.

Theoretisch könnten das – bei einer allerdings doch eher unwahrscheinlichen Waiblinger Niederlage – auch TSV Schmiden und TB Beinstein (mit Sascha Leonhardt als neuem Trainer). Die aber müssen sich erst einmal beim TSV Haubersbronn (Schmiden) und – noch schwerer für Beinstein – beim SC Urbach durchsetzen. Der SV Plüderhausen schließlich erwartet den KTSV Hößlinswart, der sich in der Vorrunde überraschend erfolgreich präsentiert hat. Im Gegensatz zum SVP, der jeden Punkt im Abstiegskampf dringend baucht. Das gilt etwas unerwartet auch für den TV Stetten, der bei ASGI Schorndorf allerdings gute Chancen hat, erfolgreich in die Rückrunde zu starten. Spielfrei sind TV Weiler und – weil die SV Winnenden nicht mehr antritt – die SG Weinstadt.

In der Staffel II führt der TSV Oberbrüden, er ist noch unbesiegt. Auch beim Rückrundenstart gegen die Spvgg Kirchberg muss er keine Niederlage fürchten. Wichtig ist der Auftakt für den TSV Rudersberg, der bei einem Sieg gegen Fichtenberg seine Chancen auf Platz zwei erhält. Die Rudersberger dürfen ein wenig darauf hoffen, dass die Mitbewerber Punkte verlieren. So erwartet der TSC Murrhardt (Dritter) den TSV Schwaikheim II (Fünfter) und auch der FV Sulzbach/Murr (Zweiter) muss sich in Steinbach erst einmal durchsetzen. Noch Pause haben FC Welzheim und TSV Althütte, die erst am 7. März aufeinandertreffen.

Kreisliga B 

Nur die Staffeln drei, vier und fünf beginnen am Wochenende. Interessant sind vor allem in der B IV zwei Begegnungen. Der Vierte, TV Weiler II, erwartet den Dritten, TV Oeffingen II, und würde den bei einem Sieg überholen. Näher an Platz zwei heranrücken kann auch der SC Urbach II, wenn er den TB Beinstein II, aktuell Zweiter, schlägt. Verliert Urbach, ist der Relegationsplatz allerdings wohl außer Reichweite.