Rems-Murr-Sport

Oeffingen oder Kaisersbach: Wer ist die Nummer eins im Kreis?

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Oeffingen erwartet Kaisersbach, das Duell Philipp Kees (links) gegen Mircea Mailat wird es im Rückspiel aber nicht geben. © Gisbert Niederführ
Noch vor einer Woche war Aufsteiger SV Kaisersbach beste Rems-Murr-Mannschaft in der Fußball-Landesliga. Nach der Niederlage gegen Crailsheim ist der TV Oeffingen vorbeigezogen. Am Sonntag nun könnten die Kaisersbacher die alte Reihenfolge wieder herstellen, müssten dazu aber in Oeffingen gewinnen.
TV Oeffingen (4. Platz, 31 Punkte) - SV Kaisersbach (5., 31 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Oeffinger sind gut ins neue Jahr gestartet, haben sich bei der SG Sindringen/Ernsbach knapp durchgesetzt. Ganz anders dagegen verlief das erste Saisonspiel der Kaisersbacher: 0:4 auf eigenem Platz. Zwar gegen einen starken Gegner, aber ist das ein Indiz dafür, dass der Kaisersbacher Höhenflug zu Ende ist? Nein, denn die klare Niederlage täuscht. Der SVK bot eine starke erste Halbzeit mit sehr guten Torchancen, machte aber nichts daraus. Im Gegensatz zu den Crailsheimern im zweiten Durchgang. „Wir waren die klar bessere Mannschaft, mit tollen Aktionen“, sagt auch Trainer Leo Gjini. „Aber wir haben kein Tor geschossen.“ Nach dem Rückstand sei er dann mit einem Vierfach-Wechsel ein großes Risiko eingegangen, das nicht belohnt wurde. „Aber das haut uns nicht um“, sagt Gjini. In Oeffingen soll mehr herausspringen, aber Gjini hat Respekt vor dem TVOe. „Das wird ganz schwer, da müssen wir einen guten Tag erwischen.“ Fehlen wird aus beruflichen Gründen erneut Philipp Kees. Weil immer wieder Spieler derzeit krank sind, gebe es noch weitere Fragezeichen.
SV Breuningsweiler (9., 24 Punkte) - SV Kornwestheim (11., 20 Punkte; Samstag, 14 Uhr, in Höfen). Auftakt geglückt. Beim 4:2 in Pflugfelden war SVB-Trainer Toni Guaggenti „mit dem Ergebnis und der zweiten Halbzeit zufrieden“. Jetzt gelte es aber, nachzulegen. Noch immer ist der Abstand nach unten zum Relegationsplatz nicht sonderlich komfortabel. Und zu Kornwestheim beträgt er auch nur vier Punkte. Der SVK sei nicht zu unterschätzen, habe sich nach holprigem Beginn stabilisiert. Guaggenti: „Wir wollen die auf Distanz halten.“ Fehlen werden ihm Loris Hoffmann (Urlaub) und Patrick Goncalves (beruflich verhindert). Einige Spieler wie Lukas Friedrich, Thomas Koukos und Tim Kütterer waren oder sind krank, Felix Bauer aber ist nach seinem Innenbandriss wieder eine Alternative.
TSV Schornbach (10., 22 Punkte) - Spvgg Satteldorf (2., 35 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Schornbacher mussten eine Woche länger warten als die Konkurrenten. Das Spiel in Schwäbisch Hall fiel aus. Nicht zur Freude von Spielertrainer Marius Jurczyk, der gerne gespielt hätte. Der TSV hätte sich gegen einen starken Gegner einspielen können vor dem nächsten harten Brocken. Am Sonntag kommt der Tabellenzweite, der nach der Niederlage in Schwaikheim nun besonders motiviert sein dürfte. Aber die Schornbacher Heimbilanz ist sehr gut (sechs Siege, ein Unentschieden in neun Spielen), Jurczyk hat bis auf den Langzeitverletzten Dominik Parham auch alle Spieler zur Verfügung.
TV Pflugfelden (13., 14 Punkte) - TSV Schwaikheim (8., 25 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Schwaikheimer haben auch gegen den Tabellenzweiten Satteldorf ihre Heimstärke bewiesen. „Ein Spiel auf gutem Niveau mit wenigen Torchancen“ sei es gewesen, sagt TSV-Trainer Aleksandar Kalic. Die Schwaikheimer Defensive ließ gegen die starke Satteldorfer Offensive (die Toptorschützen Eberlein und Kreiselmeyer sind allerdings erst später eingewechselt worden) nichts zu, aus den drei eigenen Chancen ging schließlich der Siegtreffer durch Felix Weiblens Fallrückzieher aus 14 Metern hervor. Die Pflugfeldener stehen zwar deutlich weiter unten in der Tabelle, für Kalic aber ist das „das schwerere Spiel“. Dennis Becher und Weiblen sind angeschlagen, Ralf Pfender aber steht wieder zur Verfügung, ist aus dem Urlaub zurück.