Rems-Murr-Sport

Punktspielstart im Bezirk – Endlich hat das Warten ein Ende

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© Gisbert Niederfuehr

Endlich. Es geht los. Die lange Zeit des Wartens, während in anderen Bezirken schon gespielt wurde, ist vorbei. Am Wochenende steigen die Ligen auf Bezirksebene in den Punktspielbetrieb ein. Den ersten Verlierer allerdings gab es schon vorher.

Bezirksliga

Der SC Korb hat einiges vor diesmal. Die starke Schlussphase der vergangenen Runde noch im Kopf, traut er sich etwas und gibt als Saisonziel den Aufstieg an. Doch bevor die Saison richtig anfängt, hat er schon zum ersten Mal verloren: 2:4 beim SV Kaisersbach. Okay, in Kaisersbach kann man verlieren, aber ein hoffnungsvoller Auftakt sieht anders aus. Am Samstag gegen den SV Allmersbach steht der SCK schon unter Druck. Kaisersbach wiederum hat das nächste Schwergewicht vor der Brust. Der SV muss zur SV Remshalden. Auch wenn die wichtige Spieler (Schrehardt, Selimi, Kellermann) verloren hat und deshalb bescheidenere Ziele angibt, für Kaisersbach wird das alles andere als ein Spaziergang. Einiges vor hat auch die SG Schorndorf. Wie weit das realisierbar ist, wird sich am Sonntag zeigen. Die SG muss zur Übermannschaft der Kreisliga A I, dem SV Breuningsweiler. Auch in der Bezirksliga wird der SVB von vielen zu den besten Teams gezählt; nicht zu Unrecht. Ausschnitte unter www.zvw.de/sportvideos

Ob auch der zweite Aufsteiger, die TSG Backnang II, so gut mitmischen kann, muss sich weisen. Unterschätzen darf die TSG niemand, auch nicht der TSV Nellmersbach, der diesmal eine bessere Rolle spielen könnte als in der vergangenen Saison.

Offen ist die Partie FC Oberrot – TSV Sulzbach-Laufen, Unterweissach sollte die Fellbacher schlagen können. Aber wer weiß das schon bei Saisonstart? Klar ist, für den VfL Winterbach wird’s beim VfR Murrhardt alles andere als einfach. Er will eine deutlich bessere Rolle spielen als 2015/16. Da käme ein Punkt zum Auftakt recht.

Kreisliga A

Die Übermannschaft der Staffel I, der SV Breuningsweiler, ist weg, der Weg frei für den FSV Waiblingen? So einfach wird’s nicht werden, der FSV muss gleich mal beim VfR Birkmannsweiler zeigen, was er draufhat. Aber wer wird der härteste Verfolger? Der SC Urbach hat seinen Toptorjäger Arda Cetinkaya an die TSG Backnang verloren. Wie sehr das schmerzt, wird die Partie beim TV Beinstein zeigen. Wie sich die Rollen dahinter verteilen, ist offen. Mit dem TV Stetten ist auch diesmal wieder zumindest im Verfolgerfeld zu rechnen, was aber gelingt Gegner ASGI Schorndorf nach dem Abstieg?

Starten die Schmidener schon wieder schlecht und kann Gegner TSV Haubersbronn die sehr ordentliche erste Saison in der Kreisliga A noch toppen? Im Pokal ist das schon mal gelungen (4:2 in Weiler zum Stein). Und reißt die SG Weinstadt diesmal mehr? Gegner und Aufsteiger SV Winnenden zumindest hat im Pokal gepatzt (1:2 bei B-Ligist Rommelshausen). Spannend wird das Duell TSV LeutenbachSSV Steinach-Reichenbach: Aufsteiger gegen Beinahe-Absteiger. Der KTSV Hößlinswart sollte sein Spiel gegen Aufsteiger SV Plüderhausen gewinnen, sonst hat er zunächst mal eher wenig Spaß.

Auch in der A II müssen sich die Favoriten erst herausschälen. Der TSV Rudersberg kann dazuzählen. Dann muss er in Fichtenberg auf jeden Fall gewinnen. Der FSV Weiler zum Stein hat im Pokal nicht gut ausgesehen, gegen den SV Allmersbach II aber dürfte er keine Probleme haben. Immerhin hat er hohe Ziele: Platz eins bis vier. Schwerer wird’s für den TSV Schwaikheim II gegen den TSC Murrhardt. Und auch hier gibt es – wie in der A I – ein Duell Aufsteiger gegen Fastabsteiger: FC WelzheimTSV Althütte.

Kreisliga B

Erneut geht der Bezirk mit fünf Staffeln in die Saison. Zu hoffen ist, dass es nicht wieder so blamabel endet wie in der Vorsaison. Interessant wird sein, wer in der Staffel I die Lücke füllen wird, die die Aufsteiger SV Plüderhausen und TSV Leutenbach hinterlassen haben. Gleich drei Mannschaften immerhin wollen aufsteigen: TSV Schornbach II, Iraklis Waiblingen und SV Hertmannsweiler. Dazu gibt es weitere, die zumindest „vorne mitspielen“ wollen. In der B III sind es AC Beinstein und SG Schorndorf II, die ausdrücklich den Aufstieg als Ziel angeben.