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Quali zum 24-Stunden-Rennen: Winkelhock im besten Audi auf Platz fünf

Winklehock
Große Vorfreude auf den Saison-Höhepunkt: Nach der gelungenen Generalprobe mit Gesamtrang fünf blickt der Berglen-Steinacher Markus Winkelhock voller Zuversicht dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Ende Mai entgegen. © Gruppe C Photography

Gelungene Generalprobe von Markus Winkelhock für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Zur intensiven finalen Vorbereitung auf den Eifel-Marathon Ende Mai startete der Berglen-Steinacher am Wochenende bei den ADAC-24-Stunden-Qualifiers. Im abschließenden Drei-Stunden-Rennen hat er dort im bestplatzierten Audi R8 LMS Evo2 Gesamtrang fünf belegt.

Dreitägiger Härtetest

„Das Ergebnis ist super und lässt auf ein ebenso erfolgreiches 24-Stunden-Rennen hoffen“, sagte Winkelhock nach dem dreitägigen Härtetest auf der längsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt. Das seit 2014 ausgetragene Quali-Rennen ist vor allem bei den Top-Teams beliebt, denn es bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, sich unter Wettbewerbsbedingungen optimal auf den Saison-Höhepunkt vorzubereiten. Die Veranstaltung simuliert größtenteils die Abläufe des 24-Stunden-Rennens, wie das Einzelzeitfahren der schnellsten Teams im sogenannten Top-30-Qualifying bis hin zum Abschlussrennen, das allerdings nur drei und keine 24 Stunden dauert.

Ziel: Optimale Abstimmung

„Ich bin happy, wieder hier auf der Nordschleife zu sein“, freute sich Markus Winkelhock schon im freien Training. Aufgrund von Terminüberschneidungen und wetterbedingten Absagen war dies nämlich sein einziger Test vor dem größten Rennen der Welt, das in diesem Jahr zum 50. Mal ausgetragen wird. Ziel des Quali-Rennens sei es gewesen, im Zusammenspiel mit den drei neuen Teamkollegen eine optimale Abstimmung für den R8 zu finden, so Winkelhock. Eingesetzt wird der über 500 PS starke Mittelmotor-Sportwagen diesmal vom Team Phoenix-Racing, das direkt am Nürburgring beheimatet ist. Winkelhocks Teamkollegen sind in diesem Jahr Kim Luis Schramm (Ilmenau), der Pole Jakub Giermaziak und der Italiener Michele Beretta.

Im Top-30-Qualifying über eine Runde auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife stellte Giermaziak den R8 nur auf Startplatz 19. „Wir können momentan aus eigener Kraft nicht nach ganz vorne fahren“, sagte der Teamchef Ernst Moser. „Da muss sich bis zum 24-Stunden-Rennen in puncto Einstufung des Audi eindeutig noch was tun“, so Moser.

Keine technischen Probleme und keine haarigen Situationen

Im Rennen fuhr Schramm den ersten Stint über sieben Runden und verbesserte sich trotz teilweise nasser Bahn von Platz 19 auf Rang 14. Dann übernahm Winkelhock den grün-weißen Renner für rund eine Stunde und schob sich routiniert wie immer mit konstant schnellen Zeiten bis auf Platz neun nach vorne.

Nach drei Stunden Renndauer überquerte Giermaziak schließlich als Gesamtfünfter und bester Audi die Ziellinie. „Wir sind sauber durchgefahren, hatten keinerlei technische Probleme und auch keine haarigen Situationen beim Überrunden“, sagte Winkelhock. Die Performance sei mit der werksunterstützter Teams vergleichbar gewesen, freute sich der Berglen-Steinacher. Ganz besonders beeindruckt hatten ihn allerdings die fahrerischen Qualitäten seiner neuen Teamkollegen. „Die Jungs sind richtig schnell, so dass ich mit einem sehr guten Gefühl dem 24-Stunden-Rennen entgegenblicke“, zog Winkelhock ein überaus positives Fazit der Generalprobe.

Gelungene Generalprobe von Markus Winkelhock für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Zur intensiven finalen Vorbereitung auf den Eifel-Marathon Ende Mai startete der Berglen-Steinacher am Wochenende bei den ADAC-24-Stunden-Qualifiers. Im abschließenden Drei-Stunden-Rennen hat er dort im bestplatzierten Audi R8 LMS Evo2 Gesamtrang fünf belegt.

Dreitägiger Härtetest

„Das Ergebnis ist super und lässt auf ein ebenso erfolgreiches 24-Stunden-Rennen hoffen“, sagte Winkelhock

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