Rems-Murr-Sport

Rallye-Fahrer Kreuter fehlt der Schlüssel zum Erfolg

Rallyefahrer Norman Kreuter
Gedämpfte Stimmung: Keinen Grund zur Freude hatte der Miedelsbacher Norman Kreuter im Ziel der ADAC-Rallye Stemweder-Berg, denn er hatte sich wesentlich mehr erhofft als nur Platz sieben in der DRM2-Wertung für zweiradangetriebene Fahrzeuge. © SASCHA DOERRENBAECHER

Gedrückte Stimmung bei Norman Kreuter im Ziel der 51. ADAC-Rallye Stemweder-Berg: Beim dritten Lauf zur deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) haben der Miedelsbacher und seine dänische Beifahrerin Jeannette Kvick im Peugeot 208 Rally4 nur Platz sieben in der DRM2-Kategorie für zweiradgetriebene Fahrzeuge belegt und sind dementsprechend unzufrieden.

Neue Beifahrerin aus Däenmark

Nach seinem Ausfall bei der Rallye Sulingen, wo Kreuter auf der Verbindungsetappe zur ersten Wertungsprüfung (WP) des zweiten Tages ohne Benzindruck liegen geblieben war, reiste er voller Zuversicht nach Nordrhein-Westfalen – allerdings mit anderer Beifahrerin.

Da seine neue Stamm-Copilotin Julia Götzl (Mamming) verhindert war, saß die Dänin Jeannette Kvick auf dem Beifahrersitz, mit der Kreuter bereits 2019 die Deutschland- und die Saar-Ost-Rallye gefahren ist. „Diesmal will ich natürlich wieder ins Ziel kommen und, wenn möglich, den Abstand zur Konkurrenz in unserer Klasse weiter verringern“, so Kreuter.

Enttäuschung im Ziel

Doch nach zwölf, laut Kreuter „nicht sonderlich anspruchsvollen“ Wertungsprüfungen zwischen Minden und Lübbecke war die Enttäuschung im Ziel ziemlich groß. „Mit Platz sieben in der DRM2-Wertung kann ich nicht zufrieden sein“, sagte der Miedelsbacher. „Einerseits haben wir bis auf einen Verbremser keine Fehler gemacht und sind sauber und konstant durchgefahren, andererseits reichte letztendlich unser Speed nicht.“ Er habe an beiden Veranstaltungstagen keinen Schlüssel gefunden, irgendwie an die WP-Zeiten der vor ihm Platzierten heranzukommen, so Kreuter.

Dies zeigte sich bereits am Freitag auf der ersten Etappe über drei Wertungsprüfungen, wo Kreuter in der mit zwölf Startern stark besetzten DRM2-Wertung nur als Klassensechster das Etappenziel erreichte. „Wir verlieren momentan etwas mehr als eine Sekunde pro Kilometer auf die Spitze“, analysierte er ziemlich ratlos. „Im Moment habe ich noch keine Idee, wie ich den Zeitverlust verringern kann.“ Außerdem stelle sich grundsätzlich die Frage, „ob wir uns überhaupt noch verbessern können und ob wir mit dem hohen Tempo der jungen Nachwuchspiloten noch mithalten können“.

Dies alles kann das Team schon beim nächsten Meisterschaftslauf Anfang Juli unter Beweis stellen, wenn bei der neuen Rallye Mittelrhein mit Start und Ziel in Wittlich ehemalige Prüfungen der zur Weltmeisterschaft zählenden Rallye Deutschland gefahren werden.

„Die dortigen Wertungsprüfungen sind auf jeden Fall wesentlich anspruchsvoller als die Prüfungen rund um Lübbecke, und ich kenne wahrscheinlich auch schon einen Teil der Strecken“, freut sich der 49-Jährige auf die kommenden Aufgaben. Momentan jedenfalls ist Kreuters Saisonziel, die DRM2-Kategorie auf einem Podestplatz zu beenden, in weite Ferne gerückt. Bleibt nur zu hoffen, dass er den Schlüssel zum Erfolg doch noch findet.

Gedrückte Stimmung bei Norman Kreuter im Ziel der 51. ADAC-Rallye Stemweder-Berg: Beim dritten Lauf zur deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) haben der Miedelsbacher und seine dänische Beifahrerin Jeannette Kvick im Peugeot 208 Rally4 nur Platz sieben in der DRM2-Kategorie für zweiradgetriebene Fahrzeuge belegt und sind dementsprechend unzufrieden.

Neue Beifahrerin aus Däenmark

Nach seinem Ausfall bei der Rallye Sulingen, wo Kreuter auf der Verbindungsetappe zur ersten

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