Fußball im Rems-Murr-Kreis

Relegation: TSV Rudersberg will Aufstieg in Fußball-Bezirksliga schaffen

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Der TSV Rudersberg hat Blut geleckt: Niklas Wanek (vorne) bejubelt sein Tor zum 1:1-Ausgleich gegen den SV Breuningsweiler II. Jetzt soll's gegen den VfR Murrhardt den endgültigen Aufstiegsjubel geben. © Ralph Steinemann Pressefoto

An diesem Wochenende werden die letzten Fußballspiele der Saison gespielt, am Samstag und Sonntag geht die Relegation in den Endspurt und es wird klar werden: Wer steigt auf, wer schafft den Klassenerhalt oder wer muss eine Liga runter?

Am Sonntagmittag, 15 Uhr, treffen in Korb der Bezirksligist VfR Murrhardt und der TSV Rudersberg, der aus der Kreisliga A 2 den Aufstieg schaffen will, aufeinander.

Für den VfR Murrhardt geht es jetzt um alles. Die Saison der Murrhardter? Nicht unbedingt überzeugend, viel zu feiern gab es beim Team von Trainer Timo Schmid nicht. Nach 30 Spieltagen stehen gerade einmal sechs Siege zu Buche, vier Duelle gingen unentschieden aus, 20-mal musste die Mannschaft aus dem Murrtal eine Niederlage einstecken. Und darunter waren ein paar, die richtig wehtaten, wie das 1:8 gegen die SG Oppenweiler/Strümpfelbach und kurz darauf gegen die SV Remshalden und den SV Fellbach II.

Sieg auf Sieg auf Sieg: Der TSV Rudersberg ist in Bestform

Da war es nicht verwunderlich, dass der VfR Murrhardt von Anfang an gegen den Abstieg spielte. Der SSV Steinach-Reichenbach zog Spiel für Spiel und Punkt um Punkt davon, sicherte sich genügend Abstand (36 Punkte) und überließ vier Mannschaften ihrem Schicksal, den Abstieg unter sich auszumachen. Bedeutete für den VfR Murrhardt: wenn Nichtabstieg, dann nur über die Relegation. Und da ließ Murrhardt den TV Weiler, den Großen Alexander Backnang und die KTSV Hößlinswart mit 22 Punkten (die anderen drei beendeten die Saison mit je 16 Punkten) doch recht deutlich stehen.

Gelingt dem VfR der Einzug in die 13. Bezirksligasaison?

Nun geht's für die Murrhardter nach zwölf Jahren in der Bezirksliga in die heiße Relegation, in welcher der VfR alles geben wird, um noch eine 13. Saison anzuhängen. Der Gegner? Der TSV Rudersberg. Und die Rudersberger haben in den letzten Wochen bewiesen, welches Durchhaltevermögen, welche Durchschlagskraft und welchen Willen sie haben. Lange Wochen gehörten sie zur Top vier der Kreisliga A 2. Und während andere Teams, wie der SV Allmersbach II, mit einem Patzer den Anschluss verloren, blieb der TSV mit einer Siegesserie an den führenden Weiler zum Stein und Kleinaspach dran. Im Spiel am 15. Mai gegen den Favoriten knöpfte er dem FSV Weiler zum Stein die Punkte ab.

Torjäger im Blick behalten

Bis zum letzten Spieltag blieb es in der Liga spannend, wie sich die Platzierungen verteilen sollten, und es sollte anders kommen, als es die Tabelle vor dem letzten Spiel verlautete: Weiler patzte, Kleinaspach siegte im Topspiel mit 4:1 und machte den Meistertitel perfekt. Rudersberg hatte es selbst in der Hand, gewann in Kirchberg ebenfalls 4:1 und zog damit in die Relegation ein. Aufpassen muss der VfR auf Fabian Keinath. 56 der insgesamt 116 Rudersberger Tore gehen allein auf das Konto des Torjägers.

SV Breuningsweiler II in seine Schranken verwiesen

In Runde eins wartete da kein einfacher Gegner, die Landesligavertretung des SV Breuningsweiler nämlich. Auch der hatte sich lange Zeit in der Kreisliga A 1 auf Rang eins in Sicherheit gewähnt und wurde am letzten Spieltag von der SG Weinstadt auf den Relegationsplatz verwiesen.

Die Rudersberger bewiesen Köpfchen, die nötige Ruhe und Überzeugung und schafften es so, Breuningsweiler 3:2 zu bezwingen, und das, obwohl sie ab der 33. Minute nur noch zu zehnt agierten.

Jetzt will's der TSV Rudersberg unbedingt wissen. Für die Jungs von Trainer Mario Palomba ist das Duell gegen den VfR Murrhardt die Chance, den Aufstieg zu schaffen, mit dem es 2015 nicht so recht klappen wollte. So einfach wird der TSV den Murrhardtern nichts herschenken, und der VfR wird mit allen Mitteln versuchen, seine Position in der Bezirksliga zu verteidigen.

Relegation in die Kreisligen A 1 und A 2

Kreisliga A 1. Bereits am Samstagabend beginnt das Fußball-Krimi-Wochenende. Dann treffen in Sulzbach an der Murr POES Anagennisis Schorndorf und der TSV Leutenbach aufeinander. Leutenbach hatte sich zwar ein gutes Punktepolster angelegt, so dass der TSV mit den direkten Abstiegsplätzen nichts zu tun hatte, doch gegen den TSV Schwaikheim II gab’s nur ein 2:2 und damit nicht die Sicherheit, sondern weitere Zitterpartien. Nun will der TSV seine Chance nutzen. Die Schorndorfer haben keinen einfachen Weg hinter sich, nachdem sie sich als Zweiter der Kreisliga B 1 zuerst gegen Schornbach II und dann gegen den TSV Strümpfelbach durchsetzten. Diesen Bemühungen wollen sie nun am Samstag die Krone aufsetzen.

Kreisliga A 2. Ähnlich schwer hatte es auch der FV Sulzbach, der es in der Kreisliga B 2 nicht am Aufsteiger Sechselberg vorbeigeschafft hat. Sein Entscheidungsspiel gegen die SVG Kirchberg/Murr II gewann er souverän und keinerzeit gefährdet mit 6:0. Der TSV Oberbrüden hatte zwar mit einem Abstand von 13 Punkten auf den SV Kaisersbach II nichts mit den direkten Abstiegsplätzen zu tun, doch lediglich drei, vier Punkte mehr auf dem Konto hätten dem TSV einen Platz im mittleren Feld der Tabelle verschaffen können. Am Sonntag verteidigt die Elf in Kirchberg ihren Platz in der Liga gegen den FV Sulzbach.

An diesem Wochenende werden die letzten Fußballspiele der Saison gespielt, am Samstag und Sonntag geht die Relegation in den Endspurt und es wird klar werden: Wer steigt auf, wer schafft den Klassenerhalt oder wer muss eine Liga runter?

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Am Sonntagmittag, 15 Uhr, treffen in Korb der Bezirksligist VfR Murrhardt und der TSV Rudersberg, der aus der Kreisliga A 2 den Aufstieg schaffen will, aufeinander.

Für den VfR Murrhardt geht es jetzt um alles. Die Saison der

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