Rems-Murr-Sport

Rems-Murr-Derby in Fellbach

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Deniz Skarlatidis (am Ball) und der TV Oeffingen bekommen es am Wochenende mit dem Tabellenführer zu tun. Koray Yildiz und der TSV Schornbach treten bereits am Freitagabend beim SV Fellbach an. © Danny Galm
Waiblingen.

Schon am Freitagabend beginnt der Fußballspieltag in der Landesliga. Im Rems-Murr-Derby erwartet der SV Fellbach den TSV Schornbach. Drittligist SG Sonnenhof will bei Fortuna Köln punkten.

3. Liga. Fortuna Köln (14. Platz, 35 Punkte) – SG Sonnenhof Großaspach (10., 37 Punkte; Samstag, 14 Uhr)

Die Aspacher Erfolgsserie ist in Aalen gerissen. Spiel schwach, Einstellung schlecht. Cheftrainer Oliver Zapel: „Ich erwarte von meinem Team eine klare Reaktion auf die verschenkten ersten 45 Minuten in Aalen und eine grundsätzlich andere Haltung sowie ein anderes Auftreten. Disziplin, Konzentration, Einsatzwille, aber auch ein mutiges Offensivspiel – das fordere ich.“ Verzichten muss Zapel weiterhin auf die verletzten Nico Gutjahr, David Yelldell und Felice Vecchione. Auch „Manni“ Kwadwo fehlt. Der 21-jährige Offensivspieler muss aufgrund muskulärer Probleme pausieren.

Verbandsliga. SV Zimmern (15. Platz, 11 Punkte) – TSG Backnang (2., 38 Punkte; Samstag, 15 Uhr)

Die Chancen der Backnanger auf den Relegationsplatz werden immer besser. Fünf Punkte liegen sie bereits vor den Verfolgern. Kaum anzunehmen, dass sich der Vorsprung am Wochenende verringert. Die TSG ist in Zimmern klarer Favorit. In der Vorrundenbegegnung setzte sich die TSG klar mit 6:0 durch.

Landesliga. SV Fellbach (13. Platz, 23 Punkte) – TSV Schornbach (6., 31 Punkte; Freitag, 19.30 Uhr)

Die Schornbacher haben die Auftaktniederlage offenbar gut verdaut. Gegen Schluchtern folgte ein überraschend deutlicher 5:2-Erfolg. TSV-Trainer Giuseppe Greco: „Bis zum 3:2 sah’s nicht danach aus.“ Sehr umkämpft und diszipliniert von beiden Seiten sei die Partie gewesen. Jetzt aber, so Greco, „beginnen für uns vier Wochen Abstiegskampf“. Das klingt zwar angesichts Platz sechs verwunderlich, Greco aber rechnet anders. Die Gegner Fellbach, Aramäer Heilbronn, VfL Brackenheim und Viktoria Backnang stehen allesamt im Tabellenkeller. Um sich nach hinten abzusichern, muss gerade gegen diese Teams gepunktet werden. Und dazu muss die Situation ernst genommen werden. „Den Kampf muss man wahrnehmen und dann annehmen.“ Bloß nicht zu zufrieden sein. Freitaggegner SV Fellbach gehöre ohnehin „nicht dort unten hin“. Allerdings zeigt gerade das Beispiel SVF, wie eng die Tabellensituation ist und wie schnell man auch in die Abstiegszone rutschen kann.

Spvgg Satteldorf-Gröningen (2., 36 Punkte) – TSV Schwaikheim (8., 30 Punkte; Sonntag, 15 Uhr)

 Die Schwaikheimer Mannschaft hat die von Trainer Toni Guaggenti geforderte Reaktion gezeigt. Gleich mit 6:0 hat sie Untermünkheim besiegt. „Ich habe schon im Training vorher ein ganz anderes Feuer erlebt.“ Die Spieler haben Defizite aus der Vorbereitung aufgeholt. Spritzigkeit und Präsenz hätten sich deutlich verbessert. Das aber sei auch nötig. Der Blick auf die Tabelle zeigt: Schwaikheim fehlen nur sechs Punkte zum Spitzenreiter. Gleichzeitig liegt der TSV auch nur sechs Zähler vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Guaggenti: „Es ist brutal eng.“ Und noch in den Abstiegsstrudel zu geraten, „kann jeden treffen“. Der TSV droht am Wochenende leer auszugehen. Er muss zum Tabellenzweiten, der zuletzt überraschend verloren hat und das wieder wettmachen will. Guaggenti muss auf Heiko Bernert (berufliche Gründe) verzichten. Hinter dem Einsatz von Florian Schweickhardt steht ein Fragezeichen.

TV Oeffingen (5., 31 Punkte) – SKV Rutesheim (1., 36 Punkte; Sonntag, 16 Uhr)

Die Oeffinger sind gut ins Jahr 2017 gestartet. Zwei Spiele, vier Punkte. In Öhringen (zu diesem Zeitpunkt Zweiter) holte der TVOe ein 0:2 noch auf. Am Sonntag wäre das Team von Haris Krak womöglich auch bereits mit einem Punkt zufrieden. Zu Gast ist immerhin der Tabellenführer.