Rems-Murr-Sport

Rems-Murr-Fußballer im Gleichschritt mit der Bundesliga

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In der vergangenen Saison hat es für Timo Strohmayer (links) und die SG Schorndorf nicht zum Titel gereicht. Diesmal sind sie klarer Favorit. © Ralph Steinemann Pressefoto

Endlich – es geht los. Am Freitagabend schon. Klar spielt da auch der FC Bayern gegen die Hoffenheimer, aber gleichzeitig erwartet die SG Schorndorf den SV Unterweissach. Und am Wochenende folgt der Rest – der Bundesliga und der Spiele im Bezirk Rems-Murr.

Bezirksliga

Wenn die SG Schorndorf die Unterweissacher erwartet, ist das vielleicht nicht ganz mit dem Bundesliga-Spitzenspiel vergleichbar, aber ein bisschen schon. Werden Bundesliga-Clubs nach dem Favoriten gefragt, antworten sie alle: FC Bayern München. In der Bezirksliga lautete die Antwort aller Konkurrenten: SG Schorndorf. Die SG hat den klar stärksten Kader, hat sich für die Saison noch einmal verstärkt, steht also zum Auftakt unter Druck. Die Unterweissacher sind zwar kein Titelkandidat, aber vorne mimischen können – und wollen – sie allemal. Wir schauen mit der Kamera vorbei.
Und sonst? Ist wie immer am ersten Spieltag vieles offen. Beispielsweise ob der TSV Nellmersbach es diesmal schafft, seine Qualität auch in Punkte umzumünzen. Erster Test ist am Sonntag beim TSV Sulzbach-Laufen. Spielt der SV Kaisersbach diesmal eine bessere Rolle und wenn ja, schon gegen den FSV Waiblingen mit dem neuen Spielertrainer Giuseppe Catizone? Der KTSV Hößlinswart ist zwar nur über die Relegation aufgestiegen, aber er hat Klasse im Kader. Erneut kamen zwei Spieler vom Verbandsligisten Calcio Echterdingen hinzu. Reicht das zum Erfolg bei der TSG Backnang II, die sich neuerdings TSG Backnang U 23 nennt? A-I-Meister TSV Leutenbach muss sich gleich mit einer Mannschaft, dem VfR Murrhardt, auseinandersetzen, die weit vorne erwartet wird. Ob das diesmal auch für die Remshaldener zutrifft, warten wir mal ab. Vielleicht wenn sie zum Auftakt den SC Korb schlagen. Fast immer in Abstiegsgefahr ist der SV Fellbach II. Das könnte wieder so sein, zumal er im ersten Spiel den Aufsteiger – die Übermannschaft der Kreisliga A II in der Vorsaison – SV Steinbach, empfängt.

Kreisliga A

Aus der A I sind die beiden besten Mannschaften nach oben geklettert. Wer übernimmt nun deren Plätze? Viel zugetraut wird dem SV Breuningsweiler II, der als Aufsteiger schon in der zurückliegenden Saison überzeugte; und ein Verbandsligateam im Rücken hat. In der vergangenen Spielzeit haben die Spieler der Zweiten in der Rückrunde oft oben ausgeholfen und sich in der Landesliga gut präsentiert. Zum Auftakt ist der SVB bei Aufsteiger TSV Schlechtbach. Angesichts seiner formidablen Rückrunde muss auch mit dem TV Stetten gerechnet werden. Ob er dem Urteil gerecht wird, muss er beim TV Weiler beweisen. Dahinter ist vieles möglich, vielleicht auch, dass der SC Urbach ins Titelrennen eingreift. Dazu müsste er den TB Beinstein auf jeden Fall schon mal besiegen. Interessant wird sein, wie sich Staffelwechsler TSV Schwaikheim II (diesmal beim TSV Schmiden) schlägt. Die anderen Duelle sind offen. Mal sehen, was sich daraus für die Zukunft ablesen lässt.

In der A II sieht es ähnlich aus. Die Konkurrenz traut gleich mehreren Mannschaften den Aufstieg zu: dem TSV Rudersberg zum Beispiel, der in Erbstetten startet. Auch dem FC Welzheim, der mit dem FC Oberrot einen der Mitfavoriten erwartet. Sich selbst als Favoriten nennt nur der TSC Murrhardt. Und zu dem muss der FSV Weiler zum Stein.

Kreisliga B

In den Kreisligen B gibt es mehrere Mannschaften, die nach oben wollen. In der B I beispielsweise der SV Plüderhausen. Ob er stark genug dazu ist, wird er schon im ersten Spiel beim Fastaufsteiger 2017, Anagennisis Schorndorf, erfahren. Aufsteigen will auch Iraklis Waiblingen, zu Gast beim FC Hohenacker. Auch der SV Hertmannsweiler hat viel vor, erwartet zum Auftakt das unbeschriebene Blatt, die neue Spielgemeinschaft AC Beinstein/Azzurri Fellbach. Mit dem FC Winnenden tritt ein ganz neuer Verein an (auch wenn’s einen gleichen Namens schon früher gab, die heutige SV Winnenden) und muss sich als Erstes mit der Zweiten eines Traditionsvereins messen, der SG Schorndorf.

Auch die anderen Ligen wurden durchgemischt, unter anderem, weil die Reserven der Kreisliga-B-I-Vereine nun in Konkurrenz mitmischen. Wer es da mit wem zu tun hat, erfahren Sie unten auf der Seite.