Ringen im Rems-Murr-Kreis

Ringer im Rems-Murr-Kreis starten in neue Saison - das sind die Mannschaften

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Bei den württembergischen Meisterschaften kämpften Felix Rohrwasser (SC Korb) und Nicolas Ertolitsch (hier TSG Backnang) noch gegeneinander. Jetzt treten sie zusammen für den SC Korb an. © Markus Reyser
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Sedat Sevsay kümmert sich beim ASV Schorndorf nicht nur um das Bundesligateam, sondern in der Landesliga auch um den Nachwuchs. © Ralph Steinemann Pressefoto

Die Vereine fiebern dem Beginn der Ringersaison 2022 entgegen. Die Hoffnung ist groß, dass dieses Jahr eine komplette Saison ohne vorzeitigen Abbruch wie 2021 gekämpft werden kann. In der Oberliga dürfen sich die Ringerfans auf das Derby Korb gegen Fellbach freuen.

Der Bundesligist ASV Schorndorf ist aktuell das Rems-Murr-Aushängeschild in Sachen Mannschaftsringen. Der Bundesligist peilt dieses Jahr wiederum zumindest das Halbfinale an. Über Details wird an anderer Stelle noch berichtet. In den Leistungsklassen innerhalb Württembergs gibt es weiter hochattraktiven Ringsport zu sehen.

Auf große Neuerungen muss sich das Publikum nicht einstellen. Das Reglement bleibt auch aufgrund der anstehenden Olympischen Spiele 2024 in Paris stabil.

Was für die Athleten und Zuschauer eine Umstellung bedeutet, ist das Auslosen der Kampfreihenfolge. Bisher fanden die Kämpfe nach festgelegtem Muster statt. Dies ändert sich nun, da nun das Los beim Wiegen entscheidet, wer wann auf die Matte muss.

Oberliga

Der SC Korb hat als Verbandsligameister den Sprung in die höchste Leistungsklasse Württembergs geschafft.

Ringen ist ganz einfach – einer verliert und einer gewinnt. Getreu diesem Motto möchten die „Lions“ das Ziel Klassenerhalt angehen. Langfristig will sich der Sportclub in der Oberliga etablieren. Der Kern besteht weiterhin aus dem Aufstiegskader. Punktuelle Verstärkungen waren aber in einzelnen Gewichtsklassen notwendig. Catalin Vitel kommt vom Oberliganachbarn SG Weilimdorf ins Remstal. Mit dem bundesligaerfahrenen Ex-Nationalmannschaftsringer Johannes Kessel und Stefan Ivanov sind den Korber zwei Transfercoups gelungen.

Trainer: Matthias Krohlas, Udo Müller. Zugänge: Catalin Vitel (SG Weilimdorf), Johannes Kessel (KSC Graben Neudorf), Stefan Ivanov (KFC Leipzig). Abgänge: Nikolaos Martasidis (SV Fellbach), Sokratis Kazantzidis (SV Fellbach), Gerasimos Zagliveris (SV Fellbach), Baris Sanli (AV Sulgen), Vasileios Molochidis (Eiche Sandhofen), Mostafa Ahmadi (TSVgg Münster). Kader: 57/61 kg: Catalin Vitel, Enrico Baumgärtner. 66 kg: Robin Zentgraf, Stefan Ivanov, Angelo Baumgärtner. 71 kg: Stefan Ivanov, Grezegorz Wanke, Nicolas Ertolitsch. 75 kg: Nicolas Ertolitsch, Felix Rohrwasser, Asadullah Nemati. 80/86 kg: David Wagner, Fabian Fritz. 98 kg: Jozef Jaloviar, Daniel Mezger. 130 kg: Roman Schatz, Johannes Kessel.

Schon länger etabliert in der Liga hat sich der SV Fellbach. Die Jugendarbeit ist aktuell mit dem Gütesiegel „Nummer 1“ versehen. Daraus schöpft der Verein auch sein Potenzial.

Kader: 57 kg: Amiran Tsetskhladze, Jan Kunst, Gocha Meladze, Vasyl Zanfunshan. 61 kg: Dara Nisi, Jan Madejczyk, Timur Demir. 66 kg: Murtuz Magomedov, Amiran Shavadze, Renat Berezovskij. 71 kg: Kevin Karl, Sokratis Kazantzidis. 75 kg: Otto-Christian Madejczyk. 80 kg: Moritz Wahl, Murad Makaev. 86 kg: Tobias Rieger, Laszlo Molnar. 98/130 kg: Paul Wahl, Mamuka Kordzaia.

Landesliga

Die Reserve des ASV Schorndorf möchte nach einem ordentlichen dritten Platz in der vergangenen Saison den eingeschlagenen Weg mit größtenteils eigenem Nachwuchs fortsetzen. Sportvorstand Sedat Sevsay ist vor allem gespannt auf die Leistungen der DM-Teilnehmer und Perspektivringer aus der ASV-Kaderschmiede wie Alexander Schlee, Florian Levy, Anton Moser und Daniel Peil. Für das Ziel Klassenerhalt erhofft man sich einen guten Saisonstart.

Trainer/Betreuer: Sedat Sevsay, Bernd Brosch. Zugänge/Abgänge: keine Angaben. Kader: 61 kg: Alexander Schlee, Tamimullah Mujawiz, Patrick Lehmann. 66 kg: Ali Qourbani, Florian Levy, Luca Moosmann. 71 kg: Doganay Yöce, Anton Moser. 75 kg: Nico Thumm, Arne Bürkle, Simon Braun. 80 kg: Panagiotis Kalpakidis, Zalik Sultanov. 86 kg: Rudolf Enders, Ionnis Bakalidis. 98 kg: Daniel Peil, Alexander Peil. 130 kg: Sokratis Molochidis.

Bezirksliga 1

Einen Schritt zurückgegangen ist die Kampfgemeinschaft aus dem SC Korb II und der TSG Backnang. Trotz Klassenerhalt in der Landesklasse wollte man dem breiten und jungen Kader mehr Entwicklungschancen geben. Mit 14 möglichen Einzel-Begegnungen pro Kampfabend sieht man dafür die Bezirksliga als eher geeignet.

Erstaunlich, was die TSG Backnang nach nur einem Jahr Aufbauarbeit geleistet hat. Die Meldung einer Jugendmannschaft und ein vergrößerter Kader für die Männersaison belegen dies. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der Kampfsportschule Allerborn wirkt sich positiv auf den Trainingsbetrieb aus.

Trainer/Betreuer SC Korb II: Udo Müller, Matthias Krohlas. Trainer/Betreuer TSG Backnang: Joachim Krohlas, Oliver Daubner, Werner Stradinger. Kader: 57 kg: Kai Lange, Yunus Aksoy. 61 kg: Subhan Nikozada, Jonas Rauscher, Konstantinos Kaltzidis. 66 kg: Sulaiman Noori, Bahram Nikozada, Dominic Simon, Eric Wilczek. 75 kg: Dominic Simon, Simon Worg, Jannik Reyser, Alexander Scheschkil, Alexandros Ntzanidis. 86 kg: Lorenz Mayer, Bastian Kühne, Markus Reyser, Johannes Rieger, Dawid Lewandowski. 98 kg: Jan Westmeier, Jan Hoffmann, André Sträßer, Kim Robin Müller, Benjamin Pfeiffer. 130 kg: Nico Müller, Denis Molligaj.

Bezirksliga 2

Der SV Fellbach II dürfte dieses Jahr einen Sprung nach vorne machen. Die vielen jungen Talente sollen die Leistungsstärke der Reservestaffel anheben. Kader: keine Angaben

Der ASV Schlichten stellt aktuell keine Männermannschaft. Leihringer bekommen jedoch vereinzelt Einsatzzeiten bei umliegenden Clubs. Trainer Karsten Zscherpe betreibt beim Schurwaldclub eine ambitionierte Jugendarbeit.

Die Vereine fiebern dem Beginn der Ringersaison 2022 entgegen. Die Hoffnung ist groß, dass dieses Jahr eine komplette Saison ohne vorzeitigen Abbruch wie 2021 gekämpft werden kann. In der Oberliga dürfen sich die Ringerfans auf das Derby Korb gegen Fellbach freuen.

Der Bundesligist ASV Schorndorf ist aktuell das Rems-Murr-Aushängeschild in Sachen Mannschaftsringen. Der Bundesligist peilt dieses Jahr wiederum zumindest das Halbfinale an. Über Details wird an anderer Stelle noch

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