Rems-Murr-Sport

Schornbach im Verfolgerduell beim TV Oeffingen

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Beim letzten Aufeinandertreffen von TSV Schornbach (Timo Reichelt) und TV Oeffingen (Justin Bren) setzte sich der TSV auf eigenem Platz klar durch. Die Partie in Oeffingen steht nun allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. © Ralph Steinemann Pressefoto

Rems-Murr-Derby in der Fußball-Landesliga: Im Duell TV Oeffingen – TSV Schornbach geht es um einen Platz in der Spitzengruppe. Dort möchte auch der SV Breuningsweiler hin, hat aber weiterhin große Personalsorgen und ein besonders schweres Spiel vor sich. In der 3. Liga hofft die SG Sonnenhof auf den zweiten Heimsieg.

3. Liga

Sonnenhof Großaspach (16. Platz, 11 Punkte) - FC Ingolstadt (8., 14 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Aufatmen bei der SG Sonnenhof Großaspach. Das im Abstiegskampf so wichtige Spiel gegen Chemnitz bescherte der SG den ersten Heimsieg und etwas mehr Luft im Tabellenkeller. Allerdings sollte die Mannschaft von Oliver Zapel gleich den nächsten Dreier folgen lassen, sonst könnte die Lage schnell wieder so schlecht wie zuvor sein. Zapel: „Wir sind gut in der Spur, wissen um die Qualität des Gegners. Wir freuen uns auf ein tolles Heimspiel, wollen die Punkte hierbehalten.“

Verbandsliga

Die beiden Rems-Murr-Teams rahmen die Tabelle ein. Die TSG (am Donnerstag 2:0 beim FC Wangen) führt souverän, Aufsteiger SV Fellbach dagegen hängt am Tabellenende fest.

VfL Sindelfingen (4. Platz, 16 Punkte) - SV Fellbach (17. Platz, 4 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Fellbacher tun sich schwer in der Liga. Der Tabellenletzte fährt auch nach Sindelfingen nur als Außenseiter.

Landesliga Württemberg, Staffel 1

Die Landesliga präsentiert sich zweigeteilt. Vorneweg geht Satteldorf mit 18 Punkten, zwischen Platz zwei (Crailsheim, 16 Punkte) und Platz acht (Schornbach, 13 Punkte) liegen jedoch nur drei Zähler. Erfreulich aus Rems-Murr-Sicht: Alle Kreisvertreter befinden sich in der oberen Hälfte.

SV Breuningsweiler (6. Platz, 13 Punkte) - Spfr Schwäbisch Hall (3., 15 Punkte; Samstag, 14 Uhr). 0:3 in Bietigheim, der SVB hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. „Das war ein kollektives Versagen“, sagt Trainer Toni Guaggenti. „Keiner hat auch nur ansatzweise seine Leistung auf den Platz gebracht.“ Gelten lassen will er dabei nicht, dass die personelle Lage schlecht ist. Auch wenn die nun noch schlechter geworden ist: „Mir geht es vor allem um eines: Ich will gegen Hall eine Reaktion der Mannschaft sehen.“ Guaggenti hat Tim Wissmann und Marco Kovac wieder dabei, doch Deuschinger, Eisenmann, Brenner, Hofmann, Armbruster, Friedrich fehlen weiterhin. Am Sonntag fehlt außerdem Christian Mayer, Niko Rummel ist krank, ob Marian Asch spielen kann, ist ungewiss, Tim Kütterer hat „massive Knieprobleme“ und bei Felix Bauer besteht der Verdacht auf einen Bänderriss im Fuß.

FV Löchgau (10., 7 Punkte) - TSV Schwaikheim (4., 15 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). „Ein Arbeitssieg“ ist dem TSV gegen Sindringen gelungen. „Wir haben es uns selbst schwer gemacht“, sagt Trainer Aleksandar Kalic. Statt 2:0 zur Pause zu führen, „haben wir denen ein Tor geschenkt“. Aber sein Team zeigte wie schon oft Kampfgeist. Kalic: „Es spricht für die Mannschaft, dass sie auch solche Spiele gewinnt.“ In Löchgau wird Felix Weiblen (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fehlen, auch Dennis Solyom (Adduktorenzerrung) steht noch nicht zur Verfügung. Marc Pilih hat das Lauftraining aufgenommen. Gegner Löchgau, Absteiger aus der Verbandsliga, ist schlecht gestartet, hat zuletzt aber zweimal gewonnen. Durchgesetzt hat er sich auch gegen Schwaikheim schon einmal: Im Pokal gewann er nach Elfmeterschießen.

SG Sindringen/Ernsbach (14., 5 Punkte) - SV Kaisersbach (7., 13 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Aufsteiger Kaisersbach schlägt sich weiterhin erstaunlich gut. Und das, obwohl, wie Trainer Leo Gjini sagt, die Situation deutlich unruhiger ist als in der Aufstiegssaison. Durch Verletzungen oder Spieler im Urlaub müsse er immer wieder umstellen. Auch beim 5:3 gegen Kornwestheim. Gökhan Alkan („meine wichtigster Mann in der Offensive“) verabschiedete sich kurzfristig in den Urlaub. Für ihn spielte Fabian Leidenbach, der sich gleich mit einem Treffer einbrachte. „Wir sind noch in der Lernphase“, sagt Gjini. „Aber solange wir dabei auch noch punkten ...“, muss er sich keine Sorgen machen. Auch nicht bei Mitaufsteiger Sindringen.

TV Oeffingen (5., 13 Punkte) - TSV Schornbach (8. 13 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). In der vierten Saison in Folge gibt es das Duell, ein Verfolgerderby war es noch nie. Die Oeffinger spielen eine starke Saison, auch die Schornbacher sind besser und deutlich konstanter als in den zurückliegenden Jahren. Das verspricht ein spannendes Derby. Das sieht auch TSV-Spielertrainer Marius Jurczyk so. Sein Team hat zuletzt ein 1:1 gegen das Spitzenteam Crailsheim erreicht. Auch wenn nach starker zweiter Hälfte mehr möglich gewesen wäre, sieht Jurczyk das Remis als „gewonnenen Punkt an“. Gegen Oeffingen haben sich die Schornbacher in dieser Spielzeit schon einmal durchgesetzt: im Pokal. Jurczyk: „Dafür wollen die nun sicher Revanche.“ Er hat fast alle Spieler zur Verfügung. Marko Schiek allerdings fällt wegen eines Leistenbruchs länger aus. Der Einsatz von Dennis Lednig ist aus privaten Gründen fraglich. Einen neuen Spieler haben die Schornbacher auch im Kader: Dominik Kowalski (19) kommt von den A-Junioren der SGV Freiberg, hat zuvor bei den Stuttgarter Kickers in der U-17-Bundesliga gesielt. Der Mittelfeldspieler ist allerdings noch gesperrt.