Rems-Murr-Sport

Schornbach spielt schon am Freitagabend

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Symbolbild. © Anne-Katrin Walz

Die 3. Liga pausiert, in der Fußball-Verbandsliga hat die TSG Backnang erneut die Chance, zur Spitze aufzuschließen, und in der Landesliga spielen zwei Rems-Murr-Teams bereits am Freitagabend: SV Fellbach und TSV Schornbach.

Verbandsliga.
VfL Sindelfingen (2. Platz, 29 Punkte) – TSG Backnang (3., 25 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). Und wieder haben die Backnanger die Chance, der Tabellenspitze ganz nahe zu kommen. Zwar reicht ein Sieg noch nicht zu Platz zwei, aber der wäre dann nur noch einen Zähler entfernt. Allerdings hat die TSG immer dann, wenn die Chance winkte, gepatzt.

Landesliga.
SV Fellbach (11. Platz, 18 Punkte) – VfL Brackenheim (16., 11 Punkte; Freitag, 19.30 Uhr). Lange sah es schlecht aus für die Fellbacher, seit dem Schwaikheimspiel geht’s aufwärts. Nach drei Siegen in Folge sind die Abstiegssorgen fürs Erste ad acta gelegt. Gegen Brackenheim stehen die Chancen gut, den Aufwärtstrend fortzusetzen.

SKV Rutesheim (8., 21 Punkte) – VfL Schornbach (7., 22 Punkte; Freitag, 20 Uhr)
Der Durchhänger scheint überwunden zu sein. Auf den Sieg in Schwaikheim ließ der TSV einen gegen Tabellenführer Öhringen folgen. 2:0, dabei, so Trainer Giuseppe Greco, hätte es auch 7:0 heißen können. Dass so viele Möglichkeiten vergeben wurden, hat Greco nicht gefallen, andererseits ist er damit auch zufrieden: „Ich hätte sonst ein Problem.“ Denn wer den souveränen Spitzenreiter derart vorführt, strengt sich womöglich im nächsten Spiel nicht mehr so an, wie’s der Trainer für notwendig erachtet. Zweimal hätten nun Einstellung und Wille zum Sieg wieder gestimmt.

„Dreimal hintereinander haben wir das noch nicht geschafft“, sagt Greco. In Rutesheim sei dies nötig, denn Greco hält die Rutesheimer – in den vergangenen Jahren immer in der Spitzengruppe – für stärker als Öhringen. Koray Yildiz ist wieder im Kader, Alex Nita hat seine Ausbildung abgeschlossen und steht zur Verfügung. Kosta Petridis aber zwickt jetzt die Leiste. Für Greco ist’s ein Dilemma: „Eigentlich möchte ich ihn schonen und fit kriegen. Aber er will unbedingt spielen.“ Und bringt dann auch noch gute Leistungen. Diesmal allerdings deute viel auf einen Ausfall hin.

TSG Öhringen (1., 32 Punkte) – TSV Schwaikheim (4., 23 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr)
Die Schwaikheimer sind immer noch Vierter, und das trotz drei Niederlagen in Folge. Am bittersten war wohl die Heimniederlage gegen Schlusslicht Aramäer Heilbronn. Vor allem durch die Art des Zustandekommens. Der TSV hatte viele gute Chancen, der Heilbronner Siegtreffer dagegen „war ein ganz klares Abseits. Mindestens drei Meter“. Pech für die Schwaikheimer, die allerdings, gibt Trainer Toni Guaggenti zu, in dieser Saison auch schon einiges Glück gehabt hätten. „Es gleicht sich eben alles wieder aus.“

Froh ist er zumindest, dass sein Team Chancen herausgespielt hat. „Uns fehlt dann aber die Leichtigkeit, die Selbstverständlichkeit, das Ding auch reinzumachen.“ Und Guaggenti fehlen immer mehr Spieler. Gegen Heilbronn waren kurzfristig Jochen Bartholomä (jetzt wieder im Kader) und Felix Weiblen ausgefallen. Bei Weiblen (Rippenprellung) sieht’s weiterhin schlecht aus, genauso bei Heiko Bernert (Leiste). Dazu gibt es Kranke, und Gareth Vogelbruch (Bandscheibenvorfall) fehlt ohnehin für längere Zeit. Enttäuscht ist der Trainer von den Spielern, die bisher kaum zum Einsatz kamen: „Da drängt sich keiner auf.“ Dabei werden sie jetzt gebraucht.

Aramäer Heilbronn (14., 12 Punkte) – FC Viktoria Backnang (13. 12 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr)
Seit dem 2:1-Erfolg in Schornbach hat die Viktoria nicht mehr gewonnen. Zwei Unentschieden und vier Niederlagen folgten – und damit der Absturz auf einen Abstiegsplatz. In Heilbronn dürfen sich die Backnanger keine Niederlage leisten. Die Aramäer dagegen sind im Aufwind. Zuletzt siegten sie in Schwaikheim.

TV Oeffingen (6., 22 Punkte) – TSV Heimerdingen (10., 18 Punkte); Samstag, 15.30 Uhr). Seit sechs Spielen sind die Oeffinger unbesiegt. Lohn ist Rang sechs, Platz vier nur noch einen Punkt entfernt. Gegen Heimerdingen wird’s zwar dazu noch nicht reichen (weil zumindest der Fünfte, Crailsheim, voraussichtlich gewinnen wird), zu weiteren drei Punkten aber allemal.