Fußball im Rems-Murr-Kreis

Schwaikheim gegen Breuningsweiler: Ein Derby unter besonderen Vorzeichen

BeierV9
Nach der 1:6-Pleite gegen Allmersbach sind Valentin Beier (links, gegen den Schwäbisch Haller Niklas Vuletic) und der TSV Schwaikheim im nächsten Derby gefordert: Es kommt an diesem Mittwoch der SV Breuningsweiler. © Ralph Steinemann Pressefoto

Wieder einmal eine englische Woche in der Fußball-Landesliga – zumindest für zwei Teams: Der TSV Schwaikheim und der SV Breuningsweiler holen ihre Partie vom 21. Spieltag nach. Im Derby in Schwaikheim (19.30 Uhr) erwartet der 17. (23 Punkte) den Elften (35 Punkte).

Obwohl es auf den ersten Blick nicht den Anschein macht, befinden sich beide Teams in einer vergleichbaren Situation. Schwaikheim steht als Drittletzter klar auf einem Abstiegsplatz, während Breuningsweiler der gefährlichen Abstiegszone zuletzt immer näher kam. Das ist natürlich auch SVB-Trainer Niko Rummel nicht entgangen: „Die tabellarische Situation ist brenzlig, keine Frage“, sagt er. „Insbesondere wegen der vielen Absteiger.“ Wie viele Teams letztendlich absteigen, ist momentan nicht vorherzusehen. Womöglich kommt es sogar zu einem Dominoeffekt: Je nachdem, welche Mannschaften aus der Verbandsliga in die Landesliga absteigen, gibt es mehr oder weniger Absteiger in der Landesliga. Deswegen gilt für den Schwaikheimer Trainer Aleksandar Kalic, bis zum Ende der Saison „so viele Plätze wie möglich gutzumachen“.

Breuningsweiler: Null Punkte aus drei Spielen

Auch punktetechnisch lief es für beide Teams zuletzt nicht rund. Während Schwaikheim in den vergangenen drei Spielen zumindest eines gewann, holte Breuningsweiler gar keinen Punkt. Besonders unglücklich dabei: Dreimal spielte der SVB gegen Teams, die hinter ihm in der Tabelle stehen und so Boden gutmachten. Mit Ausnahme vom 0:3 bei SV Germania Bietigheim aber waren die jüngsten Niederlagen gegen SV Leonberg/Eltingen (1:3) und SV Leingarten (1:3) aus Sicht von Niko Rummel unnötig. „Die Jungs haben aufgrund guter Leistungen eigentlich mehr verdient gehabt. Ich bin guter Dinge, dass wir die Ergebnisse wieder einfahren und dann auch unsere Situation verbessern werden.“

Auch Kalic sieht sein Team besser, als es die Ergebnisse vermuten lassen. „Mit Top-Mannschaften wie Schwäbisch Hall (1:3) und Löchgau (1:2) waren wir spielerisch auf Augenhöhe. Uns haben die Tore gefehlt. Wenn man das Allmersbach-Spiel weglässt, sind wir in der Rückrunde bisher ganz gut dabei.“ Die jüngste 1:6-Klatsche beim SV Allmersbach sieht er deshalb auch nicht als Gradmesser. „Eigene Fehler und weitere Umstände führten dazu, dass es nach 15 Minuten 0:4 stand. Da war das Spiel entschieden.“ Zu was der TSV imstande sein kann, wenn alles stimmt, hatte er in der Vorwoche beim 6:2-Erfolg über Kornwestheim gezeigt.

Ein noch heißeres Derby

Beide Mannschaften benötigen dringend Punkte im Abstiegskampf. Am Mittwochabend allerdings ist dies nebensächlich. „Bei diesem Derby ist die aktuelle Situation egal. Dieses Spiel will man immer gewinnen,“ erklärt Rummel. „In den vergangenen Jahren waren es immer heiße Begegnungen.“ Auch Kalic macht sich keine Sorgen über die Motivation seiner Jungs. „Wo wir stehen, spielt keine Rolle. Dieses Derby gilt es immer zu gewinnen.“ Zumindest eine kleine Rolle spielt das Thema Abstiegskampf aber doch. Da es für beide um viel gehe, vermutet Rummel, könnte dieses Derby womöglich noch hitziger werden als sonst. „Es wird um jeden Zweikampf gehen.“ Die Fans beider Lager dürfen sich auf eine heiß umkämpfte Partie freuen.

Wieder einmal eine englische Woche in der Fußball-Landesliga – zumindest für zwei Teams: Der TSV Schwaikheim und der SV Breuningsweiler holen ihre Partie vom 21. Spieltag nach. Im Derby in Schwaikheim (19.30 Uhr) erwartet der 17. (23 Punkte) den Elften (35 Punkte).

Obwohl es auf den ersten Blick nicht den Anschein macht, befinden sich beide Teams in einer vergleichbaren Situation. Schwaikheim steht als Drittletzter klar auf einem Abstiegsplatz, während Breuningsweiler der gefährlichen

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