Rems-Murr-Sport

Schwaikheim will in Oeffingen nachlegen

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Christian Seitz vom TSV Schwaikheim hat bereits neunmal getroffen. Trifft er auch in Oeffingen? © Gisbert Niederführ

Es läuft nicht mehr bei den Rems-Murr-Teams in der Fußball-Landesliga, zumindest nicht mehr so gut wie zu Beginn. Einzige Ausnahme: der SV Kaisersbach. Und auch die Oeffinger können noch einigermaßen zufrieden sein. Aber ob das auch noch nach dem Derby gegen Schwaikheim gilt?

TV Oeffingen (5. Platz, 20 Punkte) - TSV Schwaikheim (7., 18 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Knapp gewonnen gegen ein Team aus der unteren Region. TSV-Trainer Aleksandar Kalic jedoch will darüber nicht jammern. „So knapp, wie es da Ergebnis ausdrückt, war das Spiel nicht.“ Allerdings: Sein Team bekommt derzeit sehr viele Gegentore: 13 in den letzten vier Spielen. Das gefällt Kalic zwar auch nicht, aber er verweist auch darauf, dass die komplette Innenverteidigung derzeit fehlt 8Jochen Bartholomä gesperrt, Dennis Solyom verletzt) und auch Marc Pilih noch nicht wieder soweit ist, der als Außenverteidiger zum Stamm zählte. In Oeffingen kann Kalic wieder auf Ralph Pfender bauen, auch Dennis Becher ist im Kader. Kalic will zumindest einen Punkt holen. „Und wenn wir sie schlagen, stehen wir vor den Oeffingen.“ Dann würde wohl nach zuletzt vier Niederlagen in fünf Spielen, wohl niemand mehr von Krise reden.

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SV Breuningsweiler (8., 16 Punkte) - FV Löchgau (9., 13 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Der SVB kommt nicht richtig auf die Füße. Verletzte, Urlauber, dauernde Umstellungen - aber das kann selbst Trainer Toni Guaggenti mittlerweile „nicht mehr hören“. Hinzu kommt: „Auswärts bringen wir uns immer wieder selbst in Schwierigkeiten.“ In Pfedelbach habe sein Team die Partie kontrolliert, und den Gastgebern durch zwei Fehler doch den Sieg geschenkt. Jetzt darf der SVB zumindest auf eigenem Plat spielen, zu den bisher Fehlenden kommen Chris Mayer (Urlaub) und wahrscheinlich Niko Rummel und Tim Wissmann (krank) hinzu. Guaggenti: „Ich erwarte von denen, die jetzt reinkommen, dass sie sich entsprechend präsentieren und Druck auf die anderen aufbauen.“ Zumindest aber keine groben Fehler produzieren..

SV Kaisersbach (4., 23 Punkte) - Spfr Schwäbisch Hall (3., 24 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Jetzt greift der Aufsteiger endgültig die Spitzenplätze an. Der direkte Tabellennachbar kommt, eine Woche später geht’s zum Tabellenführer.

SV Kornwestheim (12., 10 Punkte) - TSV Schornbach (6., 19 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Zu Hause läuft’s bei den Schornbachern. Unbesiegt, fünf Siege in sechs Spielen. Auswärts aber gab es erst einen Sieg, und den am ersten Spieltag. „Da wäre mal wieder ein Dreier gut“, sagt Spielertrainer Marius Jurczyk. Allerdings zeigt sich auch der FV Kornwestheim heimstark. Drei Siege zuletzt, darunter ein 4:1 gegen Schwäbisch Hall. Im TSV-Tor wird wieder Justin Kabaoglu stehen, Carl Zimmermann ist im Urlaub. Jurczyk: „Justin hat gegen Pflugfelden sehr gut gehalten.“