Rems-Murr-Sport

Schwere Spiele für die Aufsteiger

RussoD1
Im direkten Duell setzte sich der TV Oeffingen (Domenico Russo in der Mitte) gegen den TSV Schwaikheim (links Jochen Bartholomä, rechts Felix Weiblen) durch. Während Schwaikheim den nächsten schweren Gegner erwartet, hat Oeffingen bessere Chancen auf Punkte. © ZVW

Während der TSV Schornbach derzeit eine kleine Durststrecke überwinden muss, ist dem zweiten Rems-Murr-Aufsteiger in der Fußball-Landesliga, dem TSV Schwaikheim, am Donnerstag erneut ein Coup gelungen. Zum Feiern bleibt wenig Zeit, schon kommt der nächste schwere Gegner. Auch für die Schornbacher wird’s nicht leichter.

Verbandsliga.
TSG Backnang (7. Platz, 13 Punkte) – FC 07 Albstadt (10., 11 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Mit einer klaren Niederlage kehrten die Backnanger vom Spitzenspiel in Freiberg zurück und sind erst einmal weit ins Mittelfeld zurückgefallen. Mit einem Sieg gegen Albstadt ginge es jedoch auch schnell wieder nach oben, zu eng liegt alles beieinander. Schon am Montag (13 Uhr) muss die TSG erneut antreten. In der dritten Runde des Verbandspokals ist sie bei Landesliga-Spitzenreiter TSG Öhringen zu Gast.

Landesliga.
TSV Schwaikheim (4. 16 Punkte) – TSV Crailsheim (2. Platz, 18 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Mit dem zweiten Gegner aus der Spitzengruppe innerhalb weniger Tage hat es der TSV zu tun. Gegen die Crailsheimer haben die Schwaikheimer vor nicht allzu langer Zeit bereits gespielt – und sie hätten fast gewonnen. Im Verbandspokal führten sie in Crailsheim bis zur 88. Minute, zwei individuelle Fehler brachten sie doch noch um den Erfolg. Dennoch: Dass sie über fast die gesamte Spielzeit gut mitgehalten haben, sollte Mut für das zweite Duell geben.

TSV Schornbach (4, 13 Punkte) – Spvgg Gröningen-Satteldorf (3., 17 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Zweimal hintereinander hat der TSV nun verloren – aus ähnlichen Gründen. „Die Selbstläuferfalle“ nennt Trainer Giuseppe Greco das. Nach den Anfangserfolgen dachten viele, es geht von selbst. Die letzten drei Gegner allerdings haben sich darauf beschränkt, Schornbach das Spiel machen zu lassen und selbst mit Kontern zu antworten. Mit Erfolg. Schornbach übernahm das Kommando und machte Fehler, die Gegner zu Kontern und Toren nutzte. In Brackenheim, so Greco, sei schon in der ersten Hälfte, als der STV vergebens anrannte, zu sehen gewesen, wie die Moral und Selbstvertrauen immer weiter in den Keller gegangen seien. In Hälfte zwei lag sie vollends am Boden. „Da habe ich erst mal Aufbauarbeit leisten müssen.“ Dass jetzt ein starker Gegner kommt, findet er deshalb sogar gut. Die Gefahr, dem in die Konterfalle zu laufen, ist geringer. Personell sieht’s ordentlich aus. Pascal Haserts Sperre ist abgelaufen, Christopher Nachtwey steht zur Verfügung. Geo Mahlelis (Leiste) noch nicht, Alex Nita fehlt nun wegen eines Fernstudiums vier Wochen lang.

07 Ludwigsburg (6. 13 Punkte) – SV Fellbach (14., 6 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Bei den Fellbachern geht es weiter auf und ab, wobei das Ab überwiegt. Die Ludwigsburger haben zwar mehr Punkte. Dennoch ist dort Unruhe. Die Ziele sind hoch gesteckt. Nach dem Trainerwechsel gelang zumindest mal wieder ein Sieg, wenn auch nur ein 1:0 in Schluchtern.

TV Oeffingen (8., 11 Punkte) – SV Schluchtern (12., 8 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Drei Siege in Folge, die Oeffinger haben den Tabellenkeller verlassen. Die Chancen auf den vierten Sieg stehen nicht schlecht.

SKV Rutesheim (7., 11 Punkte) – FC Viktoria Backnang (11., 10 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Bei den Backnangern geht es weiterhin nicht recht vorwärts und bei den Rutesheimern ist es ähnlich. Auf das 5:0 gegen Fellbach folgte das 0:1 bei Schlusslicht Aramäer Heilbronn. Auch in dieser Begegnung scheint alles möglich.