Rems-Murr-Sport

SG Sonnenhof beendet die Saison

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Am Sonntag stehen sich TSV Schornbach und TSV Schwaikheim gegenüber. Im Hinspiel (hier wird Dominik Parham bedrängt) gewann der TSV in Schwaikheim mit 2:0. © Gisbert Niederfuehr

Die 3. Liga beendet die Fußballsaison 2016/17, die SG Sonnenhof Großaspach tritt dabei in Erfurt an. In der Landesliga stehen sich im Rems-Murr-Derby die beiden Aufsteiger TSV Schornbach und TSV Schwaikheim gegenüber.

3. Liga

Rot-Weiß Erfurt (16. Platz, 44 Punkte) – Sonnenhof Großaspach (8., 51 Punkte; Samstag 13.30 Uhr). Im letzten Saisonspiel beim abstiegsbedrohten Traditionsclub in Erfurt muss SG-Trainer Oliver Zapel wieder auf einige Spieler verzichten. Definitiv verzichten muss Zapel auf Nico Gutjahr, Felice Vecchione, Mario Rodriguez und Lukas Hoffmann. Über Kniebeschwerden klagen mit Jo Gyau, Jeremias Lorch und Marlon Krause gleich drei Spieler. Während bei Gyau und Lorch ein Einsatz mehr als fraglich ist, besteht bei Marlon Krause zumindest die Hoffnung, nochmals für die Aspacher auflaufen zu können. Kapitän Daniel Hägele und Lucas Röser haben wegen eines grippalen Infekts nicht trainiert. Zapel: „Wir lassen uns aber die gute Laune nicht verderben.“ Außerdem sei klar, dass die SG sich sportlich verhalten wird, um sich im Abstiegskampf, in dem Erfurt – und parallel Paderborn und Bremen stecken –, nichts nachsagen lassen zu müssen.

Verbandsliga

TSG Backnang (2. Platz, 55 Punkte) – Calcio Leinfelden-Echterdingen (7., 39 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Fünf Punkte haben die Backnanger noch Vorsprung auf den Drittplatzierten, TSV Ilshofen. Eine desolate Leistung wie in Berg aber sollten sie nicht mehr folgen lassen, sonst wird’s womöglich doch noch einmal eng im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz.

Landesliga

TSV Schornbach (7., 42 Punkte) – TSV Schwaikheim (6., 46 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Wieder nur ein 1:1 – TSV-Trainer Giuseppe Greco kann nicht zufrieden sein. Die erste Hälfte gegen Pflugfelden sei „katastrophal“ gewesen. Die Einstellung habe nicht gestimmt. Pflugfelden „hat uns den Schneid abgekauft“. Nach der Kabinenansprache („Die war ein bisschen ruppiger“) sei sein Team ganz anders aufgetreten, habe sich Chancen erarbeitet, aber nicht effektiv genutzt. Gegen Schwaikheim habe er keine Sorge, dass seine Spieler nicht motiviert genug auf den Platz gehen könnten. „Da muss ich nichts sagen.“ Personell allerdings sieht’s nicht gut aus. „Es wird Zeit für eine Pause.“ Mit Dominik Parham und Koray Yildiz rechnet Greco nicht, auch hinter einigen anderen (zum Beispiel Patryk Ferraro und Kosta Petridis) stehen Fragezeichen. Völlig entspannt gibt sich Schwaikheim-Coach Toni Guaggenti, nachdem der Klassenverbleib gesichert ist. „Es geht jetzt nur noch darum, die letzten drei Spiele zu genießen.“ Seine Mannschaft stehe „fantastisch“ in der Tabelle, könne ohne Druck nach Schornbach fahren. Die Gastgeber, so Guaggenti, seien Favorit. In seinem Team fehlt Falco Frank (Oberschenkel), sehr fraglich sind Daniel Charpentier (umgeknickt) und Dennis Solyom (Schule). Dafür ist Heiko Bernert wieder im Training, und auch Kevin Reeves hat seine Krankheit überwunden. Die Partie in Schornbach (Hinspiel 0:2) sei „ein Spiel wie jedes andere“. Wirklich?

VfL Brackenheim (13., 30 Punkte) – TV Oeffingen (8., 41 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Die Oeffinger schwächeln zum Saisonende. Nur vier Punkte aus den letzten vier Spielen. Anbrennen sollte dennoch nichts mehr, vor allem weil die Oeffinger es schon am Samstag in der Hand haben, alles zu klären: Mit einem Sieg in Brackenheim müssten sie auch den Relegationsplatz nicht mehr fürchten.

Aramäer Heilbronn (14., 25 Punkte) – SV Fellbach (12., 34 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Fellbacher arbeiten weiter am Unternehmen Doch-noch-Klassenverbleib: elf Punkte aus den letzten fünf Spielen. Noch ein Sieg bei den so gut wie abgestiegenen Heilbronnern, gleichzeitig Schützenhilfe vom TV Oeffingen in Brackenheim, dann steht Rang zwölf fest. Das ist im Moment der Abstiegsrelegationsplatz, aber in der Verbandsliga sind auch die SF Schwäbisch Hall nah dran, den direkten Abstiegsbereich zu verlassen. Gelingt ihnen das, reicht Fellbach Platz zwölf zum Ligaverbleib.

Vikt Backnang (15., Platz, 22 Punkte) – SV Schluchtern (9., 39 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Drei Siege gelangen den Backnangern in den letzten vier Spielen, doch die kommen zu spät. Aber vielleicht lässt sich das Punktekonto doch noch ein bisschen aufstocken.