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SG Sonnenhof erwartet FSV Zwickau

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Symbolbild. © Anne-Katrin Walz

Großaspach. Gerade erst ist Fußball-Drittligist SG Sonnenhof Großaspach mit einem 0:0 von Hansa Rostock zurückgekehrt, da geht es bereits weiter. Am Dienstag, 1. August, erwartet die SG den FSV Zwickau.

Den Aspachern steckt noch die lange Rückreise aus Rostock in den Knochen, doch die gute Leistung bei Hansa, so SG Cheftrainer Sascha Hildmann, „gibt uns ein gutes Gefühl und das müssen wir mit in die Partie gegen Zwickau nehmen. Wir haben einen Gegner zu Gast, der uns alles abverlangen wird.“ Er habe seinen Plan für die Begegnung im Kopf. „Inwieweit wir aber taktisch oder personell umstellen, steht noch nicht fest. Für mich ist das in der englischen Woche auch zweitrangig, weit wichtiger werden unser Auftreten und die Bereitschaft sein.“

Hildmann muss auf einige Spieler verzichten

Verzichten muss Sascha Hildmann weiterhin auf Nico Gutjahr, der sich nach seiner Verletzung im Aufbautraining befindet, genauso wie auf Jannes Hoffmann (Aufbautraining), Mario Rodriguez (Aufbautraining) und Felice Vecchione (Oberschenkelprobleme). Auch für Yannick Thermann kommt aufgrund seiner Oberschenkelzerrung ein Einsatz noch zu früh. Ob der erkrankte Özgür Özdemir einsatzfähig ist, entscheidet sich kurzfristig.

Die SG Sonnenhof Großaspach liegt nach dem Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg und dem Auswärtspunkt beim FC Hansa Rostock mit vier Zählern auf dem vierten Tabellenplatz, der FSV Zwickau belegt nach der Auswärtsniederlage beim Chemnitzer FC (0:1) und dem Punktgewinn in der heimischen Arena gegen die Sportfreunde Lotte (1:1) Platz 15.

In Rostock: Ein Treffer aberkannt

In Rostock präsentierten sich die Aspacher überwiegend gut. Nach der Pause allerdings ging die Defensivordnung zeitweise verloren. Andererseits haderten die Gäste damit, dass Saliou Sanés Treffer in der 72. Minute nicht zählte.

Einen guten Blick auf die Situation, über die sich die Aspacher hinterher ärgerten, hatte der stark spielende Außenangreifer Joseph-Claude Gyau. „Ich stand in der Nähe und habe kein Foul gesehen“, sagte der 24-Jährige nach dem Abpfiff. Der Unparteiische schon, und zwar eines von SG- Stürmer Timo Röttger. Der Routinier war im Strafraum im Kampf um das Leder zu Fall gekommen, hatte sich wieder aufgerappelt und war mit Hansa-Innenverteidiger Oliver Hüsing zu einem Kopfballduell hochgesprungen. Er entschied es für sich, und die Kugel landete bei Sané, der sofort vollstreckte. Die Sonnenhöfer bejubelten das 1:0, doch ein lauter Pfiff beendete die Jubelei. Für den Schiedsrichter war’s von Seiten Röttgers ein unerlaubter Rempler, für die SG-Seite ein normaler Körpereinsatz.

Seltene Torchancen bei den Rostockern

Der letztlich irreguläre Treffer war in einer Schlussphase gefallen, in der die Gäste noch einmal drängten und auch Chancen hatten. Den Gastgebern dagegen war die Luft ausgegangen. Schon zuvor hatten bei den Rostockern klare Torchancen eher Seltenheitswert. Die Gäste hingegen vergaben Möglichkeiten durch Gyau (8. und 35.) sowie Bösel (25.).

Aspacher Keeper parierte dicke Möglichkeit

Zur Pause war Özgür Özdemir, der trotz einer starken Erkältung auf die Zähne gebissen hatte, am Ende seiner Kräfte. Für ihn kam Sané, ohne den Zugang aus Ried wurde aus der Dreier- eine Viererabwehrkette, aus dem 3-4-3 ein 4-4-2. Fraglich, ob es alleine daran lag, dass die defensive Ordnung plötzlich verloren ging. Auf alle Fälle hatte Rostock in der 48. Minute eine dicke Möglichkeit. Torwart Broll aber behielt die Nerven, als Benyamina völlig frei vor ihm auftauchte.

Es blieb beim Remis

In der 65. Minute aber leitete er selbst mit einem schlechten Abwurf eine Rostocker Chance ein, die die Gastgeber aber nicht nutzten. Damit war die Drangperiode der Rostocker aber auch schon wieder beendet. Aspach kam besser ins Rollen, doch es blieb beim gerechten Remis.