Rems-Murr-Sport

Spitzenspiel Waiblingen – Beinstein

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In Weinstadt (am Ball Daniel Hetz) reichte es dem FSV Waiblingen (rechts Markus Lyska) nur zu einem Unentschieden. Jetzt kommt der TB Beinstein zum Derby. © ZVW

Bezirksliga. Ganz locker beobachten kann den Spieltag der SV Kaisersbach. Er hat sein Spiel gegen Korb schon am 4. September gewonnen. Um einen Platz in der Tabellenspitze geht’s im Duell SG Schorndorf – TSV Nellmersbach. Die Schorndorfer möchten dort gerne hinkommen, haben aber schon ein paar Punkte zu viel liegenlassen. Deshalb sollten sie sich das gegen die erfolgreichen Nellmersbacher (drei Spiele, drei Siege) nicht leisten. Gelingt das, freut sich der SV Breuningsweiler. Der Aufsteiger hat schon wieder Platz eins übernommen und ist klarer Favorit gegen den SV Unterweissach. Das könnte man beim Blick auf die Tabelle auch vom Spiel SV Remshalden (Siebter) – VfL Winterbach (Letzter) denken. Doch das Nachbarschaftsderby (in Grunbach) ist mit anderen Maßstäben zu messen. In der zurückliegenden Saison gewann der VfL in Remshalden (damals Tabellenführer) mit 0:4. Wie die Winterbacher sind auch die Hegnacher noch ohne Punkt und drohen das nach der Partie in Sulzbach-Laufen immer noch zu sein. Das könnte der SV Fellbach II nutzen, um sich mit einem Erfolg gegen den FC Oberrot von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Er könnte sogar den SV Allmersbach überholen, der es am Donnerstag schwer hat, gegen den VfR Murrhardt zu punkten.

Kreisliga A. Nach drei Spielen steht in der A I nicht Topfavorit FSV Waiblingen ganz oben, sondern der TSV Schmiden. Das wird sich wohl am Mittwoch nicht ändern, denn der TSV ist gegen ASGI Schorndorf klarer Favorit. Punktgleich mit Schmiden ist der TB Beinstein. Ob das aber so bleibt? Die Beinsteiner müssen zum FSV Waiblingen. Dass der FSV nur sieben – und nicht neun – Punkte auf dem Konto hat, liegt an der SG Weinstadt (1:1 im direkten Aufeinandertreffen). Die SG scheint eine deutlich bessere Saison spielen zu können als zuletzt. Knüpft sie an die bisherigen Spiele an, sieht’s schlecht für Gastgeber SSV Steinach-Reichenbach aus. Noch ohne Punkt ist der SC Urbach, aber voraussichtlich nicht mehr lange. Zu Gast ist der ebenfalls punktlose TV Weiler. Wenig gelungen ist bislang auch dem TV Stetten. Ganz anders Aufsteiger SV Plüderhausen, der seine gute Serie auch gegen den TVS fortsetzen könnte. Mitaufsteiger TSV Leutenbach ist noch nicht ganz so erfolgreich, hat aber immerhin – und recht überraschend – mehr Punkte als Gegner VfR Birkmannsweiler, der einem Neuling (dem SV Plüderhausen) schon unterlegen ist. Interessant die Begegnung TSV Haubersbronn – KTSV Hößlinswart: Ist der TSV durch den ersten Sieg in Schwung gekommen oder setzen die Hößlinswarter ihre Anfangserfolge fort?

Die A II spielt überwiegend am Donnerstag. Lediglich der TSV Schwaikheim II hat schon am Mittwoch gute Chancen, beim SV Allmersbach II zu gewinnen. In Rudersberg muss der FSV Weiler zum Stein beweisen, dass er das Zeug hat, ganz oben mitzuspielen. Gelingt ihm das, sieht es für die Rudersberger vorerst erst mal schlecht aus. Spitzenreiter TSC Murrhardt wird sich kaum überholen lassen. Der TSC ist Favorit gegen die SK Fichtenberg. Der FC Welzheim dagegen beim TSV Oberbrüden nicht unbedingt. Andererseits hat auch niemand damit gerechnet, dass der Aufsteiger Tabellenführer TSV Lippoldsweiler mit 5:0 abfertigt.

Kreisliga B. In der B I kommt es unter anderem zum Duell der bisher Enttäuschten: Die Spvgg Rommelshausen erwartet Zrinski Waiblingen. Spitzenreiter Anagennisis Schorndorf muss sich gegen den TSV Schlechtbach beweisen, und der TSV Schornbach II darf sich gegen den TSV Strümpfelbach keine zweite Niederlage in Folge erlauben.

In der B III hat Tabellenführer SV Breuningsweiler II gute Chancen, seine weiße Weste auch gegen den SV Unterweissach II zu behaupten. Den direkten Verfolgern SG Schorndorf II und TSV Nellmersbach II dagegen drohen Punktverluste: Sie treffen aufeinander.

Englische Woche für die Bundesliga-Spitzenclubs in der Champions League, die Rems-Murr-Vereine stehen da nicht nach. Zwar ein paar Ligen drunter, aber durchaus mit interessanten Duellen. Zum Beispiel FSV Waiblingen – TB Beinstein.