Rems-Murr-Sport

Superkicker-Fußball-Camp: Begeisterte Kinder, verwirrte Trainer

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Das Trainerteam und die Teilnehmer des Superkicker-Fußball-Camps. © Steinemann/ZVW.
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Sieger und Macher des Camps: Hinten von links Michael Krickl, Joachim Schniepp vom Zeitungsverlag, Camp-Chef Detlef Olaidotter, Christoph Beck von der Kreissparkasse. Mitte: Lukas Hanft, Luis Bauer. Vorne: Bruno Pointner, Jimmy Herlt, Jan Philip Stefancic und Luca Bastian. © Steinemann/ZVW.
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Abschluss des Superkicker-Fußball-Camps. © Anne-Katrin Walz
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Abschluss des Superkicker-Fußball-Camps. © Anne-Katrin Walz
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Abschluss des Superkicker-Fußball-Camps. © Anne-Katrin Walz
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Abschluss des Superkicker-Fußball-Camps. © Anne-Katrin Walz
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Am Ende gibt es im Superkicker-Fußball-Camp von Zeitungsverlag und Kreissparkasse Waiblingen keine zwei Meinungen: Auch im kommenden Jahr soll es die Fußballwoche für Jungs und Mädchen zwischen 8 und 14 Jahren geben. Zu viel Spaß machen die fünf Tage, gelernt wird jede Menge. So viel, dass sogar mancher Trainer durcheinanderkommt.

Unter der Woche ist in den fünf Altersgruppen auf dem Winterbacher Sportgelände der Kasabuba-König ermittelt worden. Bei der Trainingsform geht es darum, schnell umzuschalten, flink im Denken zu sein und das genauso schnell in Bewegung umzusetzen. Der Trainer wirft den im Kreis um ihn versammelten Kindern abwechselnd den Ball zu und ruft „Fangen“ oder „Köpfen“. Die Kinder aber müssen dann genau das Gegenteil tun.

Die Besten jeder Gruppe treten nun zum Camp-Abschluss vor den Eltern und angefeuert von ihren Gruppenkollegen gegeneinander an, um den, so Camp-Chef Detlef Olaidotter, „Kasabuba-Bansah-König“ zu ermitteln.

Die fünf aber sind so gut, dass zu den Kommandos Fangen und Köpfen bald Stoppen und Passen sowie die Ziffern 1 und 2 hinzukommen. Nur so sind die vier Jungs und ein Mädchen zu Fehlern zu zwingen. Am wenigsten macht Ahmad Yasser. Der Syrer ist eines von zwei Flüchtlingskindern, die kostenlos mitmachen dürfen, und strahlt am Ende mit der Sonne um die Wette.

Ganz wichtig im Camp: Kuchen

Der Finalkampf hat auch Detlef Olaidotter alles abverlangt. Der ehemalige Profi ist so durcheinander, dass er im Anschluss Michael Krickl und Joachim Schniepp vom Zeitungsverlag Waiblingen zu Bankchefs macht und Christoph Beck von der Kreissparkasse kurzerhand dem ZVW einverleibt. Seine Schützlinge setzen gleich noch eins drauf: „Was war am besten in dieser Woche?“, fragt Olaidotter. „Der Kuchen!“, schallt es einmütig zurück.

Das kann Andi Killisch, Mitglied der neunköpfigen Trainergruppe, bestätigen: „Die stehen vom Mittagstisch auf und fragen nach dem Kuchen.“ Allerdings – das Camp ist auch anstrengend. Bewegung von 9 bis 17 Uhr unter freiem Himmel und zum Teil heißer Sonne. Dennoch ist Killisch begeistert von der „richtig guten Stimmung“.

Die Teilnehmer erhalten deshalb auch ein großes Lob von Detlef Olaidotter („Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Kinder, wenn sie in dieser Menge zusammen sind, so toll verhalten“) und danach ihre Camp-Ergebnisse inklusive Pokal und Ball. Die Bälle bekommen sie von den Trainern in die Hand gedrückt. Unter denen sind mittlerweile schon fünf, die ursprünglich mal Camp-Teilnehmer waren. Olaidotter: „Aus Kindern des Camps werden Trainer, das ist was Besonderes.“

Vielleicht ist im kommenden Jahr, zum Zehn-Jahre-Jubiläum, ja bereits der Sechste dabei. Dass es den zehnten Durchgang geben wird, ist ausgemacht. Als Michael Krickl, Geschäftsführer beim Zeitungsverlag Waiblingen, fragt: „Soll das Camp auch im nächsten Jahr stattfinden?“, erntet er ein lautstarkes „Ja“ als Antwort.

„Wunderbar“, meint dazu Detlef Olaidotter. „Das haben wir vorher geübt. Kuchen gibt’s also auch nächstes Jahr wieder.“

Neuer Kunstrasen im nächsten Jahr
Im kommenden Jahr können sich die Kinder auf einen neuen Kunstrasenplatz freuen. Der wird derzeit noch gebaut, deshalb fanden diesmal mehr Trainingseinheiten in den beiden Winterbacher Hallen statt. Die Kinder, erzählt Detlef Olaidotter, hätten aber in der Halle gerne trainiert. Womöglich weil’s dort angenehm kühl war.

Fünf der Trainer waren früher selbst Camp-Teilnehmer: Gabriel Greiner, Jonas Teufel, Lukas Tauschek, Luis Riess und Niklas Schurr. Dazu kommen noch Andi Killisch, Albrecht Rathfelder, Marcus Pascual, Ronald Kenn und Cheftrainer Detlef Olaidotter. Torwarttrainer Philipp Bürkle war zweimal da. Für die organisatorischen Dinge im Camp war Renate Greiner zuständig.

Die Besten der fünf Gruppen waren: Bruno Pointner (Remshalden), Jan Philip Stefancic (Plüderhausen), Lukas Hanft (Schorndorf), Jimmy Herlt (Winterbach) und Luis Bauer (Rudersberg). Den Fairness-Preis erhielt Luca Bastian (Rudersberg).