Rems-Murr-Sport

Trainer Heiko Burmeister und Handballer der SF Schwaikheim trennen sich

BurmeisterH20
Alles geht einmal zu Ende. Auch die Zeit von Heiko Burmeister bei den SF Schwaikheim. © Ralph Steinemann

Ob die coronabedingt unterbrochene Saison fortgeführt wird, ist fraglich. Derweil stellen die SF Schwaikheim beim Württembergligisten die Weichen für die Zukunft: Heiko Burmeister und der Verein werden im Sommer getrennte Wege gehen.

Der Vertrag mit dem dann seit sechs Jahren verantwortlichen Männer-Trainer wird nicht mehr verlängert. Streit zwischen ihm und der Vereinsführung habe es nicht gegeben, betont Burmeister. „Aber nach sechs Jahren ist es Zeit, zu hinterfragen, ob man zusammen weitermacht.“ Insofern sei es eine ganz normale sportliche Entscheidung. „Das passt so weit.“

Der Coach hatte das Team der Sportfreunde, damals ein Abstiegskandidat, im Jahr 2015 übernommen. Größter Erfolg gewesen ist der dritte Tabellenplatz in der Saison 2016/2017. In der vergangenen Runde, die wegen Corona abgebrochen wurde, qualifizierten sich die Schwaikheimer, wenn auch ganz knapp, für die eingleisige Württembergliga.

Unglückliches Ende für den Trainer

Richtig gespielt worden ist in dieser bislang nicht. Schwaikheim verlor die ersten beiden Partien, seit Mitte Oktober ist die Saison ausgesetzt. Damit wird die Zeit bei den Sportfreunden für Heiko Burmeister etwas unglücklich enden. „Ich hoffe aber, dass die Saison noch weitergeht“, sagt der Coach.

Als Nachfolger gewünscht hätte er sich seinen derzeitigen Co-Trainer Jochen Kubach, der ihn während seiner krankheitsbedingten Auszeit auch vertreten hatte. „Das ist ein sehr fähiger Mann“, lobt Burmeister. Doch laut Pressemitteilung der SF legt Kubach in der kommenden Saison eine Pause ein.

Nachfolger ist ein Ur-Schwaikheimer

Neuer Cheftrainer wird mit Frank Schmid ein Ur-Schwaikheimer, der einst bei den Männern I und II der Sportfreunde spielte. Erfahrungen als Coach gesammelt hat der B-Lizenzinhaber beim TSV Alfdorf, dem SC Korb und der Drittligareserve des SV Kornwestheim. Mit dem SVK II stieg Schmid von der Bezirksliga in die Landesliga und zuletzt in die neu geschaffene Verbandsliga auf.

Anders als Schmid weiß Heiko Burmeister noch nicht, wohin ihn sein sportlicher Weg führen wird. Auch mit Blick auf die Corona-Lage sagt er: „Ich lasse das jetzt auf mich zukommen.“