Rems-Murr-Sport

Trump – und was das den Fußballern sagt

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Gegen den TV Weiler verlor der TSV Leutenbach (hier Dennis Warwash) zuletzt, diesmal geht's zum TSV Haubersbronn. © Layher

Bezirksliga.
Zum Beispiel dem SC Korb. Beim Meisterschaftsmitfavoriten ist bisher noch nicht viel zusammengelaufen, und jetzt kommt auch noch Tabellenführer TSV Nellmersbach. Da ist Trump doch ein gutes Omen: Man kann noch so viel Mist machen, Erfolgschancen gibt es immer. Groß dürften sie allerdings nicht sein, genauso wie die Aussichten des SV Fellbach II beim SV Kaisersbach und die des SV Allmersbach gegen den SV Breuningsweiler.

Obwohl der SVA bisher positiv überrascht und vor allem auf eigenem Platz stark ist. Das gilt auch für den TSV Sulzbach-Laufen, der alle Heimspiele bisher gewann und deshalb Favorit gegen den VfL Winterbach ist. Dabei bräuchte der Vorletzte dringend Punkte, denn der SV Unterweissach könnte sich am Wochenende mit einem Sieg in Hegnach von ihm absetzen – und gleichzeitig Hegnach dem Abstieg ein weiteres Stück näherbringen.

Solche Sorgen muss sich die TSG Backnang II noch nicht machen, nach einer Heimniederlage gegen die SG Schorndorf womöglich schon. Auch wenn die Aussichten für den direkten Tabellennachbarn FC Oberrot am Sonntag schlecht stehen, die TSG zu überholen. Sie müsste beim VfR Murrhardt gewinnen. Aber: Donald Trump hatte auch fast niemand einen Sieg zugetraut.

Kreisliga A.
Trump gegen Clinton? Zumindest ein Spitzenspiel ist es, wenn am Freitagabend bereits TSV Schmiden und SG Weinstadt aufeinandertreffen, der neue und der alte Spitzenreiter. Die Weinstädter mussten vor einer Woche gegen den TB Beinstein die erste Niederlage hinnehmen. Folgt die zweite, fiele die SG erst einmal aus der Topgruppe zurück. Verliert dagegen der TSV – bereits zum dritten Mal –, gibt es einen neuen Tabellenführer. Selbst ein Remis im Spitzenspiel reicht dann dem FSV Waiblingen zu Platz eins, bei ASGI Schorndorf jedoch geht es für ihn lediglich um die Höhe des Sieges.

Die Frage scheint sich auch beim Duell SV Winnenden – SSV Steinach-Reichenbach zu stellen. Die Winnender haben noch nicht oft gewonnen (nur gegen ASGI), aber mehrfach hoch verloren. Trotz des 0:26 in Waiblingen muss man aber auch sehen, dass die SVW gegen Beinstein (1:2), Schmiden (1:3), Weiler (3:4) nur knapp verloren hat. Klarer Außenseiter ist sie dennoch. Einen solchen bietet die Partie KTSV Hößlinswart – TB Beinstein nicht.

Dem TV Weiler darf schon eher zugetraut werden, den VfR Birkmannsweiler zu bezwingen (allerdings hat der im Pokal am Mittwoch die Beinsteiner besiegt). Der TSV Haubersbronn tut sich bisher auf eigenem Platz schwerer als auf fremdem (siehe auch das 0:7 im Pokal gegen die TSG Backnang II), trotzdem spricht mehr für ihn als für die Gäste aus Leutenbach (zwei Auswärtspunkte erst). Der SC Urbach ist im Aufwind (siehe oben) und deshalb auch gegen Neuling SV Plüderhausen Favorit.

In der A II ist der TSC Murrhardt zurückgefallen, der TSV Oberbrüden dagegen marschiert souverän vorneweg. Am Sonntag wohl zum Leidwesen des TSV Althütte. Seine Position zumindest im Kampf um Platz zwei verbessert hat der FSV Weiler zum Stein, der – um diese nicht zu verspielen – diesmal den FC Welzheim schlagen muss. Das sieht nach einer deutlich leichteren Aufgabe aus als jene, die dem TSV Schwaikheim II ins Haus steht. Der erwartet den Tabellenzweiten, FV Sulzbach/Murr. Der TSV Rudersberg ist zwar Favorit gegen den TSV Lippoldsweiler, dem allerdings in den zurückliegenden beiden Spielen vier Punkte gelungen sind.

Kreisliga B.
Spitzenspiel auch in der B I. Tabellenführer SF Höfen-Baach erwartet den Zweiten, Anagennisis Schorndorf. Gewinnen die Gastgeber, hätten sie bereits sechs Punkte Vorsprung. Wir verfolgen das Duell mit der Kamera

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