Rems-Murr-Sport

TSV Schwaikheim unter Druck

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Schwaikheims Torjäger Falco Frank steht in der Torjägerliste vorn. © Gisbert Niederführ

In der Fußball-Landesliga stehen gleich mehrer Rems-Murr-Teams unter Druck. Für den TSV Schwaikheim geht's schon am Freitag um wichtige Punkte.

TSV Schwaikheim (14. Platz, 5 Punkte) – TSV Heimerdingen (15., 4 Punkte; Freitag, 19.30 Uhr). Für Schwaikheim wird die Luft immer dünner. Nur ein Punkt aus den letzten drei Partien. In Pfedelbach war der TSV zwar nach dem frühen Rückstand sogar am Drücker, nutzte aber seine Chancen nicht. „Wir haben ganz gefällig gespielt“, sagt Trainer Aleksandar Kalic, „aber nicht da, wo’s drauf ankommt: im und um den Strafraum herum.“ Zu sorglos vor dem eigenen Tor, nicht durchschlagskräftig genug vor dem gegnerischen bei immerhin, wie Kalic gezählt hat, „acht Großchancen“. Allerdings fehlten dem TSV auch wichtige Spieler, beispielsweise Torjäger Falco Frank. Dessen Einsatz ist aber wegen Problemen mit dem Halswirbel auch gegen Heimerdingen fraglich. Felix Weiblen, Dennis Solyom, Sven Seibel, Kevin Reeves und David Milojkovic jedoch stehen wieder zur Verfügung. Klar ist: Der TSV braucht einen Sieg. Kalic: „Es ist zwar alles noch eng beieinander, aber wir dürfen jetzt nicht den Anschluss verlieren.“ Ein richtungsweisendes Spiel, dem eine Woche schon das nächste in Allmersbach folgt.
TSV Schornbach (9., 9 Punkte) – TSV Gaisbach (6., 10 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). „Enttäuschend“ fand Marius Jurczyk die Vorstellung seiner Mannschaft beim 0:1 in Pflugfelden. „Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen und den Gegner zum Toreschießen eingeladen.“ Und nach dem Rückstand habe den Spielern das Selbstvertrauen gefehlt, die Partie noch zu drehen. „Das ist bei uns Kopfsache“, meint Jurczyk. „Wir sind uns manchmal zu sicher.“ Jetzt stehe seine Mannschaft unter Druck. „Eigentlich zählt jetzt nur ein Sieg.“ Aber Aufsteiger Gaisbach ist gut gestartet, hat die letzten beiden Spiele gewonnen, dürfte mit breiter Brust anreisen. Beim TSV fehlt Fabian Burkhardt (beruflich verhindert), Nick Meinhardt hat Trainingsrückstand und hilft in der zweiten Mannschaft aus. Zurück im Kader ist Fabian Schrehardt, der im zentralen Mittelfeld gebraucht wird. Jurczyk: „Da haben wir noch zu viele Ballverluste.“ Die Schornbacher brauchen drei Punkte und Jurczyk ist überzeugt, dass das Team dazu stark genug ist.
SV Fellbach (8., 9 Punkte) – TSV Crailsheim (7., 9 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Seit fünf Spielen sind die Fellbacher nun unbesiegt (drei Siege, zwei Unentschieden). Wobei das 0:0 in Allmersbach nicht gerade zu den Höhepunkten zu rechnen ist. Auf die Heimstärke jedoch kann sich Fellbach – das 2:2 gegen Schwaikheim ausgenommen – verlassen. Und die Crailsheimer haben auf fremden Plätzen bisher noch keine Bäume ausgerissen, nur einen Punkt geholt.
Spvgg Satteldorf (3., 10 Punkte) – TV Oeffingen (5., 10 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Noch stehen die Oeffinger bestens in der Tabelle, allerdings scheinen sie sich wieder dem Muster des Vorjahres anzunähern: Zu Hause holt de TVOe zu wenig Punkte. Zweimal in Folge nun gab’s auf eigenem Platz eine knappe Niederlage, dazwischen auswärts ein Remis. So könnte die gute Startbilanz bald vergessen sein. Vor allem wenn die Satteldorfer an die Leistung vom 6:0 in Öhringen anknüpfen.
TSV Pfedelbach (12., 6 Punkte) – SV Allmersbach (16., 2 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Auf das beste Saisonspiel haben die Allmersbacher wieder ein schlechteres folgen lassen. Beim 0:0 war SVA-Trainer Thomas Sommer sehr zufrieden mit der defensiven Stabilität seiner Mannschaft. Wie gegen Hall sei es ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. „Die Mannschaft hat sich Schritt für Schritt an das Landesliganiveau herangespielt.“ Und statt nur ein Punkt hätten auch drei oder sogar vier Zähler herausspringen können. Doch dem SVA fehle zum einen das Glück, zum anderen die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Chancen erarbeite er sich genügend. Pfedelbach sei nun ein „richtungsweisendes“ Spiel. „Um Anschluss ans hintere Mittelfeld zu bekommen, muss ein Dreier her.“ Fehlen wird aus privaten Gründen Simon Ferber, der bisher immer von Anfang an gespielt hat. Unsicher ist, ob Niklas Schommer (Knie) und Tim Fuchslocher (Rücken- und Oberschenkelprobleme) dabei sein können.