Rems-Murr-Sport

TSV Schwaikheim will fünften Sieg in Folge

48d25c91-18da-4624-8e7c-b7174091a2f7.jpg_0
Der TSV Schwaikheim strebt den fünften Sieg in Folge an. Felix Weiblen steht wieder zur Verfügung. © Ralph Steinemann Pressefoto

Noch vor wenigen Wochen lag der TSV Schornbach in der Fußball-Landesliga klar vor dem TSV Schwaikheim, jetzt hat sich die Situation gedreht. Die Schornbacher allerdings sind nicht der einzige Rems-Murr-Vertreter in den überregionalen Ligen, dem das Wasser bis zum Hals steht.

Landesliga

TSV Schwaikheim (5. Platz, 17 Punkte) – Aramäer Heilbronn (9., 14 Punkte; Samstag, 16 Uhr). Mit vier Siegen in Folge hat sich der TSV auf Platz fünf katapultiert. „Das haben wir uns verdient“, sagt Trainer Aleksandar Kalic. „Aber das kann auch schnell wieder nach unten gehen.“ Der Neunte hat nur drei Punkte weniger. Neunter sind die Gäste vom Samstag, die die letzten drei Auswärtsspiele gewonnen haben. „Da müssen wir aufpassen, dass wir nicht ins offene Messer laufen.“ Seine Mannschaft müsse deshalb zeigen, „dass wir uns weiterentwickelt haben“. Im Kader sieht es gut aus. Torwart Simon Hieber ist wieder gesund, Lars Lafferton habe ihn gut vertreten. „Ihm gehört die Zukunft.“ Felix Weiblen und Dennis Solyom stehen ebenfalls wieder zur Verfügung. Kalic: „Wir wollen unseren guten Lauf ausbauen.“

SV Allmersbach (16., 2 Punkte) – TV Oeffingen (8., 15 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Den Allmersbachern scheint ein Sieg nicht vergönnt zu sein. Bei der TSG Öhringen gelangen zwar drei Treffer, der SVA führte sogar mit 3:2, am Ende aber stand eine 3:5-Niederlage. Und nun kommt mit dem TV Oeffingen ein auswärtsstarkes Team. Der TVOe ist als einzige Mannschaft neben Spitzenreiter Hall noch unbesiegt.

Germ. Bietigheim (2., 18 Punkte) – TSV Schornbach (15., 9 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Auf sechs Niederlagen in Folge blickt der TSV mittlerweile zurück. „Das sieht dramatisch aus“, sagt Spielertrainer Marius Jurczyk. „Aber wir spielen guten Fußball, vergessen nur, die Tore zu machen.“ Der letzte Pass sei oft die falsche Entscheidung. Jurczyk will das Problem auch nicht allein an der Offensive festmachen. „Unsere Mittelfeldspieler müssen auch mehr Torgefahr ausstrahlen.“ In dieser Woche habe er viele Einzelgespräche geführt und zudem Torabschlüsse trainiert. „Im Training hauen sie die Dinger rein.“ Im Spiel wird zu oft noch einmal abgespielt. Die Spieler müssten hier viel egoistischer handeln. Insgesamt aber komme die Mannschaft nur gemeinsam aus dem Loch. Und ein einziger Sieg könne da bereits viel bewirken. Möglich sei das auch in Bietigheim. Fehlen werden die gesperrten Alexander Nita und Ulas Yagmur, der verletzte Patryk Ferraro und die kranken Fabian Burkhardt und Christopher Paurevic.

SV Fellbach (6., 16 Punkte) – TV Pflugfelden (3., 17 Punkte; Samstag 15.30 Uhr). Die Fellbacher halten sich weiterhin sehr gut. Jetzt winkt der Sprung auf Platz vier. Dazu müsste der SVF selbst gewinnen und Gaisbach bei Tabellenführer Schwäbisch Hall verlieren. Allerdings treffen die heimstarken Fellbacher (elf Punkte) auf auswärtsstarke Pflugfeldener (zehn Punkte).

Verbandsliga

SSV Ehingen-Süd (5. Platz, 17 Punkte) – SV Breuningsweiler (14., 7 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). 1:6 in Sindelfingen, der SVB ging unter. Zu Recht, wie Trainer Niko Rummel einräumt: „Das Ergebnis spiegelt die Leistung wider. Das war eine indiskutable Leistung.“ Habe bisher zumindest die Einstellung immer gestimmt, lag die in Sindelfingen ebenfalls im Argen. „Ich habe das mit den Spielern im Training besprochen, zumindest mit denen, die da waren.“ Gegen Ehingen kehren Max Brenner und Tim Wissmann wieder in den arg gebeutelten Kader zurück. Ziel ist weiterhin, den Abstand zum Mittelfeld nicht zu groß werden zu lassen. Mit besser bestücktem Kader (wenn die Verletzten zurückkehren) könne dann in der Rückrunde noch eine Aufholjagd beginnen. Bei weiteren Spielen wie in Sindelfingen allerdings werde das „sehr schwer“ werden. Allerdings sagt Rummel auch: „Wenn wir unsere Leistung und die richtige Einstellung bringen, können wir überall etwas erreichen.“