Fußball in Rems-Murr

Verbandskommission empfiehlt: Bald nur noch 12 Fußballbezirke

Fußball Ball Symbol Symbolbild
Symbolbild. © ZVW/Gisbert Niederführ

Der Württembergische Fußballverband will sein Spielsystem verändern und das setzt eine Neuordnung der Bezirke voraus, darüber haben wir mehrfach berichtet. Grundlage ist, dass die Zahl der Fußballer beziehungsweise Mannschaften im Spielbetrieb in den 16 Bezirken sehr unterschiedlich ist und manche Bezirke ihren Spielbetrieb kaum aufrechterhalten können. Hier soll es zum einen einen Ausgleich geben (möglichst gleich große Bezirke), der gleichzeitig zu einer Steigerung der Qualität führen soll. Am gestrigen Mittwoch hat der Verband dazu in einer Video-Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Kommission Verbandsstruktur berichtet.

Aktuelles System ist nicht zukunftsfähig

Die Kommission ist „einstimmig der Meinung, dass das aktuelle Spielsystem der Männer nicht mehr zukunftsfähig ist und daher weiterentwickelt werden muss“. Sie empfiehlt mehrheitlich das Systemmodell 1-4-12: eine Verbandsliga, vier Landesligen, aber nur noch 12 Bezirke. Außerdem soll die Schiedsrichtergruppe Schorndorf nicht zum Bezirk Ostalb wechseln, wie es eines der Modelle vorgesehen hätte.

Keine Veränderung für die Landesligisten

Die Kommission empfiehlt einstimmig die Landesliga-Einteilung nach der Variante 1-4-12 c, was für die Rems-Murr-Teams keine Veränderung bedeuten würde. Generell allerdings verändert sich der Bezirk Rems-Murr. Er wird mit der Hälfte des Bezirks Hohenlohe zusammengelegt zum Bezirk 12. Die zweite Hohenloher Hälfte wird mit dem Bezirk Unterland vereint (Bezirk 3). Der Bezirk 12 ist deutlich größer im Umfang und an Mannschaften (206 statt 136). Das allerdings, da ist sich die Kommission sicher, könne „auch ehrenamtlich gut gesteuert werden“. Umgesetzt werden soll die Umstrukturierung „in einem geordneten Prozess über zwei, drei Jahre“.