Handball im Rems-Murr-Kreis

VfL-Handballerinnen sind heiß auf die ersten Punkte in Liga eins

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Fliegt Rabea Pollakowski (hier im Testspiel gegen FA Göppingen) am Samstag zu den ersten Punkten in der ersten Bundesliga? © Ralph Steinemann Pressefoto

Nach den beiden einkalkulierten Derby-Niederlagen gegen die Sport-Union Neckarsulm und bei der SG BBM Bietigheim sind die Erstliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen heiß auf die ersten Punkte. Die Chancen des Aufsteigers im zweiten Heimspiel stehen nicht schlecht an diesem Samstag (18 Uhr) gegen den Vorjahreselften HSG Bad Wildungen. „Wir müssen mutig und euphorisch ins Spiel gehen“, sagte der VfL-Trainer Thomas Zeitz am Donnerstag bei der Pressekonferenz in den Räumen des Sponsors Wohninvest in Fellbach.

Nach der guten Vorstellung bei der 23:30-Niederlage gegen Neckarsulm gab’s erwartungsgemäß beim Meister SG BBM Bietigheim nichts zu holen für den VfL. Das 23:44 traf den Neuling jedoch nicht ins Mark. „Wir können solche Spiele schon einordnen“, sagte Zeitz. „Bietigheim ist so weit weg von uns wie die Erde vom Mond. Da werden sich auch andere Mannschaften ihr Päckchen abholen.“ Wichtig sei, die positiven Dinge auch aus so einem Spiel mitzunehmen.

Mit jugendlicher Frische ran

Auf Gegner dieser Kragenweite werden die Waiblingerinnen nicht oft treffen – allerdings auf einige, gegen die es nichts zu erben geben wird. Zeitz ist gespannt darauf, wie das Team in Phasen funktioniert, in denen es schlecht läuft.

Am Samstag kommt mit Bad Wildungen ein Gegner in die Rundsporthalle, der sich in den zehn Jahren seiner Erstligazugehörigkeit in der Regel im hinteren Tabellendrittel aufgehalten hat. Alleine dieser Umstand stimmt den Waiblinger Coach optimistisch. „Bad Wildungen hat sicherlich Erfahrung im Abstiegskampf, aber wir rechnen uns etwas aus.“ Sein Team müsse die Aufgabe mit der jugendlichen Frische angehen, die es in der zweiten Liga ausgezeichnet habe, und den Kopf oben behalten. „Dann werden wir viel Spaß haben.“

Gegner kommt mit Jana Scheib

Auch Rabea Pollakowski zeigte sich bei der Pressekonferenz zuversichtlich. Die Niederlagen aus den ersten beiden Spielen seien abgehakt. „Wir sind nach wie vor heiß auf jedes Spiel“, sagte die Linksaußen. „Bad Wildungen müsse erst mal zeigen, dass es uns schlagen kann. Ich hoffe, unsere Fans werden uns wieder so toll unterstützen wie gegen Neckarsulm.“

Im Team der Nordhessinnen steht unter anderem die rechte Rückraumspielerin Jana Scheib, die beim TV Oppenweiler das Handballspielen gelernt hat. „Sie trifft viele Entscheidungen“, so Zeitz. Gerade der Rückraum der HSG sei stark, die Spielmacherin Anika Hampel war Teamkollegin der Waiblingerinnen Kimberly Gisa und Emma Hertha in der Jugend-Nationalmannschaft. Auch das Zusammenspiel mit dem Kreis sei eine Stärke des Gegners. „Aber natürlich darfst du in der ersten Liga auch die anderen Spielerinnen nie aus den Augen verlieren.“

Im Kader der HSG Bad Wildungen gab’s reichlich Bewegung: Sieben Abgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber. Zum Saisonauftakt unterlag die HSG beim TuS Metzingen mit 27:32, im Heimspiel gegen den BSV Sachsen Zwickau gab’s einen 29:28-Sieg.

Der VfL Waiblingen wird am Samstag nicht in Bestbesetzung antreten. Die Linkshänderin Julia Herbst war unter der Woche krank, bis Donnerstag hat sie nicht trainiert. Zeitz rechnet nicht mit ihrem Einsatz. Auf keinen Fall zur Verfügung stehen wird Matilda Ehlert, die sich nach ihrer Bänderverletzung noch im Aufbau befindet.

Nach den beiden einkalkulierten Derby-Niederlagen gegen die Sport-Union Neckarsulm und bei der SG BBM Bietigheim sind die Erstliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen heiß auf die ersten Punkte. Die Chancen des Aufsteigers im zweiten Heimspiel stehen nicht schlecht an diesem Samstag (18 Uhr) gegen den Vorjahreselften HSG Bad Wildungen. „Wir müssen mutig und euphorisch ins Spiel gehen“, sagte der VfL-Trainer Thomas Zeitz am Donnerstag bei der Pressekonferenz in den Räumen des Sponsors

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