Handball im Rems-Murr-Kreis

VfL-Handballerinnen stoßen das Tor zur 1. Bundesliga weit auf

HSV Solingen-Gräfrath vs. VfL Waiblingen, Handball, 2. Bundesliga Frauen, 29. Spieltag, 14.05.2022
Es ist fast vollbracht: Die Waiblinger Handballerinnen haben die vorletzte Hürde auf dem Weg in die 1. Bundesliga mit dem Sieg in Solingen übersprungen. Im letzten Spiel erwartet der VfL am Samstag um 18 Uhr den TV Aldekerk in der Rundsporthalle. © Joerg Niebergall/Eibner-Pressefo

Noch bleiben die Sektflaschen verkorkt, doch nach dem 30:24-Auswärtssieg (14:11) beim HSV Solingen-Gräfrath stehen die Handballerinnen des VfL Waiblingen kurz vor dem Direktaufstieg in die 1. Bundesliga. Das Team des Waiblinger Trainers Thomas Zeitz zeigte in Solingen erneut eine starke Abwehrleistung als Grundlage zur geglückten Revanche für die 35:36-Hinspielniederlage. Nun haben es die Waiblingerinnen am kommenden Samstag in der Rundsporthalle selbst in der Hand, mit einem Sieg gegen den TV Aldekerk den Aufstieg perfekt zu machen.

Muntere Anfangsphase

Der HSV Solingen-Gräfrath hatte sich zwar schon am Wochenende zuvor aus dem Rennen um den Aufstieg verabschieden müssen. Doch im letzten Heimspiel der Saison wollte sich das Team um HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler spürbar mit einer guten Leistung vom eigenen Publikum verabschieden. Auch Waiblingen wusste um die Bedeutung dieses Spiel, da der VfL davon ausgeht, dass FA Göppingen im Fernduell um den Direktaufstieg keine Federn mehr lassen wird.

In der munteren und ausgeglichenen Anfangsphase sah es auch so aus, als würde die Partie ähnlich torreich wie das Hinspiel verlaufen. Nach etwas mehr als 14 Minuten stand es 8:8. Den ersten kleineren Schritt in Richtung Auswärtssieg gelang den Waiblingerinnen in den Folgeminuten. Angeführt vom starken Waiblinger Rückraum mit Vanessa Nagler, Sinah Hagen und Samira Brand legte der VfL einen Zwischenspurt zur 11:8-Führung hin. Dabei gelang ein Treffer in Unterzahl, der die Gäste mental weiter stärkte.

In den letzten zehn Minuten bis zum Halbzeitpfiff verflachte die Partie beiderseits etwas mit einigen Fehlwürfen und technischen Fehlern. Die Gäste verteidigten jedoch den Drei-Tore-Vorsprung (14:11).

Nach dem Wiederbeginn drängte Waiblingen auf die schnelle Vorentscheidung. Während die VfL-Abwehr die Liga-Toptorschützin Vanessa Brandt weiterhin sehr gut im Griff hatte, wirbelte der Waiblinger Rückraum unvermindert. Insgesamt wirkte das Spiel des Tabellenführers zielorientierter und zwingender, die Vorteile des VfL spiegelten sich nach 42 Minuten auch im Spielstand von 21:14 wider. Der Widerstand der Solingerinnen war gebrochen, der VfL Waiblingen spielte den Rest der Partie souverän zu Ende und durfte sich über den Matchball zum Aufstieg in die 1. Bundesliga am kommenden Samstag gegen den TV Aldekerk (Samstag, 18 Uhr, Rundsporthalle Waiblingen) freuen.

HSV Solingen-Gräfrath: Krückemeier, Gün; Senel (2), Fabisch (3), Clauberg (1), Karathansassis (1), Polsz, Tesche (5), Kamp (1), Müller (4), Penz, Jörgens (5), Brandt (2).

VfL Waiblingen: Zec, Wunsch, Meißner; Sabljak, Nagler (10/4), Schraml, Hagen (8), Klingler, Brand (5), Hammer (1), Wulf (1), Henkel (2), Ridder, Jäger (1), Pollakowski (2/1).

Noch bleiben die Sektflaschen verkorkt, doch nach dem 30:24-Auswärtssieg (14:11) beim HSV Solingen-Gräfrath stehen die Handballerinnen des VfL Waiblingen kurz vor dem Direktaufstieg in die 1. Bundesliga. Das Team des Waiblinger Trainers Thomas Zeitz zeigte in Solingen erneut eine starke Abwehrleistung als Grundlage zur geglückten Revanche für die 35:36-Hinspielniederlage. Nun haben es die Waiblingerinnen am kommenden Samstag in der Rundsporthalle selbst in der Hand, mit einem Sieg gegen den

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