Handball im Rems-Murr-Kreis

VfL-Handballerinnen verteidigen Tabellenführung eindrucksvoll

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Vanessa Nagler war nicht zu bremsen vom TSV Nord Harrislee. Die Waiblinger Rückraumspielerin war beim klaren Sieg des VfL mit zehn Treffern die erfolgreichste Werferin. © Ralph Steinemann Pressefoto

Mit einem starken Auftritt haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen die Tabellenführung in der 2. Bundesliga verteidigt. Beim TSV Nord Harrislee an der dänischen Grenze setzten sie sich souverän mit 38:25 (20:11) durch und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die Hinspielniederlage gegen die „Nordfrauen“.

Stolzer Trainer Thomas Zeitz

„Ich bin sehr stolz auf das Team, wie es die Aufgabe in Harrislee gelöst hat“, äußerte sich der sichtlich gelöste Waiblinger Trainer Thomas Zeitz nach der Partie. „Wir hatten anfangs noch Probleme, uns dann aber über eine starke Abwehr und gute Torhüterleistungen in die Partie gekämpft.“

Und das sehr eindrucksvoll: Denn Nord Harrislee führte schon mit 4:1 und nach mehr als zehn Minuten immer noch mit 6:4 gegen den VfL, bevor der den Turbo zündete. Mit der Stabilisierung in der Abwehr lief auch das Tempogegenstoßspiel der Waiblingerinnen an. Zudem erhöhte die VfL-Offensive im Positionsspiel den Druck und die Durchschlagskraft.

Im Waiblinger Rückraum brillierten Vanessa Nagler, Caren Hammer, Sinah Hagen und Mariel Wulf. Von den Außenpositionen überzeugten Rabea Pollakowski und die wieder genesene Leonie Henkel ebenso mit einer hohen Treffsicherheit wie Vivien Jäger vom Kreis. Diesem Angriffswirbel hatte der TSV kaum noch etwas entgegenzusetzen. Das 7:6 durch Hammer nach zwölf Minuten bedeutete die erste VfL-Führung in der Partie, danach lief die Torfabrik richtig an. Die Gäste trafen von allen Positionen und hatten mit der 20:11-Pausenführung die Vorentscheidung erzwungen.

VfL bleibt souverän nach der Pause

Anders als in vorangegangenen Begegnungen mit ähnlich hoher Pausenführung ließ der VfL auch im zweiten Durchgang nicht abreißen. Waiblingen trat mit enormer Souveränität und Spielfreude auf. Der Tabellenführer baute den Vorsprung bis zur 45. Minute auf 32:16 aus, vor allem Vanessa Nagler war kaum zu halten und wurde mit zehn Treffern (davon drei per Strafwurf) zur besten Torschützin der Partie. Die klare Führung nutzte der Waiblinger Trainer Thomas Zeitz, alle Spielerinnen einzusetzen. Lena Klingler (drei Tore) und Alina Ridder dankten es mit weiteren Treffern für den VfL.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit lange da weitergemacht, wo wir im ersten Durchgang aufgehört hatten und mit bis zu 16 Toren Vorsprung geführt“, blickte der zufriedene Thomas Zeitz auf den starken Auftritt an der dänischen Grenze zurück. „Und das ist bei den kampfstarken Nordfrauen nicht selbstverständlich. Wir konnten alle Spielerinnen einsetzen und haben das souverän herausgespielt. Nun heißt es aber, kurz freuen und ab Dienstag auf die nächsten Aufgaben vorbereiten“, schließt Zeitz sein Statement.

Hartes Programm

Die haben es in sich: Denn innerhalb von acht Tagen stehen drei Partien an. Zunächst die beiden Heimspiele gegen den 1. FSV Mainz 05 (9. April, 18.30 Uhr) und Solingen-Gräfrath (13. April, 20 Uhr). Dann geht es zu den Kurpfalz Bären nach Ketsch (16. April, 18 Uhr).

TSV Nord Harrislee: Tiedemann, Fasold; Volquardsen (1), Pleger (1), Mettner (1), Andresen (2), Albers (2), Rahn (2), Jess (9/4), Fischer (4), Jansen, Klingenberg, Schleemann (3).

VfL Waiblingen: Zec, Wunsch, Meißner; Sabljak, Nagler (10/3), Hagen (4), Klingler (3), Brand, Hammer (4), Wulf (4), Henkel (5), Ridder (1), Jäger (3), Pollakowski (4).

Mit einem starken Auftritt haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen die Tabellenführung in der 2. Bundesliga verteidigt. Beim TSV Nord Harrislee an der dänischen Grenze setzten sie sich souverän mit 38:25 (20:11) durch und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die Hinspielniederlage gegen die „Nordfrauen“.

Stolzer Trainer Thomas Zeitz

„Ich bin sehr stolz auf das Team, wie es die Aufgabe in Harrislee gelöst hat“, äußerte sich der sichtlich gelöste Waiblinger Trainer

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