Handball im Rems-Murr-Kreis

VfL Waiblingen feiert in 2. Bundesliga klaren Sieg nach holprigem Start

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Torhüterin Celina Meißner vom VfL Waiblingen zeigte erneut eine starke Leistung. © Ralph Steinemann

Die Zweitliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen sind erfolgreich in die englische Woche gestartet. Der Beginn des Heimspiels in der Rundsporthalle gegen den 1. FSV Mainz 05 war zwar holprig gewesen. Dann setzte sich der breitere und bessere Waiblinger Kader jedoch durch. Das Team gewann sicher mit 39:29 (17:11).

Die personell arg gebeutelten Gäste aus Mainz reisten mit lediglich zwei Torhüterinnen und neun Feldspielerinnen an. Doch die Rumpftruppe von FSV-Trainerin Nikoletta Nagy stand in der Abwehr anfangs sehr kompakt. Die Waiblingerinnen hatten gut zehn Minuten lang Mühe, das Mainzer Bollwerk zu knacken. Die Gäste führten mit 5:4.

Gestützt auf die erneut starke Torhüterleistung von Celina Meißner, erwachte langsam das Waiblinger Tempospiel. Zudem wurden die Positionsangriffe variabler, und die VfL-Akteurinnen stießen nun energischer in die Lücken. Ein Dreierpack von Kapitänin Caren Hammer innerhalb von nur 97 Sekunden sorgte für die erste Drei-Tore-Führung des VfL (9:6).

Auch Sinah Hagen, Mariel Wulf, Samira Brand und Vanessa Nagler überzeugen beim VfL Waiblingen

Generell lagen die Vorteile des Teams in der Breite und Ausgeglichenheit des Kaders. Außer Hammer überzeugten im Waiblinger Rückraum Mariel Wulf, Samira Brand, Vanessa Nagler und Sinah Hagen mit ihren ganz unterschiedlichen Stärken. Auch die Außenspielerinnen Rabea Pollakowksi (links) und Leonie Henkel (rechts) sowie Kreisläuferin Vivien Jäger wurden immer wieder gut in Szene gesetzt.

Einzig die Chancenverwertung war nicht die ganz große Stärke der Waiblingerinnen. Allerdings waren die FSV-Keeperinnen Tabea Coors und später Nina Kolundzic ebenfalls glänzend aufgelegt. Dennoch reichte es für Waiblingen zu einer komfortablen 17:11-Halbzeitführung.

Torhüterin Svenja Wunsch vom VfL Waiblingen trägt sich in Torschützenliste ein

Noch torreicher wurde der zweite Durchgang, obwohl auf beiden Seiten die Torhüterinnen weiterhin gute Paraden zeigten. Die Waiblingerin Svenja Wunsch trug sich per Wurf ins leere Tor sogar in die Torschützenliste ein. VfL-Coach Thomas Zeitz kritisierte später aber die hohe Zahl der Gegentreffer: „In der Abwehr hat mir heute das eine oder andere nicht so gefallen.“

Dafür war es für die über 400 Zuschauer in der Rundsporthalle eine muntere zweite Hälfte, in welcher der Sieg des VfL nicht mehr in Gefahr geriet. Der Vorsprung wuchs auf zehn Tore an (33:23, 51. Minute). Doch Mainz, Zeitz' voriger Verein, kämpfte trotz der längst feststehenden Niederlage vorbildlich bis zum Schluss. Der letzte Treffer der Partie blieb der besten Torschützin vorbehalten: Mariel Wulf stellte mit ihrem neunten Treffer den 39:29-Endstand her.

Trainer Thomas Zeitz lobt schöne Spielzüge des VfL Waiblingen

Thomas Zeitz zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und wie sich sein Team nach dem holprigen Start in die Partie hineingebissen hatte. „Wir haben einige schöne Spielzüge und Abschlüsse gesehen, ohne dass es das ganz große Spektakel war.“

Im Rennen um den Aufstieg in die 1. Bundesliga sitzt dem Tabellenführer die Konkurrenz weiter im Nacken. Die Verfolger, allen voran FA Göppingen (36:20 gegen den HC Leipzig), gewannen ihre Partien ebenfalls. Bereits am Mittwoch, 13. April, steht für den VfL Waiblingen ein Topduell auf dem Programm: Von 20.30 Uhr an geht es im Nachholspiel in der Rundsporthalle gegen den Tabellendritten HSV Solingen-Gräfrath.

Die Zweitliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen sind erfolgreich in die englische Woche gestartet. Der Beginn des Heimspiels in der Rundsporthalle gegen den 1. FSV Mainz 05 war zwar holprig gewesen. Dann setzte sich der breitere und bessere Waiblinger Kader jedoch durch. Das Team gewann sicher mit 39:29 (17:11).

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Die personell arg gebeutelten Gäste aus Mainz reisten mit lediglich zwei Torhüterinnen und neun Feldspielerinnen an. Doch die Rumpftruppe von FSV-Trainerin

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