Rems-Murr-Sport

Von Schwalben und anderen Entscheidungen

Schenk
Ob auf diesem Archivbild eine Schwalbe zu sehen ist, lässt sich jetzt nicht mehr sagen. Allerdings: Es sieht verdächtig danach aus. © Gisbert Niederfuehr

Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer, aber – Fußballer wissen das – sie kann ein Spiel entscheiden. Bis zum Sommer ist es noch eine Weile hin, aber für Auf- und Abstieg ist ohnehin der Frühling entscheidend. Auch an diesem Wochenende kann sich hier einiges tun.

Bezirksliga. An der Tabellenspitze fallen womöglich Vorentscheidungen. Leistet sich der TSV Schwaikheim auch gegen den VfR Murrhardt ein Unentschieden, könnte sich die SV Remshalden – klarer Favorit gegen Fellbach II – noch weiter absetzen. Gewinnt Schwaikheim, wären die Murrhardter aus dem Rennen. Das gilt mehr oder weniger bereits für die Kaisersbacher, die diesmal jedoch – nach zwei Niederlagen in Folge – gegen Allmersbach mal wieder dreifach punkten dürften. Gute Aufstiegschancen hingegen hat der TSV Schornbach. Die bewahrt er aber nur, wenn er den VfL Winterbach schlägt, dessen Erfolgsserie in Unterweissach zu Ende ging; oder nur unterbrochen wurde? Dem VfL zumindest droht bei einer Niederlage, von Sulzbach-Laufen (bei ASGI Schorndorf) und SV Unterweissach (gegen FC Oberrot) überholt zu werden. Um seinen sechsten Platz fürchten muss dagegen der SC Korb nicht, selbst wenn er bei der SG Schorndorf verliert.

Kreisliga A. Die Nachricht des Wochenendes lautet: Der SV Breuningsweiler geht diesmal leer aus. Allerdings auch nur deshalb, weil er spielfrei ist. Für die Liga ist das allerdings – mittlerweile - völlig unerheblich. Hinter dem Spitzenreiter lautet die spannendste Frage: Schaffte es der SC Urbach noch auf Platz zwei? Sechs Siege und zwei Unentschieden in den letzten acht Begegnungen, zuletzt 8:0 gegen Hegnach, nun Favorit beim SV Hertmannsweiler – da dürfen sich TB Beinstein (nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen, nun vor dem auch nicht gerade leichten Duell mit dem TSV Schmiden) und FSV Waiblingen (im alles andere als einfachen Derby bei Iraklis Waiblingen, 1:2 schon im Hinspiel) nichts erlauben. Dass TV Stetten und VfR Birkmannsweiler (siehe oben) noch in diese Phalanx einbrechen können, ist eher unwahrscheinlich.

Am Tabellenende muss sich der SV Hegnach keine Hoffnungen mehr machen, der TV Weiler (diesmal in Hegnach zu Gast) dagegen schon, nämlich auf drei Punkte, um sich von der breiten Abstiegszone noch deutlicher abzusetzen. Der SSV Steinach-Reichenbach sollte gegen Hößlinswart gewinnen, um nicht auf den Relegationsplatz zurückzufallen (falls Iraklis gegen den FSV punktet). Das aber ist alles andere als leicht. Ein wenig hoffnungsvoller ist nach dem 2:1 in Birkmannsweiler die Lage für die SG Weinstadt. Vielleicht gibt das einen Motivationsschub gegen Haubersbronn.

Recht langweilig ist die Situation an der Spitze der A II. Die TSG Backnang II (diesmal im Lokalduell mit der Viktoria Backnang II) ist so gut wie durch, der SV Hegnach II trotz zweier dürftiger Ergebnisse zuletzt immer noch sicherer Zweiter. Allerdings sollte er mal wieder gewinnen, was gegen den TSV Althütte schwer wird. Der TSV hat sich mit 14 Punkten aus den acht Spielen 2016 aus dem schlimmsten Abstiegsschlamassel herausgekämpft und will das fortsetzen. Wir schauen deshalb mit der Kamera vorbei. Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

Der TSV Schwaikheim II kann gegen Fichtenberg einen weiteren großen Schritt in Richtung Ligaverbleib machen, der FSV Weiler zum Stein in Lippoldsweiler punkten. Was auch die Rudersberger (nur zwei Punkte aus den letzten vier Spielen) gegen den SV Steinbach tun sollten.

Kreisliga B. Auch der SV Plüderhausen kann verlieren. Allerdings kann er sich das auch erlauben, sogar am Sonntag gegen die SF Höfen-Baach. Aber passieren wird das eher nicht. Schon eher verliert der TSV Leutenbach beim 1. FC Hohenacker, und schon wäre der TSV Miedelsbach wieder mit im Rennen, obwohl er diesmal spielfrei ist.