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Württembergische Handballer übernehmen Empfehlung des DHB

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Symbolbild. © pixabay.com (CC0 Public Domain)

Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat den Landesverbänden wegen der Corona-Krise den endgültigen Abbruch nach dem 19. April empfohlen und angeregt, es solle nur Aufsteiger und keine Absteiger geben. Der Württembergische Verband hat diesen Vorschlag in seiner Sitzung am Mittwochabend (8. April) übernommen. Das teilt er auf seiner Homepage mit. Alle Beschlüsse aber, heißt es in der Mitteilung, erhalten ihre Wirksamkeit erst mit dem anstehenden Beschluss des Bundesrates (DHB).

Die Beschlüsse, heißt es, basieren auf dem Vorschlag des DHB vom 3. April 2020.

Weiter heißt es:

Im Falle einer anderweitigen Entscheidung des Bunderats im Umlaufverfahren, wird das HVW-Präsidium im Sinne der Einheitlichkeit über alle Landesverbände die demokratisch getroffene Entscheidung mittragen.

Der Handverband Württemberg e. V. beschließt:

  • Die Saison 2019/2020 aller Spielklassen Männer und Frauen wird am Tag nach dem Bundesratsbeschluss beendet.
  • Es wird keine Absteiger in der Saison 2019/2020 geben.
  • Es wird Aufsteiger in der Saison 2019/2020 geben.
  • Ein freiwilliger Abstieg in die nächst niedrigere Spielklasse ist möglich.
  • Der Meldeschluss für die Saison 2020/2021 der Männer und Frauen wird vom 15. April auf den 15. Mai verschoben.
  • Vereine, die bereits für die Saison 2020/2021 gemeldet haben, können diese Meldung bis zum 15. Mai ohne Konsequenzen wieder zurückziehen.
  • Ein Rückzug zwischen dem 15. Mai und dem 31. Juli 2020 bedeutet Absteiger der Saison 2020/2021.
  • Die noch ausstehenden Final4 des Bezirks- und Verbandspokal werden, wenn möglich bis zum Ende des Jahres gespielt.