Fußball im Rems-Murr-Kreis

Weinstadt gegen Schlechtbach: Topspiel unter Flutlicht in der Fußball-Kreisliga

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Robin Rühle (in Rot) und der SV Allmersbach im Tal wollen ihre Chance gegen Pflugfelden nutzen und es besser machen als hier im Derby gegen Allmersbach. © Ralph Steinemann Pressefoto

Wieder eine englische Woche, wieder Fußballspiele unter Flutlicht. Damit die Saison nach zwei Jahren endlich wieder zu Ende gespielt werden kann, gibt’s nun ein strafferes Programm. Ausgefallene Spiele müssen nachgeholt werden, immer wieder drohen neue Spielabsagen. Nichtsdestotrotz gibt’s in der Kreisliga A1 ein echtes Topspiel unter Flutlicht.

Landesliga. Die Landesligisten trifft es im Jahr 2022 besonders hart. Zu Beginn nach der Winterpause stehen gleich drei englische Wochen in Folge an.

Nachdem der SV Kaisersbach am Wochenende die volle Wucht eines verzweifelten Abstiegskandidaten erfahren musste, muss nun der TSV Schornbach in Leingarten ran. Der SV Leingarten reiste mit dem 6:1-Erfolg aus Kaisersbach nach Hause und will das nun gegen die Schornbacher noch einmal wiederholen. Auch die zeigten im Duell gegen Tabellennachbarn Pfedelbach, was in ihnen steckt, und wollen sich weiter wehren.

Kaisersbach hingegen bekommt es mit den nächsten Abstiegskandidaten zu tun und fährt zum SV Salamander Kornwestheim. Der steht ebenfalls in der roten Zone und braucht die Punkte, um sich daraus zu befreien. Es bleibt abzuwarten, ob sich der SV Kaisersbach den Warnschuss zu Herzen genommen hat oder ob Kornwestheim einen Weg findet, den überlegenen Gegner zu knacken.

Der SV Allmersbach bekommt es mit Pflugfelden zu tun, der dem SVA nur drei Punkte voraus ist, was bei dem engen Rennen allerdings vier Platzierungen sind. Eine große Chance also, in der Tabelle weiter nach oben zu klettern - vor allem dann, wenn Rivale Kaisersbach erneut patzt. Doch das Glück steht in diesem Jahr nicht immer auf der Seite der Allmersbacher, haben sie doch beide Derbys (gegen Kaisersbach und Breuningsweiler) verloren und nur einen Sieg errungen: gegen Schlusslicht Öhringen.

Kreisliga A1. Zweiter gegen Dritter heißt es am Mittwochabend, wenn die SG Weinstadt den TSV Schlechtbach empfängt. Los geht’s um 19.30 Uhr. Überholen können die Gäste die SG Weinstadt mit einem Sieg zwar nicht sofort, aber sie können ihr gehörig auf die Pelle rücken. Weinstadt geht mit der Ausgangslage von 42 Punkten auf dem Konto ins Duell, Schlechtbach mit 38. Aber auch bei einem Sieg für Weinstadt würde das nicht automatisch die Tabellenführung bedeuten. Der SV Breuningsweiler II hat ebenfalls vier Punkte Vorsprung.

Keiner der dreien will sich aber die Butter vom Brot nehmen lassen. Die SG Weinstadt startete nach der Winterpause stark, gewann bislang alle Spiele. Zwei davon deutlich: Gegen Iraklis Waiblingen gewann die SG 8:1, gegen Leutenbach am vergangenen Wochenende 5:1.

Schlechtbach wiederum musste bereits eine Niederlage hinnehmen - und zwar die gegen Breuningsweiler. Am Ende stand es klar und deutlich 0:3 aus Sicht des TSV. Doch die Gäste aus Schlechtbach haben einen großen Vorteil: Sie konnten übers Wochenende all ihre Kräfte sammeln, denn der Gegner aus Remshalden trat die Partie nicht an. Zeit, um sich auf das Spiel am Mittwoch vorzubereiten. Auch wenn das Topduell nicht sofort für Entscheidungen und Änderungen in der Tabelle führt, es könnte richtungsweisend sein.

Spitzenreiter Breuningsweiler hat eine vermeintlich leichtere Aufgabe vor sich, hat er doch den TSV Schwaikheim zu Gast. Der steht momentan auf Rang neun. Die letzte Niederlage für das Team von Trainer Patrick Köllner liegt schon eine Weile zurück. Am 15. September verlor es zum letzten Mal gegen Urbach 2:4. Seitdem regnet es Punkte.

Wieder eine englische Woche, wieder Fußballspiele unter Flutlicht. Damit die Saison nach zwei Jahren endlich wieder zu Ende gespielt werden kann, gibt’s nun ein strafferes Programm. Ausgefallene Spiele müssen nachgeholt werden, immer wieder drohen neue Spielabsagen. Nichtsdestotrotz gibt’s in der Kreisliga A1 ein echtes Topspiel unter Flutlicht.

Landesliga. Die Landesligisten trifft es im Jahr 2022 besonders hart. Zu Beginn nach der Winterpause stehen gleich drei

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