Rems-Murr-Sport

Weiter Spannung im Abstiegskampf

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Gegen Schornbach gelangen Heiko Bernert zwei Treffer für Schwaikheim. Am Sonntag ist Crailsheim zu Gast. © Ralph Steinemann

Landesliga. Das Nachholspiel am Mittwoch hat die Abstiegssituation wieder verändert. Kein Team steht mehr auf einem Direktabstiegsplatz oder dem Relegationsplatz. Der TSV Schwaikheim zog durch seinen Sieg am TSV Schornbach vorbei. Weiterhin aber brauchen beide dringend Punkte.
TSV Schwaikheim (9. Platz, 29 Punkte) – TSV Crailsheim (6., 32 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). „Aufregend und wichtig“ war der Sieg im Nachholspiel für Schwaikheim-Trainer Toni Guaggenti. Er wollte nach dem leblosen Auftritt seiner Mannschaft in Kornwestheim eine Reaktion sehen und die lieferten ihm seine Spieler. „Das haben sie gut gemacht.“ Mit dem Sieg hätten sie sich schließlich selbst belohnt. Zudem sei es bitter nötig gewesen, dieses Gefühl mal wieder zu spüren. Der Erfolg jedoch forderte auch Opfer. Dennis Solyom (Sprunggelenk) wird sicher nicht spielen können, auch der Einsatz von Gareth Vogelbruch und Felix Gebhard ist fraglich. „Wenn die drei auch noch ausfallen, das wäre der Obergau“, sagt Guaggenti, dem ohnehin schon einige zentrale Spieler fehlen. Gegen Crailsheim erwartet der Trainer erneut ein „enges, hartes Spiel“. Möglichst wieder mit positivem Ausgang.
Spvgg Ludwigsburg (11., 28 Punkte) – TSV Schornbach (11., 28 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). „Diese Niederlage hat wehgetan“, sagt TSV-Trainer Giuseppe Greco über das 1:3 in Schwaikheim. „Das war grauslig anzuschauen.“ Seine Spieler hätten sich nicht clever angestellt. Müde seien sie gewesen, in den Beinen und im Kopf. Deshalb hätten sie auch keine Präsenz gezeigt. Vor dem nächsten Spiel bleibt nun erneut kaum Regenerationszeit. Erschwerend kommt hinzu, dass Niko Klasik und David Milojkovic fehlen werden. Immerhin steht Fabian Burkhardt zur Verfügung. Greco: „Es geht jetzt um die Einstellung. Will ich die Liga halten, dann ...“ Seine Mannschaft müsse auf jeden Fall mehr Laufbereitschaft zeigen als am Mittwoch. Es geht erneut gegen einen direkten Konkurrenten. Das Spiel bietet deshalb auch „die nächste Chance, Abstand herzustellen“.
TV Oeffingen (8., 31 Punkte) – SV Fellbach (7., 31 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Nach Tabellenführer SV Breuningsweiler sind mittlerweile Oeffingen und Fellbach die am besten platzierten Rems-Murr-Teams. Das bedeutet zunächst wenig, denn der Abstand auf die Abstiegsplätze beträgt lediglich vier Punkte. Der Sieger der Partie allerdings könnte sich doch schon ein behaglicheres Polster schaffen. Das Hinspiel haben die Oeffinger – überraschend deutlich – mit 3:0 gewonnen.
Spvgg Gröningen-Satteldorf (3., 37 Punkte) – SV Breuningsweiler (1., 50 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr). Der Tabellenführer ist wieder auf Kurs und er hat am Sonntag, so Trainer Hannes Stanke, „die Chance, aus einem Drei- einen Zweikampf zu machen. Gewinnt der SVB beim Tabellendritten, läge der schon – kaum noch aufholbare – 16 Punkte zurück. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die Satteldorfer sind in der Rückrunde auch unbeständig. Ziel ist zumindest ein Punkt. Stanke stehen bis auf den privat verhinderten Roland Teiko womöglich alle Spieler zur Verfügung, also auch Lukas Friedrich. Der hatte zuletzt nur individuell trainiert, aber, so Stanke, „richtig gut“. Gestern Abend stand die letzte Untersuchung an. Eingesetzt werde der Torjäger jedoch nur, wenn der Arzt grünes Licht gibt. Stanke: „Wir werden kein Risiko eingehen.“