Handball im Rems-Murr-Kreis

Weiterer Schritt in Richtung Aufstieg: Siebter Sieg in Folge für VfL Waiblingen

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Jubel bei Trainer Tim Baumgart und dem VfL Waiblingen: Mit der SG Lauterstein haben die Handballer den nächsten Konkurrenten im Aufstiegskampf der Württembergliga geschlagen. © Ralph Steinemann

Die Handballer des VfL Waiblingen sind ihrem Traum vom Aufstieg wieder ein Stückchen näher gerückt. Der Tabellenführer der Württembergliga gewann das Topspiel gegen die SG Lauterstein. Wegen Corona verschoben werden mussten dagegen die Partien der Frauen des VfL Waiblingen II und der SF Schwaikheim. In der Verbandsliga der Männer fielen die Spiele der SG Weinstadt und SV Remshalden flach.

Männer-Württembergliga: VfL Waiblingen – SG Lauterstein 33:31 (18:14). Für den VfL war’s der siebte Saisonsieg in Folge. Und ein sehr wichtiger, denn Gegner Lauterstein, zu diesem Zeitpunkt Tabellendritter, hätte sich mit einem Erfolg noch einmal im Aufstiegsrennen zurückmelden können. Entsprechend eng ging es in der Rundsporthalle zur Sache. Allerdings lag Waiblingen nur ein einziges Mal hinten – beim 0:1. Verzichten musste der VfL krankheitsbedingt auf Sascha Laurenz, was die Mannschaft aber sehr gut kompensierte. Axel Steffens sorgte mit der Pausensirene per Siebenmeter für die 18:14-Führung.

Trainer Tim Baumgart trotz Fehler stolz auf VfL Waiblingen

In der zweiten Hälfte handelte sich der VfL mangels Bewegung in der Abwehr zu viele Zeitstrafen ein. Auch mit dem Rückzugsverhalten war Trainer Tim Baumgart über die gesamte Spielzeit hinweg nicht zufrieden. Deshalb blieb es bis kurz vor Schluss spannend. Doch der VfL setzte sich mit 33:31 durch. Baumgart lobte trotz der Fehler: „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wir haben auch bei dem engen Spielverlauf nie unsere Linie verloren und sind stets ruhig geblieben.“

VfL Waiblingen: Seeger, Brecht; Mayer (5) Ader (1), R. Stöhr(5), L. Baumgarten (4), Hellmann (1), A. Prasolov (3), Konzelmann, E. Prasolov (7), S. Baumgarten (1), Steffens (6/3).

Zu hohe Niederlaghe für TSV Alfdorf/Lorch in Württembergliga

Männer-Württembergliga: TSV Deizisau – TSV Alfdorf/Lorch 32:27 (17:15). Es war eine unnötige Niederlage gegen den Favoriten. Nach zwei Siegen hintereinander scheiterte das Team von Trainer Pascal Diederich hauptsächlich an eigenen Fehlern. Den Anfang der Begegnung verschlief der TSV, dem Jan Spindler verletzungsbedingt fehlte. Eine Auszeit beim Stand von 2:6 wirkte. In der 25. Minute glich das Team zum 13:13 aus. Danach vergab Aleksa Djokic, siebenmaliger Torschütze, aber einen Strafwurf. Beim 15:17 ging’s in die Kabinen.

Das 17:17 (32.) war der letzte Gleichstand. Der schlagbare Gegner wurde immer wieder zu Kontern eingeladen. Deshalb erzielten die starken Deizisauer Außen Yannik Taxis (14) und Moritz Friedel zusammen 20 Treffer. Dennoch war die Alfdorfer 27:32-Niederlage am Ende ein paar Tore zu hoch.

TSV Alfdorf/Lorch: Plaschke, Langer; Bihler, Schuster, Reu (3), Rauch (1), Rinker (1), Neumaier (4), Lauber (5), Maier (3), Sos (3), Djokic (7/3).

Württembergligist SV Remshalden kassiert zu viele freie Würfe

Frauen-Württembergliga: SV Remshalden – TV Weilstetten 22:28 (10:14). Phasenweise war es eine sehr gute Abwehrleistung, aber die SVR bekam die Kreisläuferin und den Rückraum des Gegners nicht komplett in den Griff. Deshalb kassierte Remshalden zu viele freie Würfe. Allein Stefanie Hotz erzielte für Weilstetten elf Tore. Schon in der ersten Hälfte waren die Gäste immer ein paar Tore vorn gewesen, zur Pause stand es aus Remshaldener Sicht 10:14. Danach kam die SVR noch auf 16:19 heran. Doch Weilstetten spielte konstanter. Zudem leisteten sich die Gastgeberinnen zu viele Fehlwürfe. Das Team verlor 22:28.

Nach 15:15 zieht Gegner des Verbandsligisten SG Schorndorf Tempo an

Frauen-Verbandsliga: SG Schorndorf – HSG Böblingen/Sindelfingen 18:21 (10:12). Nach drei Spielen ohne Niederlage ist die Schorndorfer Serie gerissen. Die erste Hälfte der Partie gegen den Tabellenzweiten war ausgeglichen. Die SG führte mit 6:3, zur Pause stand es jedoch 10:12. In der 42. Minute glich Schorndorf zum 15:15 aus. Nun zogen die Gäste das Tempo noch mal an und nutzten Fehler der SG zum 21:18-Erfolg. Nach drei Spielen innerhalb von sieben Tagen ist Schorndorf erst wieder am Freitag, 8. April, gefordert. Es geht zur HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen.

SG Schorndorf: Ege, Häberlin; Leßig (4), Hertkorn (4), Berger (4), Seeger (2), Schramm (2), Rolke (2), Steeb, Mayer, Krebs, Gutbrod, Blum, Benzinger.

Die Handballer des VfL Waiblingen sind ihrem Traum vom Aufstieg wieder ein Stückchen näher gerückt. Der Tabellenführer der Württembergliga gewann das Topspiel gegen die SG Lauterstein. Wegen Corona verschoben werden mussten dagegen die Partien der Frauen des VfL Waiblingen II und der SF Schwaikheim. In der Verbandsliga der Männer fielen die Spiele der SG Weinstadt und SV Remshalden flach.

Männer-Württembergliga: VfL Waiblingen – SG Lauterstein 33:31 (18:14). Für den

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