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Zwei Brüder aus Weinstadt in der Bundesliga: Wie es für Keven und Nico Schlotterbeck in der neuen Saison weitergeht

Die Schlotterbeck-Brüder
Nico Schlotterbeck (r) pricht nach dem Spiel mit seienm Bruder Keven Schlotterbeck (l). Foto: Patrick Seeger/dpa © Patrick Seeger

Keven und Nico Schlotterbeck aus Weinstadt haben es geschafft. Wie ihr Onkel Niels, der in den 80er und 90er Jahren u.a. für die Stuttgarter Kickers, den MSV Duisburg und Hansa Rostock im Fußball-Oberhaus spielte, verdienen die beiden als Profifußballer in der Bundesliga ihre Brötchen. Keven (23) stand in der abgelaufenen Spielzeit bei Aufsteiger Union Berlin unter Vertrag, Nico (20) beim SC Freiburg. Doch wie geht es für die Schlotterbeck-Brüder in der neuen Saison weiter?

Es kommt zum kuriosen Tausch: Während Keven nach seiner Leihe in die Hauptstadt - wo er 23 Mal zum Einsatz kam und von den Berliner Fans mit dem Spitznamen "Schlotti" bedacht wurde - wieder zum SC Freiburg zurückgekehrt und dort fester Bestandteil des Profiteams sein soll, verlässt Nico (13 Einsätze) den Breisgau in Richtung Berlin-Köpenick.

Am Freitag (31.07.) gab der Sportclub bekannt, dass der jüngere Schlotterbeck-Bruder für ein Jahr an den FC Union Berlin verliehen wird. „Wir erhoffen uns bei Nico eine ähnliche Entwicklung wie bei seinem Bruder. Es ist für Nico jetzt wichtig, dass er viel Spielzeit auf hohem Niveau bekommt“, so der Freiburger Sportdirektor Klemens Hartenbach. Ein Familienduell um einen Kaderplatz wird es also zunächst einmal nicht geben. 

Nico freut sich in jedem Fall auf die neue Herausforderung: „Berlin ist eine aufregende Stadt mit einem besonderen Verein. Mein Bruder hat mir einiges über Union berichtet und nach seinen Erzählungen bin ich auf den Verein und seine Fans sehr gespannt.“