Handball im Rems-Murr-Kreis

Zweitligist VfL Waiblingen muss auch drittes Spiel gegen Werder Bremen gewinnen

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Handball-Zweitligist VfL Waiblingen, hier Leonie Henkel, peilen den dritten Sieg gegen den SV Werder Bremen an. © Ralph Steinemann

Wegen der überraschenden 29:32-Pleite des HSV Solingen-Gräfrath in Herrenberg sind die Waiblinger Zweitliga-Handballerinnen nun wieder punktgleich mit dem Tabellenzweiten. Damit das mindestens so bleibt, darf der VfL am Samstag, 12. Februar, nicht patzen. Gegen Bremen muss ein Sieg her. Wie’s geht, hat der VfL in dieser Saison schon zweimal gezeigt.

VfL Waiblingen (3. Platz, 27:5 Punkte) – SV Werder Bremen (13. Platz, 11:19 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Wer wird Meister, wer steigt noch in Liga eins auf? Ganz einfach: Durchsetzen werden sich jene zwei Teams, die gegen vermeintlich leichtere Gegner am wenigsten Punkte liegenlassen. So wie sich Solingen nun über die Niederlage in Herrenberg ärgert, so enttäuscht waren die Waiblingerinnen in der Hinrunde nach dem 21:29 gegen Angstgegner TSV Nord Harrislee.

VfL Waiblingen hat Aus im DHB-Pokal gegen Thüringer HC verdaut

Umso erleichterter ist VfL-Coach Thomas Zeitz jetzt, dass das bittere Aus am 30. Januar im Viertelfinale des DHB-Pokals gegen den Erstligisten Thüringer HC (26:27) keine Spuren hinterlassen hat. Souverän mit 32:25 gewann Waiblingen das Ligaspiel beim TuS Lintfort.

„Ich habe selten einen so entspannten Nachmittag erlebt. Das war eine Superreaktion der Spielerinnen.“ Zeitz konnte es sich sogar leisten, allen Einsatzzeiten zu geben. Und die Leistung sei trotz der Wechsel nie eingebrochen.

Nun soll gegen einen weiteren Außenseiter der nächste Sieg eingefahren werden. Für Gegner SV Werder Bremen ist es nicht zuletzt aufgrund von Verletzungen und Corona-Fällen eine sehr schwierige Saison. Die Form des Teams schwankt extrem.

SV Werder Bremen überrascht bei Füchsen Berlin und enttäuscht gegen TV Aldekerk

Auf den überraschenden Punktgewinn im Auswärtsspiel beim Liga-Mitfavoriten Füchse Berlin (20:20) folgte zuletzt das enttäuschende 28:28 in heimischer Halle gegen den zuvor punktlosen Tabellenletzten TV Aldekerk. Waiblingen kann sich aber freilich nicht darauf verlassen, dass Bremen erneut einen schlechten Tag erwischt.

Zweimal hat der VfL den SV Werder in dieser Saison schon auswärts bezwungen: 32:28 in der Liga und 25:22 im DHB-Pokal. Dennoch befürchtet Zeitz nicht, sein Team werde nun das Heimspiel in der Rundsporthalle zu lax angehen. „Wir haben uns im Pokal 40, 45 Minuten sehr schwergetan und sind auch mal zurückgelegen. Deshalb sind wir gewarnt.“

Unter der Woche lief das Training aufgrund berufsbedingter Ausfälle nicht optimal. Dennoch hofft der Trainer auf eine Leistung seines Teams wie in Lintfort. „Dann holen wir die Punkte.“ Ausfallen beim VfL werden erneut die verletzten Diana Sabljak und Alina Ridder.

Wegen der überraschenden 29:32-Pleite des HSV Solingen-Gräfrath in Herrenberg sind die Waiblinger Zweitliga-Handballerinnen nun wieder punktgleich mit dem Tabellenzweiten. Damit das mindestens so bleibt, darf der VfL am Samstag, 12. Februar, nicht patzen. Gegen Bremen muss ein Sieg her. Wie’s geht, hat der VfL in dieser Saison schon zweimal gezeigt.

VfL Waiblingen (3. Platz, 27:5 Punkte) – SV Werder Bremen (13. Platz, 11:19 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Wer wird Meister,

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