Ringen im Rems-Murr-Kreis

Ringer des ASV Schorndorf zittert um Platz drei

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Ibrahim Ghanem (rot) kämpft mit dem ASV Schorndorf um die Play-off-Teilnahme. © Ralph Steinemann Pressefoto

Nach bereits zwei Niederlagen in der Rückrunde gegen den SC Kleinostheim (0:40) und Germania Hösbach (11:14) brauchen die Bundesliga-Ringer des ASV Schorndorf dringend wieder Punkte, um die sicher geglaubte direkte Play-off-Teilnahme nicht noch zu verspielen.

Die kommende Aufgabe wird jedoch alles andere als einfach. Am Samstag (19.30 Uhr) ist der SV Wacker Burghausen, Serienmeister der letzten Jahre, zu Gast in der Schorndorfer Sporthalle Grauhalde. Ausgerechnet der Gegner, gegen den es in der Hinrunde die einzige Niederlage (9:17) gab.

17:5, 34:4, 17:4, 30:2 - die bisherigen Rückrunden-Ergebnisse der Oberbayern sprechen für sich. Dass der ersehnte Befreiungsschlag gegen den in dieser Saison noch unbesiegten Titelverteidiger erfolgen wird, scheint unwahrscheinlich.

ASV Schorndorf Coach Sedat Sevsay: Hochspannung in allen Duellen 

Doch der ASV wird viel investieren, um die Überraschung dennoch zu schaffen. „Wir werden die bestmögliche Mannschaft auf die Matte schicken, um Burghausen Paroli zu bieten. Ich behaupte mal, dass es in allen zehn Duellen bis zum Ende Hochspannung geben wird“, kündigt ASV-Coach Sedat Sevsay an. „Die Zuschauer werden in jedem Fall auf ihre Kosten kommen und wir werden alles dafür tun, dass die Punkte in Schorndorf bleiben.“

Schon in der Vorrunde war der ASV Schorndorf der einzige Gegner, der den SV Wacker Burghausen zumindest an den Rande eines Punktverlustes bringen konnte. Damals waren nur acht Kämpfe ausgetragen worden, da Georgios Scarpello auf Schorndorfer und Idris Ibaev auf Burghausener Seite für die deutsche Nationalmannschaft unterwegs waren. Nach den Duellen stand es 9:9, die Nachholkämpfe der beiden Nationalmannschaftsringer wurden jedoch von Schorndorfer Seite abgesagt, so dass am Ende ein 17:9-Sieg für Wacker Burghausen zu Buche stand.

Im Falle einer Niederlage gegen den Favoriten droht den Schorndorfern ein Abrutschen auf Platz vier, denn der zwei Punkte zurückliegende Verfolger SC Kleinostheim empfängt zu Hause den Tabellenletzten SV Johannis Nürnberg. Platz vier am Ende der Hauptrunde würde gleichzeitig bedeuten, dass der ASV im Kampf um den Play-off-Einzug nachsitzen müsste. Nur die ersten drei qualifizieren sich direkt. Der Vierte muss sich nach Weihnachten in zwei Duellen gegen den Fünften der Bundesliga West durchsetzen, um an der Endrunde teilnehmen zu können.

Nach bereits zwei Niederlagen in der Rückrunde gegen den SC Kleinostheim (0:40) und Germania Hösbach (11:14) brauchen die Bundesliga-Ringer des ASV Schorndorf dringend wieder Punkte, um die sicher geglaubte direkte Play-off-Teilnahme nicht noch zu verspielen.

Die kommende Aufgabe wird jedoch alles andere als einfach. Am Samstag (19.30 Uhr) ist der SV Wacker Burghausen, Serienmeister der letzten Jahre, zu Gast in der Schorndorfer Sporthalle Grauhalde. Ausgerechnet der Gegner, gegen den

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