Handball im Rems-Murr-Kreis

Schwacher Start von Aufstiegskandidat Schwaikheim: Coach Schmidt noch entspannt

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Trainer Manuel Schmidt legt das Ziel Aufstieg mit Schwaikheim noch nicht ad acta. © Ralph Steinemann

Handball-Württembergliga. Wer als Ziel den Aufstieg ausgibt, steht unter Druck. Vor allem dann, wenn's nicht rund läuft. Das weiß auch Manuel Schmidt, Trainer der Frauen der SF Schwaikheim. Dennoch bewahrt er auch angesichts von nur 6:6 Punkten aus den ersten Saisonspielen die Ruhe.

Freilich können die Schwaikheimerinnen mit Platz sieben nicht zufrieden sein. Zumal die Konkurrenten im Aufstiegskampf, der VfL Waiblingen II und die SG H2Ku Herrenberg II, noch keine Federn gelassen haben und sich mit jeweils 12:0 Zählern die Tabellenführung teilen.

Zu denken gibt vor allem, dass Schwaikheim hintereinander gegen beide Mannschaften verloren hat. Und das aufgrund plötzlicher Angriffsschwäche deutlich: 19:26 zu Hause gegen den VfL und sogar 20:32 bei der SG.

Trainer Schmidt verteidigt Aufstiegsziel

Haben die Sportfreunde also das Saisonziel zu hoch gesteckt? Nein, sagt der Trainer. „Wir waren in der letzten Runde Zweiter und haben eine ziemlich gute Vorbereitung gespielt.“ Doch seit dem Saisonstart sei das Team sehr von Krankheiten gebeutelt. „Wir haben noch nie mit unserem kompletten Kader gespielt.“

Schmidt will das nur als Einordnung der Leistungen und nicht als Ausrede verstanden wissen. „Mit zwölf Toren in Herrenberg zu verlieren, das darf nicht sein.“

Zum Auftakt hatten sich die SF durchaus favoritenwürdig präsentiert. In Reichenbach gelang ein 27:21-Erfolg und beim Abstiegskandidaten in Denkendorf ein 32:21-Kantersieg. Dann jedoch folgten die beiden Topspiele. Dass es angesichts der bitteren Enttäuschungen gleich noch ein 23:25 im Heimspiel gegen den guten HC Schmiden/Oeffingen setzte, war nicht überraschend.

SF Schwaikheim wollen langen Atem beweisen

Für Schmidt ist nun aber ein Aufwärtstrend erkennbar. Bei der SG Hofen/Hüttlingen gewann Schwaikheim 31:28. Zwar ist der Gegner Drittletzter. „Aber man muss erst mal 31 Tore werfen.“ Der Trainer will das Ziel Aufstieg auf keinen Fall jetzt schon ad acta legen. „Wir haben ja noch 20 Spiele.“

In einer Liga mit so vielen starken Mannschaften gehe es darum, einen langen Atem zu beweisen. Da hat Schmidt recht: Auch andere Favoriten können straucheln.

Handball-Württembergliga. Wer als Ziel den Aufstieg ausgibt, steht unter Druck. Vor allem dann, wenn's nicht rund läuft. Das weiß auch Manuel Schmidt, Trainer der Frauen der SF Schwaikheim. Dennoch bewahrt er auch angesichts von nur 6:6 Punkten aus den ersten Saisonspielen die Ruhe.

Freilich können die Schwaikheimerinnen mit Platz sieben nicht zufrieden sein. Zumal die Konkurrenten im Aufstiegskampf, der VfL Waiblingen II und die SG H2Ku Herrenberg II, noch keine

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