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Sportdirektor nach Abbruch der U20-WM: Vernünftigste Lösung

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Zahlreiche Coronafälle machen eine Austragung der U20-WM im kanadischen Edmonton unmöglich. Foto: Lino Mirgeler/dpa © Lino Mirgeler

Edmonton (dpa) - Der deutsche Sportdirektor Christian Künast hat mit Verständnis auf den Abbruch der Weltmeisterschaft der Eishockey-Junioren wegen zahlreicher Corona-Fälle reagiert.

«Das ist die vernünftigste Lösung. Die oberste Priorität muss sein, dass alle Spieler gesund bleiben», sagte der Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in einem Interview bei MagentaSport.

Der Weltverband IIHF hatte am zuvor das Aus für das Turnier im kanadischen Edmonton und Red Deer «aufgrund der anhaltenden Verbreitung von Covid-19 und der Omikron-Variante» bestätigt. Damit ist auch für die deutsche U20-Auswahl von Trainer Tobias Abstreiter nach zwei Auftritten gegen Finnland (1:3) und Tschechien (2:1) die Junioren-WM beendet.

Zuvor wurden mit Tschechien, Russland und den USA drei Mannschaften wegen Corona-Fällen in Quarantäne gesetzt. Im deutschen Team seien Künast zufolge «alle gesund». Beim Team und allen Beteiligten sei die Enttäuschung dennoch «riesengroß. Für die Mannschaft war es ein Schlag ins Gesicht», sagte der DEB-Sportdirektor. Neben den Spielern, die aus Altersgründen nicht mehr bei einer U20-WM teilnehmen können, gelte dies auch für Bundestrainer Abstreiter. «Das tut ihm einfach weh. Die ganze Arbeit von einem Jahr ist jetzt weg», sagte Künast.

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