TVB Stuttgart

Gehaltsverzicht und Kurzarbeit in der Corona-Krise

SchweikardtJ56
Jürgen Schweikardt. © Joachim Mogck
Waiblingen/Stuttgart.

Die Spieler und Mitarbeiter des Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart verzichten aufgrund der finanziellen Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie auf Teile ihres Gehaltes. Das teilte der Verein am Freitag mit. Ziel sei es so, "den Verein unbeschadet durch diese schwierige Phase zu führen". Bereits seit rund zwei Wochen ist der Trainingsbetrieb eingestellt und auch der Spielbetreib in der Liga ist bis mindestens Ende April unterbrochen.

„Der erste Baustein zur Überwindung der Krise“

Wann und wie die Saison zu Ende gespielt werden kann, ist noch unklar. Um die finanziellen Einbußen, die dem Verein durch die Aussetzung des Spielbetriebs drohen, auszugleichen, haben sich jetzt alle Spieler und Mitarbeiter des Bundesligisten auf einen Gehaltsverzicht verständigt. Darüber hinaus wurde der Antrag zur Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit eingereicht. „Der erste Baustein zur Überwindung der Krise ist durch die Anmeldung zur Kurzarbeit sowie den Gehaltsverzicht aller Angestellten des TVB getan. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für diesen Schritt bedanken, es macht mich stolz, dass wir eine einheitliche Lösung gefunden haben. Um den Bundesliga-Handball in der Region Stuttgart erhalten zu können, benötigen wir jedoch auch die Unterstützung unserer Sponsoren, Dauerkarten-Inhaber und Fans“, erklärt TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt. „Uns war es wichtig, als Erstes ein Zeichen aus dem Club an unsere Unterstützer zu senden, bevor wir in Gespräche mit unseren Partner einsteigen.“